Perry Rhodan Heft Nr. 2166

Durch den Zeitbrunnen

Monkey und Saedelaere -
zwei Unsterbliche werden gejagt

von Hubert Haensel

tibi
Tibi: Dirk Schulz

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere - Der Mann mit der Maske muss sich seinem Schicksal stellen
Monkey - Der Oxtorner neigt zu harten Reaktionen
Chiffa Phi - Der Mochichi erwartet Agenten der Ordnungsmächte

Als Monkey und Alaska Saedelaere den Zeitbrunnen im deaktivierten Schwarm Kys Chamei betreten, sind sich die beiden Unsterblichen bewusst, dass ihr neues Ziel unbestimmt ist. Am Zielort angelangt, finden sie den Zeitbrunnen von dichtem Dschungel umrahmt. Eine neue, unbekannte Umgebung eröffnet sich den beiden, in der auch gefährliche Tiere präsent sind. Monkey muss sich bereits kurz nach der Ankunft gegen eine angriffslustige Flugechse wehren. Ein NormalTerraner wäre zweifelsohne dem Angriff zum Opfer gefallen, nicht so Monkey. Erneut gerät es zu Alaskas Vorteil, dass der Oxtorner ihn begleitet. Gegen die enormen Kräfte des Umweltangepassten, können die Flugechsen nichts ausrichten.

Als kurz darauf der Zeitbrunnen wieder erlischt, sind Alaska und Monkey vorerst auf der fremden Welt gestrandet. Beide beginnen mit der Erkundung der neuen Umgebung, wobei Monkeys Kameraaugen von großem Nutzen sind. Als sich der Schatten eines riesigen Raumschiffes über die Wolkendecke des fremden Planeten legt, wissen die beiden Unsterblichen, dass sie nicht allein auf dieser Welt sind. Das fremde Schiff besitzt wahrlich gigantische Abmessungen und braucht, auch wenn es gänzlich andere Konstruktionsmerkmale besitzt, den Vergleich mit der SOL nicht zu scheuen. Fast gleichzeitig wird Monkey auf ein seltsames, kastenförmiges Gerät aufmerksam, das sich offensichtlich mit Teleportersprüngen ihrer Position annähert. Monkey beobachtet, dass in dem fliegenden Sarkophag offensichtlich ein humanoides Wesen eingebettet ist. Alaska vermutet, das es sich bei dem aufrecht schwebenden Kasten um eine Art Raumanzug handelt, der von dem Wesen im Innern gesteuert wird. Als der Fremde in unmittelbarer Nähe auftaucht, beschließt Alaska einen Kontaktversuch zu starten. Das zart gebaute Wesen im Innern des Schutzanzuges zeigt sich zugänglich. Mit Hilfe eines Translators kommt schließlich eine Verständigung zustande und der Fremde stellt sich als Chiffa Phi vor, Angehöriger des Volkes der Mochichi. Zu Alaskas Überraschung hält der Mochichi die beiden Ankömmlinge für Agenten der Kosmokraten und bietet den Ordnungsmächten die Dienste seines Volkes an. Als Alaskas mit Erstaunen reagiert, verweist Chiffa Phi auf die beiden Zellaktivatoren, die er offensichtlich orten kann. Chiffa Phi ist eine gewisse Enttäuschung anzusehen, als er von Alaska erfährt, das dies nur ein zufälliger Besuch ist, der nicht im Auftrag der Ordnungsmächte erfolgt.

Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr steigt die Nervosität bei Chiffa Phi. Der Mochichi warnt die beiden Ankömmlinge vor den Kattixu, die er als Jäger bezeichnet. Das zarte Wesen überreicht den beiden Unsterblichen leichte Halsbänder, Tarnkappen, wie Chiffa Phi erklärt. Diese Tarnkappen sollen jedoch nicht optisch unsichtbar machen, sondern verhindern, das Alaska und Monkey in die Umfassende Obhut eingebunden werden. Alaska nimmt das leichte Halsband an und untersucht es. Der Unsterbliche weiß nicht, was sich hinter dem Begriff Umfassende Obhut verbirgt, aber er vertraut dem Mochichi. Als Alaska keinerlei energetische Aktivitäten feststellen kann, legt er das Halsband an. Auch Monkey folgt widerwillig Alaskas Beispiel und ist wie immer äußerst misstrauisch. Als Alaska den Mochichi gezielt zum Thema Thoregon befragt, erklärt der Mochichi das Thoregon allgegenwärtig ist. Als eine Kolonne schwarzer Gleiterfahrzeuge in der Nähe eintrifft, gerät Chiffa Phi in Aufregung. Die Zeitbrunnenjäger sind eingetroffen! Offenbar wissen die Kattixu von dem aufflackern des Zeitbrunnens und haben wahrscheinlich Kenntnis über die Ankunft zweier Besucher. Chiffa Phi rät Alaska und Monkey sich zur Stadt Kiról durchzuschlagen und mit dem Mochichi Ghem Jhegar Kontakt aufzunehmen. Dann entmaterialisiert Chiffa Phi und Monkey kann kurz darauf in einiger Entfernung Energieentladungen registrieren. Offenbar liefert sich der Mochichi mit den heranrückenden Gleitern der Kattixu einen Kampf. Alaska begreift als erster, das der Mochichi versucht die Zeitbrunnenjäger abzulenken.

Die beiden Unsterblichen beobachten gebannt, wie der Mochichi die Gleiter der Zeitbrunnenjäger eine Zeit lang fehlleiten kann. Dann wird der Sarkophag getroffen und Chiffa Phi stirbt im Feuer der Angreifer. Alaska und Monkey brechen in Richtung der unbekannten Stadt Kiról auf und schlagen sich mit Mühe durch die dichte Vegetation. Auch diesmal sind Monkeys Körperkräfte unverzichtbar und Alaska kann nur schwerlich mithalten. Auf dem Weg treffen die beiden Aktivatorträger auf einen Einsiedler, der zunächst mit den Fäusten Monkeys Bekanntschaft macht. Das große, bärenartige Wesen, besitzt ein breites froschartiges Maul mit gefährlich aussehenden Zähnen. Doch wie sich herausstellt ist der Fremde intelligent und friedlich. Alaska und Monkey sind auf einen Leftass gestoßen, der in der Abgeschiedenheit Läuterung sucht. Wie Alaska in Erfahrung bringt, werden Leftass auf vielen Welten dieses Thoregons als Arbeiter eingesetzt. Offenbar gibt es auf diesem Planeten einen Religionskult der Gott Thoregon verehrt. Dabei wird der Gott als Spender von Licht beschrieben, ähnlich dem Sonnenkult der alten Ägypter. Als Alaska und Monkey kurze Zeit später weiterziehen, müssen sie nochmals schwer begehbares Gelände überwinden, bevor sie endlich Kiról erreichen.

Die Stadt breitet sich in einer riesigen Talsenke aus und besteht aus sich wiederholenden Baumustern. Würfelförmige Gebäude reihen sich aneinander und wechseln sich mit Energieanlagen ab. Wie Monkey erkennen kann, ist ein großer Teil der Stadt unbewohnt und der Oxtorner spekuliert, ob hier vielleicht eine neue Stadt für zukünftige Siedler am entstehen ist. Die beiden Unsterblichen mischen sich unter die arbeitende Bevölkerung und finden kaum Beachtung. Verschiedene Wesen gehen hier ihrer arbeit nach und montieren Haus auf Haus. So wächst die Stadt ständig weiter. Doch wo sind die Bewohner? Als Alaska und Monkey den Weg zum Haus von Ghem Jhegar finden, erhalten sie zunächst keinen Einlass. Roboter verwehren ihnen den Eintritt und geben an, das Ghem Jhegar für niemanden zu sprechen ist. Erst als Alaska sich auf Chiffa Phi beruft, ändert sich die Situation grundsätzlich.

Alaska und Monkey werden schließlich empfangen und erfahren von Ghem Jhegar weitere Einzelheiten über ihren Aufenthaltsort. Demnach befindet sich dieser Planet im Ersten Thoregon, jenem Ort, von dem sich das Phänomen über das Universum ausbreitete. Das Erscheinen der Zeitbrunnen innerhalb des Ersten Thoregon ist offensichtlich nicht geplant und die Zeitbrunnenjäger haben die Aufgabe, eindringende Agenten der Ordnungsmächte zu bekämpfen. Offenbar sind die Zeitbrunnen die einzige Möglichkeit von außen in den PULS des Ersten Thoregon einzudringen. Noch während der Unterhaltung kommt es zur Katastrophe. Die Kattixu haben Alaska und Monkey lokalisiert und dringen in das Haus von Ghem Jhegar ein. Es kommt zum Gefecht bei dem alles um die beiden Unsterblichen in Flammen aufgeht. Monkey kann mit Alaska in letzter Minute entkommen und beide ziehen sich in einen der unbewohnten Stadtteile Kiróls zurück. In einem der leer stehenden Bauten finden sie ein ruhiges Versteck.

Doch die Ruhe währt nicht lange, denn eines jener riesigen Raumschiffe, die Alaska bereits kurz nach der Ankunft beobachtet hatte, senkt sich über den verlassenen Stadtteil. Unter starken Vibrationen zieht das riesige Schiff einen ganzen Stadtteil nach oben. Wie ein Traktor, steigt das Schiff mit seiner Last höher und höher. Alaska und Monkey verschließen alle Zugänge des Bauwerks, trotzdem kriecht die Weltraumkälte langsam in das Gebäude. Das Traktorschiff steigt höher und höher und schon bald ist die Planetenrundung zu erkennen. Das Traktorschiff steigt mit seiner Last offensichtlich in den Orbit des Planeten, vielleicht auch in den freien Weltraum. Alaska und Monkey sind den stark fallenden Temperaturen ohne Raumanzüge direkt ausgesetzt. Wenn auch Monkey durch seine Kompaktkonstitution erheblich Widerstandsfähiger gegenüber der Weltraumkälte ist, so kann auch der Oxtorner im All nicht lange überleben. Während das Schiff immer höher steigt, wird die Lage für die beiden Unsterblichen immer lebensbedrohlicher.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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