Perry Rhodan Heft Nr. 2165

Rückkehr in den Mahlstrom

In der Heimat der SOL -
Atlan sucht das Erste Thoregon

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Atlan - In einer fremden Umgebung muss sich der Arkonide mit seiner Mannschaft orientieren
Fee Kellind - Die Kommandantin der SOL will ihr Raumschiff vor dem Untergang retten
Trim Marath - Der Para Defensor hat ein besonderes Problem mit seinen Kräften
Myles Kantor - Der Wissenschaftler sucht nach einem Zugang zum Ersten Thoregon

Der Durchgang durch den Megadom und der anschließende Transport zum Mahlstrom der Sterne, war erfolgreich. Als Fee Kellind wieder handlungsfähig wird, findet sie Schiff und Besatzung in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Unweit des Megadoms, aus dem die SOL materialisiert ist, befindet sich ein gigantischer Attraktor, der kosmische Gase, Planeten und ganze Sonnen verschlingt. Der Schlund! Die SOL ist unerwartet direkt im Zentrum des Mahlstroms materialisiert und befindet sich in einer schwierigen Situation. Die Kalibrierung der Schiffsaura hat enorme Energiemengen beansprucht und die Schiffsspeicher sind fast leer. In direkter Nähe des Megadoms kann die SOL ihre Hypertropzapfer nicht einsetzen, gleichzeitig erliegt das Schiff mehr und mehr der Anziehung des Schlundes, der starke hyperenergetische erzeugt und die Umgebung der SOL mit ausbruchartigen Gravitationswellen überflutet.

Die Kommandantin weiß genau, sollte die SOL in den Schlund stürzen, dann würde das Schiff bestenfalls nach Prinzip eines Zufalltransmitters in eine unbekannte Region des Kosmos versetzt werden. Sehr wahrscheinlich ist jedoch, das die SOL durch die starken Gravitationskräfte in der Nähe des Schlundes zerstört werden würde. Interessanterweise treibt auch der Megadom langsam auf den Schlund zu. Atlan stellt die These auf, dass hier vielleicht der Ursprung aller Megadome zu suchen ist. Vielleicht nutzen die Helioten die Transmitterwirkung des Schlundes, um die Megadome nach dem Zufallsprinzip im Universum zu verteilen. Mit aller Kraft versucht die SOL einen größeren Abstand zum Megadom und dem Schlund herzustellen, damit die Hypertrop-Zapfer des Schiffes in Aktion treten können. In letzter Sekunde gelingt es der SOL, durch Einsatz ihrer Beiboote als »Booster-Flotte«, der Anziehungskraft des Schlundes zu entgehen. Als die SOL nach kurzem Hypertakt Flug einigermaßen sicheres Gebiet erreicht, wird noch einmal die Situation analysiert. Zweifelsohne befindet man sich in einem sehr gefährlichen Gebiet. Wahrscheinlich sind hier bereits Kräfte der Ordnungsmächte am Werk um gegen die Helioten vorzugehen, die als dritte Macht das Gefüge des Kosmos erschüttern. Atlan mahnt an, niemand zu trauen. Trotzdem müsse man aber Kontakt zu den Helioten suchen, die vielleicht als einzige in der Lage und Willens sind, den Untergang der Milchstraße durch den Galaxienzünder zu verhindern.

Die SOL befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Schlundes, wo einst die Terra und Luna materialisierten. Vor über zwei Milliarden Jahren waren hier zwei Galaxien kollidiert, die sich wieder von einander entfernen und zwischen sich einen Schlauch aus Materie und Sonnen ausbilden. Eine der Galaxien heißt Ploohn-Nabyl, die Heimat der insektoiden Ploohns. Im Zentrum des Plasma und Materieschlauches befindet sich der Schlund, auch als Distanzschwelle bezeichnet.

Wegen der Gefährlichkeit des bevorstehenden Einsatzes, die niemand auch nur annähernd abschätzen kann, lässt Atlan eine Abstimmung unter der Besatzung durchführen. Die Wahl ist, sich gegen die drohende Vernichtung der Milchstraße zu stellen und den Kontakt zum Ersten Thoregon aufzunehmen, oder nach Hause zu fliegen, was Angesichts der Gefahr für Schiff und Mannschaft verständlich wäre. Die große Mehrheit der Besatzung spricht sich für einen Verbleib im Mahlstrom aus.
Als die Suche nach dem Ersten Thoregon beginnt, finden die Orter keinen Hinweis auf einen PULS. Weder in der Galaxie der Ploohns noch im Mahlstrom kann ein auffälliges Objekt geortet werden. Atlans Wahl fällt darum auf die namenlose, zweite Galaxie, die auch zu Zeiten als Terra und Luna auf Seiten von Ploohn-Nabyl materialisierten, niemals richtig erforscht worden war.

Nach weiteren Ortungsversuchen lokalisieren die Orter der SOL tatsächlich eine Zone, die ähnlich dem PULS von DaGlausch durch eine Glutzone aus Energie, ähnlich den Kräften einer Supernovaexplosion, markiert wird. Man hat den PULS des Ersten Thoregon gefunden! Da um den fremden PULS keinerlei Aktivität registriert wird, werde Raumstationen noch Schiffe werden geortet, beschließt Atlan einen Kontaktversuch über Hyperfunk. Mehrere Stunden wartet die SOL auf eine Antwort, vergebens. Für die SOL gibt es keine Möglichkeit in den PULS einzudringen oder sich von Außen irgendwie bei den Helioten bemerkbar zu machen. Fee Kellind schlägt deshalb vor, die SOL zu teilen und die beiden SOL-Zellen nach Ploohn-Nabyl zu schicken, um mit den Ploohns Kontakt aufzunehmen, während die eigentliche SOL am PULS Warteposition bezieht. Mitten in die Diskussion erreicht die Nachricht über die Ortung eines fremden Schiffes die Schiffsführung. Atlan gibt Befehl für höchsten Ortungsschutz. Der Arkonide möchte sich das fremde Schiff ansehen und die SOL geht auf Schleichfahrt.
Der fremde Raumer wird eindeutig als Kampfschiff der Ploohns identifiziert. Als die SOL das Schiff der Insektenabkömmlinge unbemerkt verfolgt, tauchen weitere Schiffe auf. Offensichtlich operieren die Ploohns in der Nähe des PULSES und nehmen Messungen und Beobachtungen vor. Als Atlan einen Ortungssatelliten der Ploohns bergen kann und feststellt, das sich die Technik der Insektenwesen seit dem letzten Kontakt kaum weiter entwickelt hat, beschließt er eine direkte Kontaktaufnahme, mit fatalen Folgen. Zusammen mit den Ploohns, die sofort das Feuer auf die SOL eröffnen, erscheint ein kobaltblauer Walzenraumer der Kosmokraten. Atlan gibt Befehl zur Flucht, doch das blaue Walzenschiff der Kosmokraten bleibt der SOL dicht auf den Fersen. Als das Kosmokratenschiff die SOL endgültig einholt und über Zugstrahlen zum halten zwingt, glaubt keiner mehr an eine Chance zu entkommen. Die SOL eröffnet mit allen Waffen das Feuer, kann die blaue Walze aber nicht ernsthaft beeindrucken. Erst als Myles Kantor einer spontanen Idee folgend die Hyperdim-Resonatoren der beiden SOL-Zellen im Fokus des Geschützfeuers einsetzt, kann sich die SOL aus der Umklammerung des Kosmokratenschiffes befreien.

Trim Marath, seit der Ankunft im Mahlstrom in Bewusstlosigkeit, unterbrochen von kurzen schlafwandlerischen Phasen, kommt wieder zu Bewusstsein und eröffnet Atlan, dass seit seiner Begegnung mit dem Pangalaktischen Statistiker Rik, ein Teil dieses Wesens in ihm steckt. Trim weißt der SOL den Weg zu einem Verbindungsgang, der ähnlich der Stromschnelle von Segafrendo, ins Innere des PULSES führt. Der Eingang ist perfekt getarnt und wird von der SOL nur durch Trim Maraths Hinweise gefunden. Atlan lässt die SOL kurz entschlossen in den Verbindungsschlauch einfliegen. Im Tunnel kommt dem Hantelschiff ein seltsamer Konvoi aus fünf Objekten entgegen. Vier gewaltige Schiffe, die in ihrer Mitte ein noch größeres Objekt schleppen, den Pilzhut eines Megadoms! Atlan ist sich nun sicher, das man den Ursprung des Ersten Thoregon entdeckt hat. Als der Konvoi nicht auf die Rufe der SOL reagiert und mit hoher Beschleunigung in den Hyperraum eintaucht, befiehlt Atlan in den Korridor einzudringen. Am Ende des Korridors schlägt der SOL absolute Schwärze entgegen. Als das Hantelschiff in das unbekannte Medium eintaucht, scheint die Zeit plötzlich still zu stehen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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