Perry Rhodan Heft Nr. 2157

Die Wurmreiter

Sie leben am Berg Kedo -
und warten auf die Sternbewohner

von Susan Schwartz

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Emboy Wogelkern - Der junge Wurmreiter ist ein hektischer Draufgänger, der viele Probleme sammelt
Alaska Saedelaere - Der Träger der Haut muss sich auf einer Dschungelwelt durchschlagen
Monkey - Der oxtornische Chef der Neuen USO befindet sich auf einem Einsatz der besonderen Art
Ranio Kecko - Die Hauptmutter der Azzati kämpft in vorderster Front
Dagdato Klel - Der Anführer der Wurmreiter-Truppe hat Probleme mit mangelnder Disziplin

Das Volk der Perminen lebt auf einer dicht bewachsenen Dschungelwelt direkt auf den terrassenförmigen Stufen eines riesigen Berges. In Stämme unterteilt, führen die koboldartigen Wesen fast ständig Krieg gegeneinander. Einer von ihnen, genannt Emboy Wogelkern, ist bei seinen Stammesgenossen als Heißsporn und Draufgänger bekannt. Er ist ein so genannter Wurmreiter und kaum von seiner Ohrenschlange Guru zu trennen, auf deren Rücken sich Emboy in die Lüfte erhebt. Emboy liebt das fliegen und kämpft auf diese Weise mit Guru für seinen Stamm. Er verwendet dabei seine Ohrenschlange als Bomber und wirft aus großer Höhe zielgenau seine Wurfgeschosse ab. Doch Emboys Problem ist die Disziplin und so handelt sich der Permine mehr als einmal Probleme ein.

Perminen, kaum größer als 1,20 Meter, besitzen eine humanoide Gestalt mit fünfgliedrigen Extremitäten. Sie tragen einfachste Kleidung, oft nur einen Lendenschutz aus Fell oder Leder und wadenhohe Lederstiefel. Ihr Gesicht ist klein, mit spitzen Ohren kleiner Nase und einem großen Mund. Die Perminen glauben an Götter die von den Sternen kommen und verehren diese Sternenbewohner in ihrer Religion als mächtige Wesen. Als Emboy einmal mehr gegen die Sitten seines Clans verstößt und die Hauptmutter Ranio Kecko bei einem Kampf verletzt wird, gibt man dem jungen Wurmreiter die Schuld und beschließt ihn zu opfern, um die Sternenbewohner zu besänftigen. Kurz entschlossen wird Ranio und sein Flugtier gefesselt und mit Schwung über die Bergterrasse geworfen. Die beiden ungleichen Wesen stürzen in den dichten Dschungel ab.

Monkey und Alaska Saedelaere sind bei ihrem ersten Vorstoß durch den Zeitbrunnen auf einer fremden Dschungelwelt angekommen. Kurz nachdem die beiden Unsterblichen den Zeitbrunnen verlasen, schließt sich das Phänomen hinter ihnen. Der Rückweg ist vorerst versperrt. Alaska und Monkey finden sich in einer lebensfeindlichen Umgebung wieder, angefüllt mit exotischen, teilweise aggressiven Raubtieren. Alaska wäre in ernsten Schwierigkeiten, würde sich Monkey mit seiner oxtornischen Kompaktkonstitution nicht immer wieder schützend vor den Terraner stellen. Die beiden Unsterblichen sind am Fuß eines riesigen Berges angekommen, der neun Kilometer in die Höhe reicht und ähnlich einer Stufenpyramide, über gleichförmige Terrassen verfügt. Obwohl von dichter Vegetation überwuchert, wirkt der Berg künstlich erschaffen. Auf der Spitze des Berges ist ein schwaches Leuten sichtbar, einer der Gründe, warum die Männer sich entscheiden den Terrassenberg zu besteigen.

Bei ihrem Vormarsch brechen plötzlich zwei gefesselte Wesen durch das Blätterdach, eine Art Kobold und ein Tier, das an eine fliegende Schlange erinnert. Die beiden Unsterblichen befreien die beiden aus ihrer misslichen Lage und stellen verblüfft fest, das der koboltartige Humanoide offenbar einen stark verschliffenen Dialekt der Sprache der Mächtigen benutzt. Alaska und Monkey werden als Sternenbewohner angesehen und der Respekt, den der Permine für die beiden empfindet, ist unverkennbar. Er hält sie für Götter und lädt die beiden zu seinem Stamm ein.

Bei den Perminen erfahren die beiden Unsterblichen, das die Sternengötter ihre Welt immer mit einer blauen Walze besuchen, eine Beschreibung, die bei Alaska und Monkey Erinnerungen weckt und für Aufregung sorgt. Als Alaska einen Kultgegenstand, den die Perminen verehren, als Holowürfel identifiziert und die gespeicherte Nachricht abruft, lernen die beiden Unsterblichen, das die Perminen einst ein technisiertes Volk auf hohem Standard waren. Aus irgend einem Grund wurden sie auf diese Welt und den Terrassenberg verband, weil sie bei den Sternenbewohnern in Ungnade gefallen sind. Bei der näheren Untersuchung des Berges, entdecken Alaska und Monkey einen Zugang, der in das Innere führt.

Der Berg erweist sich als riesige, ausgehöhlte Orterzentrale mit Namen KEDO. Die im Zentrum der Station aktivierte Holoprojektion ist unverkennbar. Ein blasenförmiges Gebilde mit einer Gesamtlänge von 8785 Lichtjahren, das über eine halbe Millionen Objekte in seinem Innern zeigt, identisch mit Sonnen und Planeten. Alaska und Monkey befinden sich offenbar im Innern eines Schwarms! Auf Monkeys Frage, ob es sich um den Schwarm handelt, der einst die Verdummung über die Milchstraße brachte, antwortet Alaska unschlüssig. Laut den vorliegenden Erkenntnissen, haben die Kosmokraten mehrere Schwärme in Auftrag gegeben. Der Träger der Haut hält es daher eher für unwahrscheinlich, das es sich bei diesem Schwarm um das selbe Gebilde handelt, das einst die Milchstraße besuchte. Und noch etwas kann Alaska aus den Daten von KEDO herauslesen. Der Schwarm befindet sich offensichtlich in ernsthaften Schwierigkeiten, denn die Projektion zeigt zahlreiche Punkte an, die mit Warnmeldungen versehen sind. Problem, Versagen, Gefahr, Fehler, und es werden offenbar stetig mehr.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 09. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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