Perry Rhodan Heft Nr. 2147

Die große Konjunktion

Auf der Spur des Ersten Thoregon -
Atlan liest die Statistik des Universums

von Robert Feldhoff

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide bekommt nur einen Teil der Auskünfte
Rom An Machens - Der Cyno verfolgt an Bord der SOL seine eigenen Pläne
Rik - Der Pangalaktischen Statistiker berichtet über seine Tätigkeit und deren Folgen
Trim Marath - Der Para-Defensor steht vor einer Entscheidung für sein Leben
Mohodeh Kascha - Der letzte Kimbaner erkennt das Geheimnis der Mediotheken

An Bord der SOL liegen noch immer die beiden Wissenschaftler Myles Kantor und Tangens der Falke in tiefer Ohnmacht. Die Quelle der unheilvollen Störstrahlung zu Begin der Großen Konjunktion konnte versiegelt werden, doch noch immer sind die Wissenschaftler nicht erwacht und stehen unter ständiger Beobachtung. So auch das unbekannte Wesen, das zusammen mit Myles und Tangens an Bord gebracht wurde. Das reptile, drachenartige Wesen, ruht seit dem in einer speziellen Isolationszelle der Medostation und wird nicht aus den Augen gelassen. Als der Fremde ohne vorherige Ankündigung erwacht, ist die Schiffsführung der SOL alarmiert und Tekener nimmt die erste Befragung vor.
Der Fremde stellt sich mit Namen Rom An Machens vor und gibt an, über einen Zeitbrunnen und gegen seinen Willen nach Vision versetzt worden zu sein. Tekener, der sich mit dem Fremden Anfangs in der Sprache der Sieben Mächtigen verständigt, erhält von Machens erste Informationen. Demnach stammt der unerwartete Gast aus einem Schwarm namens Kys Chamei. Auch Machens zeigt sich über den aktiven Zeitbrunnen verwirrt. Tekener erklärt Machens, dass er bis zum Erwachen der beiden Wissenschaftler an Bord der SOL verbleiben müsse, um ein paar abschließende Fragen zu klären. Machens zeigt sich wenig begeistert, doch Tekener bleibt bei seiner Entscheidung. Was man an Bord der SOL zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, Machens ist ein so genannter Techno und gehört zum Volk der Cynos.

Als Atlan und Trim Marath zur SOL zurückkehren, gibt der Arkonide eine kurze Zusammenfassung über die neuen Erkenntnisse. Trim Marath, dem quasi der Posten eines Pangalaktischen Statistikers angeboten wurde, befindet sich in tiefem Zwiespalt und hat Mühe eine Entscheidung zu treffen. Er sucht den Beistand seiner Freunde, allen voran bei Mondra Diamond. Unterdessen wird Aktivität bei den neun Türmen der Pangalaktischen Statistiker verzeichnet. Die Türme neigen sich leicht und peilen offenbar, nach einem ähnlichen Prinzip wie eine Parabolantenne, einen weit entfernten Bereich im Kosmos an. An Bord der SOL beginnt man sofort mit der Auswertung und berechnet anhand der Turmneigungen, den virtuellen Koordinatenpunkt, der im Kosmos angepeilt wird. Das Ergebnis verblüfft die Anwesenden zutiefst. Es ist ein Sektor des Universums, den Terraner schon einmal besucht haben. Der Mahlstrom der Sterne!

Dann erreicht eine weitere Meldung die Zentrale. Rom An Machens ist aus der gesicherten Medostation verschwunden! Sofort wird eine Suche eingeleitet, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt ist. Atlan beginnt auf eigene Faust nach dem Flüchtling zu suchen und begibt sich in den Mittelteil der SOL, der noch immer von Trümmern verstellt ist. Als er auf einige unerklärliche Effekte aufmerksam wird, verliert der Arkonide plötzlich da Bewusstsein und bricht zusammen.

In der Mediothek von Rik'ombir forscht Mohodeh Kascha auf eigene Faust nach Erkenntnissen. Er versucht die gespeicherten Daten, die scheinbar willkürlich abgelegt worden, nach irgendeinem Muster zu ordnen und zu erfassen. Nach mehreren Fehlversuchen kommt der Ritter von Dommrath dem System auf die Spur. Die Daten sind nach Art eines Neuronalen Netzes organisiert, ähnlich dem Speichersystems eines Gehirns. Sofort arbeitet der Kimbaner eine Methodik aus, nach der die Datenmengen durchsucht werden können. Überraschende Erkenntnisse kommen zu Tage! Der Ritter von Dommrath kann die Datenmengen gruppieren und erhält ein verblüffendes Ergebnis. Eine statistische Auswertung aller Eingriffe in die kosmische Ordnung:

  1. Eingriffe der Kosmokraten: 21%
  2. Eingriffe der Chaotarchen: 16%
  3. Diverse andere Eingriffe: 63%

Der letzte Kimbaner ist äußerst überrascht, besonders bezüglich dem dritten Punkt. Die meisten Eingriffe in die kosmische Ordnung werden also längst nicht mehr von den Kosmokraten begangen, sondern von anderen, unabhängigen Mächten!

Als Atlan aus der Ohnmacht erwacht, sind vier Stunden vergangen! Der Arkonide ist verblüfft. Trotz umfangreicher Suche, auch mit Unterstützung SENECAS, konnte der Arkonide bis zu seinem Erwachen nicht gefunden oder lokalisiert werden. Als der Arkonide einen Zettel mit eigener Handschrift in seiner Tasche entdeckt, erhält der Black Out eine weitere mysteriöse Komponente. Nach eingehender Untersuchung durch Grafologen steht fest, der Zettel wurde während seines Black Outs beschrieben, von ihm selbst! Atlan fehlt jedoch jedwede Erinnerung an die vergangenen vier Stunden.

Der flüchtige Rom An Machens hat sich mittlerweile längst auf den Planeten abgesetzt und wandert durch Rik'ombir, als er unerwartet auf einen Fremden seiner eigenen Art trifft. Es ist der Pangalaktischen Statistiker Rik, der den Cyno anbietet, sich ihm anzuschließen. Rik trifft auch mit Mohodeh Kascha zusammen und macht dem letzen Kimbaner ein Angebot. Er möchte, dass der letzte Kimbaner die Mediotheken sichtet und neu ordnet, so dass die unermessliche Datenflut besser für die Wissenspilger abrufbar ist. Keifan, der Druide, bietet sich ihm an als sein Assistent zu fungieren und unter anderem die Visienten durch seine Druidenkräfte zu heilen und von den degenerativen Anzeichen zu befreien. Der Kimbaner sieht in der Neustrukturierung der Mediotheken eine Herausforderung und Lebensaufgabe, der er nicht widerstehen kann. Er nimmt den Vorschlag des Pangalaktischen Statistikers an und entschließt sich mit Keifan auf Vision zu bleiben.

Rik ist es auch, der Trim Marath von seinem Zwiespalt befreit. Der Cyno Machens wird den zehnten Turm der Statistiker bemannen und Trim wird von seiner Aufgabe entbunden, worüber der Mutant sehr froh ist. Nun kommt es endlich zur Aussprache mit Atlan, der seinen Wissensdurst noch nicht befriedigt sieht. Die Informationen die ihm Rik jedoch zuspielt, sind alles andere als positiv, ja gerade zu schockierend. Rik eröffnet dem Arkoniden, das die Kosmokaten mit der Ausbreitung und Förderung des Lebens, über das Ziel hinausgeschossen sind. Längst werden mehr Eingriffe in die kosmische Ordnung von unabhängigen Mächten durchgeführt, als von den Ordnungsmächten selbst. Rik vermutet deshalb, das die Kosmokraten bald etwas gegen das Leben selbst unternehmen werden. Besonders gefährdet sind Galaxien die einem Thoregon angehören, denn Thoregon ist ein Machtgefüge, das keiner der beiden Grundströmungen angehört. Atlan stockt der Atem, besonders als er realisiert was Rik mit dem Ausspruch meint das Leben ist zu viel. Die Kosmokraten beabsichtigen also gegen das Leben ins Feld ziehen und es erbarmungslos auslöschen!

Rik wird auch konkret, wie die Kosmokaten dieses Vorhaben umsetzen wollen. Sie werden, oder haben bereits, Galaxienzünder in zirka 3000 Galaxien platziert, welche das Gravitationsgefüge der betreffenden Sterneninsel auflösen und die Galaxien mitsamt dem Leben zerstören. Es muss angenommen werden, das diese Waffe auch bis in den PULS eines Thoregon durchschlagen kann und ihn auslöscht. Atlan ist schockiert. Demnach zählen die Thoregon des Universums zu den Primärzielen, unter anderem auch die Milchstraße. Ob in der Milchstraße bereits ein Galaxienzünder postiert wurde, kann Rik nicht beantworten. Aber falls nicht, wird dies mit Sicherheit noch geschehen. Rik erklärt weiter, das die Helioten mit der Errichtung des Thoregons eigentlich ganz andere Ziele verfolgen. Unter der scheinbaren Isolation, arbeiten die Helioten an Möglichkeiten, den Moralischen Code zu manipulieren. Das dies in verschiedenen Fällen bereits geschehen ist, können die Pangalaktischen Statistiker nachweisen. So steht die Materiequelle Gourdel kurz vor dem Erlöschen. Das wird die Entstehung einer neuen Negasphäre in der Galaxie Hangay begünstigen. Die Helioten weiten ihren Machtbereich derzeit drastisch aus, können aber mit den Möglichkeiten dieser Macht nicht umgehen. Die Kosmokraten werden deshalb radikale Mittel zum Einsatz bringen.

Atlan bleibt keine Wahl. Die Pangalaktischen Statistiker können wegen ihrer Neutralität nicht eingreifen. Rik vermutet das auch in Wassermal ein Galaxienzünder postiert ist. Nur die SOL kann über den Megadom der nahen Galaxie Salthi zum Ersten Thoregon vordringen und etwas gegen die Helioten unternehmen. Dazu muss die Aura der SOL umprogrammiert werden, damit sie nach dem Eintritt in den Megadom von Salthi nicht in DaGlausch materialisiert, sondern im Megadom des ersten Thoregons. Und dieses Thoregon befindet sich im Bereich des Mahlstroms der Sterne, ein Ort, den die Menschen bereits kennen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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