Perry Rhodan Heft Nr. 2143

Gegen die Fensterstation

Angriff auf das Sternenfenster -
die fünfte Kolonne ist im Einsatz

von Uwe Anton, Rainer Castor

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Gucky - Der Mausbiber sieht sich hin und her gerissen
Trah Zebuck - Der Konquestor gibt knallharte Befehle
Jaenia Vaura - Die Siganesin trifft auf Riesenwesen
Trerok - Der Zaliter denkt oft an eine Raubkatze
Aherrn Rosa - Der Dhyraba'Katabe legt einen Panzer ab

Rhodan, über Transmitter zur LORD ZWIEBUS gestoßen, analysiert die aktuelle Lage des Einsatzkommandos. Während Gucky und die beiden Aarus Cheplin und Susa im Wurm Kaart zurückblieben um den Ozeanischen Computer zu manipulieren und die Konstruktionsdaten des Panzerbrechers auf optischem Wege zu übermitteln, ist der Rest der Gruppe mit Hilfe eines Montageschiffes der Aarus, über das Hebewerk in die Fensterstation DREI vorgestoßen, um einen Brückenkopf zu bilden. Bereits nach einem Drittel der optischen Botschaft, bricht die Übertragung plötzlich ab, eine Folge der von Trah Zebuck angeordneten Zerstörung des Ozeanischen Computers.

Damit hat der Konquestor die Lebensader der Aarus vernichtet, doch das stört Trah Zebuck wenig. Rhodan sieht den Ernstfall gekommen und lässt SHECAT, bisher auf Wartestellung an Bord der LORD ZWIEBUS, zusammen mit dem Eltanen LeCaro nach Aarus-Kaart wechseln. Cheplin, Susa und der noch immer angeschlagene Gucky, nehmen die neuen Ankömmlinge in Empfang.

An Bord der Fensterstation DREI, verharren die Mitglieder des Einsatzkommandos atemlos. Ein seltsames Wesen, das die Nähe des Brückenkopfes Sandkorn-Eins passiert, scheint etwas bemerkt zu haben. Der Fremde verharrt unschlüssig, löst aber keinen Alarm aus. Offenbar besitzt das fremde Wesen, das wahrscheinlich zur Stammbesatzung der Fensterstation gehört, schwache, empathische Fähigkeiten. Grund zur Beunruhigung besteht und das Einsatzteam wechselt sofort den Standort. Das soeben erst ausgepackte Equipment wird wieder verstaut und die Gruppe weicht in das Ausweichversteck Sandkorn-Zwei aus. Dank der Bauzeichnung der Fensterstation, die LeCaro den Galaktikern zur Verfügung gestellt hat, kennt das Einsatzteam die Fensterstation bis ins Detail. Ein Standortwechsel ist somit kein Problem.

Erneut fällt Trerok die Ähnlichkeit der in der Fensterstation vorgefundenen Technik mit den Aggregaten der Oldtimer auf, von denen auch Artefakte auf einer Welt des Hayok-Sternenarchipels gefunden wurden. Der Zaliter betont erneut, dass die Stationen keineswegs von den Oldtimern stammen muss, aber die angewandte Technologie zumindest in großen Zügen auf die selben Prinzipien basiert. Obwohl das galaktische Einsatzteam die Räumlichkeiten der Station bis auf den letzten Wartungstunnel genau kennt, bleibt ihm die fremde Technik vollständig verschlossen. Nachdem sich das Einsatzteam im Versteck Sandkorn-Zwei eingerichtet hat, erhalten die Spezialisten erste Informationen durch Einklinken in das Bordcomputernetz.

Die Dhyraba'Katabe, auch Ehrwürdige Wissenschaftler genannt, gehören demnach zur Stammbesatzung der Fensterstationen diesseits und jenseits des Sternenfensters. Kurze Zeit später erhält das Einsatzteam jedoch eine niederschmetternde Neuigkeit. Die etwa 100.000 Aarus, die in der Fensterstation bei der Arbeit sind, werden möglicherweise in Kürze alle Manipulationen rückgängig gemacht haben! Das Einsatzteam ist aufs höchste alarmiert. Als SHECAT und LeCaro die Fensterstation erreichen ist der Beschluss bereits gefallen, DREI muss durch eine Überladung der Bordeigenen Energiespeicher vernichtet werden, bevor die Aarus das Fenster wieder öffnen können! Trerok, der zalitische Wissenschaftler gibt jedoch zu bedenken, das mit der Vernichtung der Fensterstation auch der Rückweg für die KARRIBO und LEIF ERIKSSON für unbestimmte Zeit versperrt sein wird, ein Problem, das weit hinter der Gefahr einer Invasion der Katamar-Flotte zurückstehen muss.

Trerok bringt aber noch eine weitere Überlegung ein. Bei einem komplexen Vorgang, wie der Errichtung eines Sternenfensters, müssen die Besatzungen der Fensterstationen eine Möglichkeit besitzen miteinander zu kommunizieren. Tatsächlich wird ein einfaches, quasioptisches System entdeckt, mit dem Nachrichten übertragen werden können. Sofort geht das Einsatzkommando dazu über, diesen Kanal für die Übertragung der fehlenden Datensätze des Panzerbrecher zu verwenden während die Energiespeicher der Station zu überladen beginnen. Die Dhyraba'Katabe leiten die Evakuation der Station ein und fast die gesamte Montagebesatzung wechselt in den Wurm Kaart über. Nur noch wenige Wesen bleiben auf der Station zurück, als das Einsatzteam das Hebewerk zwischen Aarus-Kaart und DREI deaktiviert.

Für Trah Zebuck sind die Anzeichen klar und deutlich. Der Feind hat eine Fensterstation in seine Hand bekommen! Zuerst die seltsamen Vorgänge im Wurm der Aarus-Kaart, dann der Alarm in der Fensterstation DREI und schließlich die Deaktivierung des Hebewerks. Der Konquestor zögert keine Sekunde. Bevor er DREI dem Feind in die Hand gibt, vernichtet er die Station durch seine Katamar-Flotte. Sofort ziehen sich die Schiffe um die Station zusammen und eröffnen das Feuer.

Während man in der Fensterstation fieberhaft an der Übertragung der Daten in die Milchstraße arbeitet, schlägt die Wirkung der ersten Treffer der Katamare durch. LeCaro gelingt es, die Abwehrgeschütze der Station zu aktivieren und mehrere Katamare zu vernichten, doch das bedeutet nur einen kurzen Aufschub. Trotzdem ist jede Sekunde wertvoll um die Datenübertragung abzuschließen. Dann wird es für das Einsatzkommando kritisch. Während sich die Galaktiker zu einem Rettungsboot zurückziehen, treffen sie auf den zurückgebliebenen Stationskommandanten Aherrn Rosa und anderen Dhyraba'Katabe. Die sonst phlegmatischen Wesen sind offenbar zum Kampf bereit und müssen einen hohen Blutzoll gegen die beiden KATSUGOs entrichten. Im letzten Moment, als die Station kurz in den Normalraum zurückfällt bevor sie endgültig vernichtet wird, kann das Einsatzteam die gefährliche Zone mit dem Rettungsboot verlassen. Über einen weiteren Transmittersprung gelangen die Galaktiker zur LORD ZWIEBUS wo zuvor bereits Gucky, Cheplin und Susa angekommen sind. Rhodan ist erleichtert.

Gespannt beobachtet die Besatzung der LORD ZWIEBUS wie die Station vernichtet wird. Jeder an Bord des Schiffes hält gebannt den Atem an, als zu erkennen ist, dass die Sternenluke sich nicht wie erwartet schließt, sondern als verkleinertes Dreieck zwischen den übrigen Fensterstationen weiter existiert! Auch auf Seiten der Milchstraße hat man das Phänomen beobachtet. Bully hat bereits einen Risikoeinsatz Rhodans vermutet, muss aber auch erkennen, das die Zerstörung der Station DREI keinen wirklichen Erfolgt nach sich zieht. Das Sternenfenster ist noch immer vorhanden, zwar kleiner als zuvor, doch noch immer eine Bedrohung für die Völker der Milchstraße. Zumindest ein Großteil der Konstruktionsdaten des Panzerbrechers ist nun in der Hand der Galaktiker. Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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