Perry Rhodan Heft Nr. 2141

Der verlorene Wurm

Gespenster in Aarus-Kaart -
im Untergrund gegen die Inquisition der Vernunft

von Susan Schwartz

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Sapritti - Der Schwarmer von Aarus-Kaart erhält eine letzte Frist
Cheplin - Der Schwarmer von Aarus-Jima startet zum ersten Geheimdiensteinsatz seines Lebens
Susa - Die Rescotin beweist zum wiederholten Mal ihr technisches Geschick
Trah Zebuck - Der Konquestor drängt auf schnelles Arbeiten
Keito - Der alte Aarus gilt als das Gespenst von F-04

Schon mehrmals haben Arkoniden und Terraner die Aktivität eines Wurmes am Sternenfenster des Reiches Tradom registriert. Als die LEIF ERIKSSON und die KARRIBO von einem erneuten Erkundungsflug aus dem Sektor Roanna zurückkehrt und Cheplin die gewonnenen Daten vorlegt, identifiziert der Schwarmer den fremden Wurm als Aarus-Kaart, einer der drei Wurme, die in den Dienst der Inquisition eingetreten sind. Niemals zuvor ist Aarus-Jima einem der drei verlorenen Wurme auf seinem Flug begegnet, auch nicht Aarus-Kaart. Verständlich das Cheplin über die gewonnenen Daten sehr aufgeregt ist. Die Verwandten aus Aarus-Kaart sind offensichtlich dabei, die von den Eltanen blockierte Sternenluke wieder freizumachen. Wie zu erkennen ist, treibt man auf Seiten der fremden Aarus einen unglaublichen Aufwand und entsendet fast das gesamte Technikerpersonal zu der gewaltigen Sternenstation, die das Sternenfenster offen hält.

Was Cheplin nur erahnen kann, ist für den Schwarmer der Aarus-Kaart Gewissheit. Schafft er es nicht innerhalb kürzester Zeit das Sternenfenster zu öffnen, dann ist das sein Todesurteil. Trah Zebuck persönlich hat ihn bereits aufgesucht und das Ultimatum übergeben. Sapritti entsendet fast jeden verfügbaren Mann auf die Sternenstation und trotz dieses gigantischen Aufwands, sind seine Techniker der Lösung noch nicht nahe gekommen. Die fremde Inquisitionstechnik ist auch für die Aarus-Kaart eine schwer zu verstehende Materie. Durch den enormen Verlust an Personal, kommt sein Wurm bereits in ernsthafte Existenzprobleme. Personal, das normalerweise für die autarke Selbstversorgung des Wurmes sorgt, arbeitet jetzt in der Sternenstation. Sapritti muss seine Scoutschiffe aussenden um massiv Material von anderen Welten einzufliegen um den Wurm am funktionieren zu halten und die Versorgung zu gewährleisten.

Auch Cheplin erkannt anhand der mitgebrachten Daten, was in und um den Wurm Kaart vorgehen muss. Rhodan, Ascari und der Schwarmer fassen bald darauf einen Plan, der auf einen direkten Angriff auf die Station des Sternenfensters abzielt. Zwischenstation soll der fremde Wurm sein, der in einigen Zügen Baugleich mit Aarus-Jima, auch einen zentralen Versorgungstransmitter zur Außenwelt haben muss. Ein Einsatzteam soll in den Wurm eindringen und den Ferntransmitter aktivieren um ein Einsatzkommando nachzuholen. Cheplin und Susa geben zu bedenken, dass diese Aufgabe nur von Aarus bewältigt werden kann, andere Wesen würden sofort auffallen und Alarm auslösen. Zu Rhodans großer Überraschung möchten Cheplin und Susa diesen Einsatz selbst durchzuführen. Die Galaktiker erkennen die Argumente des Schwarmers an und stimmen dem Plan zu.

Für Cheplin und Susa ist es leichter als erwartet, sich an Bord eines Scoutschiffes des fremden Wurmes zu schmuggeln und auf diese Weise in den Wurm einzudringen. Es gibt fast kein Personal mehr in Aarus-Kaart und trotz 160.000 Jahren unterschiedlicher Entwicklung, gibt es zu Cheplins Überraschung nur wenig Unterschiede. Die vermutete Inquisitionstechnik ist nicht so präsent wie der Schwarmer zunächst vermutete und die beiden finden sich erstaunlich gut in Aarus-Kaart zurecht. Die fremden Aarus sind trotz der langen Trennung Brüder, sehen gleich aus, sprechen die gleiche Sprache und sind vor allem, und das ist Cheplins wichtigste Erkenntnis, vom selben Familienstammbaum wie er selbst. Alle Aarus von Aarus-Kaart sind Luna, wie der verkürzte Finger deutlich macht. Es sind sozusagen Blutsverwandte Cheplins, auch wenn seit der Trennung eine unglaublich lange Zeit vergangen ist. Cheplin und Susa erregen keine Aufmerksamkeit und können sich nahezu ungehindert in Aarus-Kaart bewegen. Als sie den Transmitter endlich erreichen, werden sie von einem alten, mürrischen Techniker gestellt, der die Verlassenen Anlagen bewachen soll.
Noch bevor Cheplin den Transmitter aktivieren kann, werden sie von Keito, auch wegen seines Alters und Zustandes Gespenst genannt, auf frischer Tat ertappt und gestellt. Die Situation spitzt sich zu, als völlig überraschend der Schwarmer Sapritti auftaucht. Als Cheplin und Sapritti sich gegenüberstehen, kommt es zu einem kurzen Gespräch, an dessen Ende jedoch klar wird, das eine offene Zusammenarbeit unmöglich ist. Zu lange schon dient Aarus-Kaart der Inquisition. Jedoch kann sich Sapritti auch nicht überwinden Cheplin und Susa an Trah Zebuck auszuliefern. Sapritti ist sich außerdem bewusst, das sein Leben nicht mehr lange währt, denn das Ultimatum Trah Zebucks ist in Kürze abgelaufen. Der Schwarmer von Aarus-Kaart entschließt sich deshalb einfach die unerwartete Begegnung zu vergessen. Er behindert Cheplin und Susa nicht weiter und begibt sich zurück in die Zentrale. Noch während Cheplin und Susa den zentralen Transmitter aktivieren und Gucky als einer der Ersten im fremden Wurm eintrifft, wird Sapritti von Trah Zebuck in den AGLAZAR abberufen. Der Schwarmer weis genau, was das für ihn zu bedeuten hat. Er ernennt seine Stellvertreterin zum neuen Schwarmer und verschwindet im Innern des Katamars. Er wird mit großer Wahrscheinlichkeit niemals mehr zurückkehren.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 15. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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