Perry Rhodan Heft Nr. 213

Giganten am Südpol

Sie erreichen das Zentrum des Schreckens, denn sie besitzen
den Mut der Verzweiflung!

von H. G. Ewers

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Großadministrator des Solaren Imperiums.
Atlan - Der Lordadmiral fühlt sich als Mikrobe.
Melbar Kasom - Der USO-Spezialist denkt an kulinarische Genüsse.
Icho Tolot - Selbst ein Haluter wird mitunter nervös.
Leutnant Finch Eyseman - Perry Rhodans Retter.
Leutnant Ray Burdick - Raumfahrer - und Bergsteiger.
Taka Hokkado - Ein Mann, der es mit Giganten aufnimmt.

Mit Beginn des neuen Jahres geht an Bord der CREST II das Warten auf die ANDROTEST los, die zu diesem Zeitpunkt zurückerwartet wird. Außerdem macht sich Hoffnung breit, weil die normalenergetischen Aggregate schrittweise wieder Energie liefern. Und auch die Mutanten berichten, dass sie zeitweise ihre Psi-Fähigkeiten wieder einsetzen können.

Perry Rhodan gibt am 1. Januar den Start für zehn Maschinen des Typs F-913-G frei. In Begleitung von 24 Personen, darunter Atlan, Melbar Kasom, Icho Tolot, Cart Rudo, Wuriu Sengu, Sven Henderson, Don Redhorse, Finch Eyseman, Tako Hokkado, Conrad Nosinsky und Orsy Orson, will der Großadministrator den Potenzialverdichter in der Südpol-Station vernichten. Dafür wird chemischer Sprengstoff mitgenommen.

Die Flugzeuge haben, wie zuvor bewiesen wurde, ihre Reichweite und maximale Geschwindigkeit von Mach zwei beibehalten und die Wissenschaftler sprechen in dem Zusammenhang von einer relativen Überlappungsleistung. Nach einem Flug von etwas über fünf Stunden landen die Maschinen zehn Kilometer von den vier Kuppeln entfernt. Diese wirken für die verkleinerten Individuen wie 10.000 Kilometer hohe Kolosse, sind aus ihrem Blickwinkel gar nicht überschaubar.

Erst jetzt kommt ihnen in den Sinn, dass ihr Unternehmen fehlschlagen könnte. Trotzdem machen sich 15 Personen auf den Weg. Die anderen bleiben unter Leitung Orsons zurück und bereiten die Flugzeuge auf den Rückflug vor.

Unterwegs stoßen sie auf ein miniaturisiertes Schiffswrack, ehemals 120 Meter lang und in Form eines Kegelstumpfes, womit deutlich wird, dass sie nicht die ersten Opfer Horrors sind. Bei ihrer Ankunft an einer der Kuppeln entdecken sie in drei Metern Höhe, also 3.000 Meter für sie, einen Abluftkanal. Die normalerweise fugenlose Stahlwand ist für sie wie ein steiles Bergmassiv und sie schaffen den Aufstieg mit Leichtigkeit.

Im Inneren der Kuppel wird ersichtlich, das sie aus ihrer Perspektive niemals eine wichtige Maschine erkennen können, ganz zu schweigen vom Potenzialverdichter. Rhodan gibt daraufhin den Befehl, den Sprengstoff irgendwo zu deponieren und die Zeitschaltung auf fünf Stunden zu stellen. Ohne viel Hoffnung beginnen sie ihren Rückzug und nach Ablauf der Zeit befinden sie sich zwei Kilometer von der Kuppel entfernt, in die ein fünf Meter großes Loch gerissen wird. Kurz darauf baut sich ein Schutzschirm um die Station auf. Und als sie die Gruppe Orson erreichen, taucht die schon bekannte Naben-Speichen-Festung am Himmel auf. Jetzt ist sie aber 200 Kilometer groß.

Der Gigant sucht nach den Attentätern und bestrahlt die Oberfläche Horrors mit Ultraschall, doch die fünf Flugzeuge, die den Rückflug antreten (so war es von Anfang an geplant) bleiben unerkannt. Unangefochten erreichen sie am 3. Januar die CREST und eine sichtlich erleichterte Mory Rhodan-Abro begrüßt ihren Mann und die anderen Rückkehrer.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. Mai 2011 in die Datenbank eingepflegt

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