Perry Rhodan Heft Nr. 2045

Aufruhr im INSHARAM

Angriff auf die SOL -
die Evoesa betrachten sich als Hüter

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Ruyde Kerima Bassa - Eine Evoesa begleitet ihren Gefährten zum letztenmal.
Karja Menem Siganter - Der Älteste der Evoesa will sein Leben beschließen.
Atlan - Der Arkonide versucht im INSHARAM zu verhandeln.
Fee Kellind - Die Kommandantin der SOL sieht das Raumschiff von Unbekannten bedroht.
Mondra Diamond - In Delorian Rhodans Mutter wachsen die Zweifel.

Die SOL steht nahezu bewegungslos in der blauen Flüssigkeit der PSI-Materie des INSHARAM. Die zur Untätigkeit verurteilte Besatzung wartet die Rückkehr Atlans ab, dessen Space-Jet als letzte zum Schiff zurück erwartet wird. Hin und wieder glauben die Spezialisten an den Ortern zu erkennen, das seltsame, fast transparente Wesen die SOL umschwimmen. Doch die Ortungsergebnisse lassen sich nicht replizieren und konkrete Daten sind nicht zu erhalten. Während sich zunehmend Langeweile breit macht und die Wissenschaftler in den Labors bei der Untersuchung des Kym-Jorrier keine neuen Resultate melden, macht Mondra Diamond in ihrer Kabine eine seltsame Entdeckung. Etwas scheint sich verändert zu haben. Der Ableger des Pflanzenvaters stößt plötzlich eine bitter riechende Pollenwolke aus und Mondra wird im höchsten Masse alarmiert. Möchte der Pflanzenableger sie mit dem Signal vor etwas warnen? In ihren Armen fängt Delorian plötzlich an schwer zu atmen und läuft blau an, kurze Zeit später stellt der Säugling die Atmung komplett ein. Die eilig herbeigerufenen Notärzte können zwar den Jungen stabilisieren, aber nicht verhindern, dass er kurze Zeit später ins Koma fällt. Mondra ist entsetzt und die Ärzte an Bord sind ratlos. Sie können die plötzliche Schwäche des Säuglings nicht erklären.

Kurz darauf nehmen die Orter erneut Signale eines schwach erkennbaren Wesens auf, das offenbar im Ozean der Psi-Materie schwimmt und in einem Abstand von einem Kilometer fast bewegungslos zum Schiff verharrt. Diesmal sieht auch Fee Kellind die Daten die von den Ortern ermittelt werden und erkennt an der Überzeugung der Männer und Frauen, das da draußen etwas sein muss. Als die SOL plötzlich von einem Angriff erfasst wird, der fast jedes Besatzungsmitglied in die Knie zwingt und ebenso abrupt endet wie er begann, beschließt Fee Kellind Atlan über Funk anzurufen. Die Ortungen steigen daraufhin rapide an und die Anzahl der »Seekühe«, die das Schiff umkreisen geht in die Tausende. Es kommt gelegentlich wieder zu Angriffen, doch Fee Kellind erlaubt nicht die Paratronschirme einzuschalten, die mit der kondensierten PSI-Materie reagieren und zweifelsfrei das Schiff vernichten würden. Die Wissenschaftler der SOL stellen eine erste Theorie auf, wie die Angriffe der seltsamen wesen erfolgen. Demnach versuchen die »Seekühe« die SOL mit extrem hochfrequenten Hyperenergien aufzuladen.

Auf Kontaktversuche der Besatzung erfolgen weitere Angriffe, die zusehends an Stärke zunehmen. Als Atlan mit seiner Jet die Schwärme der seltsamen Wesen teilt und endlich an Bord der SOL zurückkehrt, trifft er auf eine dem Zusammenbruch nahe Mondra. Atlan lässt sich von den Ärzten über den Zustand des Säuglings informieren und erhält niederschmetternde Nachrichten. In Delorians Körper versagen mehr und mehr Organe! Die Mediziner können kaum etwas gegen den Verfall unternehmen. Außerdem wurde an Zellproben des Säuglings eine Veränderung der Erbinformation entdeckt. Es scheint als ob die Gene des Jungen manipuliert wurden. Wie bei jedem Lebewesen entscheiden die Gene über das Wachstum und das Altern des Körpers. Im Falle von Delorian ist die Lebensuhr der Gene bereits an ihrem Ende angelangt. Das Kind hat somit niemals die Chance zu einem Mann heranzuwachsen, es war von Anfang an nicht dazu vorgesehen.

Als die Angriffe der »Seekühe« an Stärke zunehmen, entschließt sich Atlan zu einem gewagten Unternehmen. Er begibt sich in einem Raumanzug aus dem Schiff und schwimmt den Wesen entgegen. Sein Ziel ist die friedliche Kontaktaufnahme, was ihm mit Hilfe eines Translators schließlich gelingt. Atlan erfährt das die halbdurchsichtigen Wesen zum Volk der Evoesa gehören und sich als Wächtervolk des INSHARAM verstehen. Atlan kann das Missverständnis aufklären und die Evoesa von den friedlichen Absichten der SOL überzeugen. Ruyde Kerima Bassa, die Führerin und Älteste der Evoesa ertastet Atlans Zellaktivator und erkennt das die Wesen des Schiffes zu den »positiven« Kräften gehören. Bevor Atlan die Kommunikation mit den Evoesa vertiefen kann, erhält er einen dringenden Ruf sofort ins Schiff zurückzukehren....

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 27. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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