Perry Rhodan Heft Nr. 20

Venus in Gefahr

Perry Rhodan verliert viereinhalb Jahre -
und ein General greift nach den Geheimnissen der Venus...

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Herr der Dritten Macht
Reginald Bull - Perry Rhodans Freund und engster Vertrauter
Oberst Freyt - Ein Hypnoblock raubt ihm die Initiative
General Tomisenkow - Er hat den Befehl, einen Planeten zu erobern
Major Deringhouse - Er macht die Erfahrung, dass Maschinenwaffen irdischer Herkunft den Produkten arkonidischer Supertechnik durchaus gefährlich werden können
Tako Kakuta - Er ist der einzige, der die Sperre des Positronengehirns überwinden kann
Crest - Seine hochgespannten Hoffnungen sind grausam enttäuscht worden

Die STARDUST II materialisiert im Sol-System und Perry Rhodan nimmt Funkkontakt zu Michael Freyt, seinem Stellvertreter, auf. Dessen Reaktion erstaunt alle an Bord des Schlachtschiffes bis sie erfahren, dass es nicht der 7. Februar 1976 ist, sondern der 24. Mai 1980. Damit erklären sich die Abschiedsworte des Roboters Homunk und es wird ersichtlich, dass Wanderer einem andern Zeitverlauf unterliegt. Freyt berichtet schlagwortartig über die vergangene Zeit, vor allem über den Umsturz in Russland und die aufziehende Gefahr für die Venus. Rhodan entschließt sich, als erstes den zweiten Planeten Sols anzufliegen. Dabei überholen sie die von Freyt erwähnte zweite Flotte aus 400 Venus-Schiffen.

Auf dem Nordkontinent der Venus, auf dem auch die Venusbasis steht, ist die erste russische Flotte niedergegangen, die aus 500 Schiffen besteht. Sie brachte insgesamt 10.000 Soldaten auf den Planeten, die unter dem Kommando von General Tomisenkov stehen. Von seinem Flaggschiff aus hat er den Brückenkopf aufgebaut. Der General ist gar nicht mehr begeistert von seiner Aufgabe, nämlich die Venusbasis der Dritten Macht zu erobern. Seine Schiffe stehen weit verstreut und die Entfernung zum Angriffsziel liegt je nachdem zwischen 230 und 460 km. Bislang konnten sie ein Areal roden, 202 km von der Venusbasis entfernt, wo sie keiner Gefahr mehr durch den Dschungel ausgesetzt sind und wo die schweren Waffen, vor allem die atomaren Granatwerfer, jetzt installiert werden. Seine Armee hat durch die Gefahren dieser Urwelt schon über 100 Tote zu beklagen und vor der Ankunft der zweiten Flotte kann nicht mit einem Angriff begonnen werden.

Die STARDUST II rast durch die venusische Atmosphäre und verursacht im Landegebiet der Russen einen kräftigen Sturm. Dann landet sie zwischen der Venusbasis und den Angreifern, die Rhodan schon als erste Kolonisten sieht. Entsprechend will er die Schiffe fluguntauglich und die schweren Waffen kampfuntauglich machen und stößt mit vier Gruppen zu je drei Shifts zu dem Gegner vor. Rhodan übernimmt eine Gruppe, Conrad Deringhouse, Rod Nyssen und Leutnant Tanner die anderen, während Reginald Bull und Crest das Bordkommando haben.

Tomisenkov weiß, nach dem der Sturm verklungen ist, das Rhodan zurückgekehrt ist. Der Sturm wirkte fatal, nur die am weitesten von der Venusbasis entfernten Schiffe, gerade mal 80 Einheiten, darunter das Schiff seines Stellvertreters Lemonowitsch, sind noch startklar. Diese sollen jetzt verstärkt gesichert werden und Tomisenkov entsendet deshalb 1.000 Soldaten. Die restlichen Truppen verstreuen sich und erwarten den Angriff Rhodans.

Rhodans Gruppe macht schnell Gefangene, nämlich die Offiziere Lyssenkov und Trevuchin. Unter dem Psychostrahler verraten sie die genaue Stärke der Truppen, die Namen der Befehlshaber und die nächsten Pläne. Trotz ihrer überlegenen Ausrüstung dauert es ganze zehn Tage, bis das letzte Raumschiff fluguntauglich und die letzte schwere Waffe zerstört ist. Die russischen Truppen sind nun noch weiter verstreut und besitzen fast keine Kommandostruktur mehr.

Rhodan lässt sich von Tako Kakuta in die Venusbasis teleportieren, wo er die Wanderer-Daten deponiert. Am 4. Juni startet die STARDUST II in Richtung Terra.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 04. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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