Perry Rhodan Heft Nr. 1958

Der Oxtorner und sein Okrill

Die Algioten manipulieren Sonnen -
ganz Chearth ist bedroht

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Denor Massall - Der Oxtorner steht in enger Verbindung zu seinem Okrill.
Tarlan - Der Okrill wird zu einem besonderen Helfer in der Not.
Vincent Garron - Der Todesmutant erschafft eine neue Art von Hypersenken.
Atlan - Der Arkonide plant den Einsatz gegen eine Schaltstation in Chearth.
Mhogena - Der Gharrer verhört einen wichtigen Gefangenen.
Vil an Desch - Der Scoctore weicht nicht von seinen Ansichten ab.

Während die Kämpfe auf Thagarum andauern, beschäftigt man sich an Bord der GILGAMESCH mit dem gefangenen Tazolen. Bis auf seinen Namen ist zunächst wenig über das Wesen bekannt. Demnach heißt der Tazole Ragunjan und bekleidet den Rang eines Wissenschaftlers. Die Kooperation des Gefangenen lässt äußerst zu wünschen übrig. Ragunjan hat für die ihn umsorgenden Galaktiker nur Verwünschungen und Flüche übrig. Der Tazole scheint in einer Art religiösem Wahn verfallen zu sein, der ihm keinen Freiraum für Verhandlungen lässt. Auf Thagarum bewegen sich die Bodentruppen der Verbündeten langsam in Richtung Nordpol, wo sich der noch immer von den Algioten gehaltene Pilzdom befindet.

Aus der Hauptschaltzentrale Thagarums, die von den Wissenschaftlern der Gharrer untersucht wird, kommen erschreckende Meldungen. Die Algioten haben bereits umfangreiche Manipulationen der Schaltungen durchgeführt und die Stabilität des Sonnentresors gefährdet. Von einer der übrigen Schaltstationen des Sonnentresors ausgehend, setzen die Algioten einen technisch hoch entwickelten Impulsgeber ein, dessen Signale auf den Sonnentresor einwirken. Der Impulsgeber wie auch die zuvor entdeckten PSI-Netze der Algioten kann nicht aus deren eigener Entwicklung stammen. Erneut stellt sich die Frage, wer die Algiotischen Wanderer mit moderner Supertechnik versorgt. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, entschließt sich Atlan zu einem Sondereinsatz. Zusammen mit Wissenschaftlern aus dem Volk der Gharrer fliegt der Arkonide mit einer Space-Jet den Schaltplaneten Conthikk an, von dem aus die schädlichen Impulse angemessen werden. Als die Jet das System des Schaltplaneten erreicht, landet sie in einem Wespennest.

Eine große Flotte der Algioten riegelt den Planeten bereits ab und Atlan kann nur noch ein paar Fernortungen vornehmen, bevor die Jagd auf die Jet beginnt. In letzter Minute ortet Atlan den VESTA-Kreuzer ANUBIS, der mit Mhogena von seiner Mission bei Nisaaru zurückkehrt. Im Kreuzer eingeschleust, können die Verbündeten den Algioten entkommen. Auf dem Rückflug nach Thagarum erfährt Atlan von der gescheiterten Mission bei der Superintelligenz von Chearth.

Auf Thagarum haben die alliierten Truppen der Maahks, Gharrer und Wlatschiden die Region um den Pilzdom erreicht. der Vormarsch gerät ins stocken und eine starke Abwehr der Algioten schlägt den Angreifern entgegen. Ein siganesisches Einsatzkommando unter der Leitung von Domino Ross soll der Schlacht die entscheidende Wende geben. Als die Siganesen auf Thagarum landen und den Pilzdom ansteuern, werden die Männer von Siga mehrmals aktiv in die Kämpfe verwickelt. Als die Siganesen das Gebiet um den Pilzdom erreichen, können sie schließlich durch eine Strukturöffnung in den geschützten Machtbereich der Algioten vordringen und einen Transmitter einschleusen.

Was die kleinen Männer von Siga leisten können zeigen sie, als es ihnen gelingt einen Scoctoren Namens Vil an Desch zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Bevor die Siganesen den Scoctoren aus dem Volk der Tazolen überwältigen, werden sie Zeuge einer merkwürdigen Prozedur. Der Tazole scheint in einer Symbiose mit kleinen, hummelartigen Insekten zu stehen. Begierig nehmen die so genannten Myrden eine auf seinen Körper aufgebrachte Flüssigkeit auf und geben dabei einen Stoff namens Elcoxol ab. Wie die Galaktiker später in Erfahrung bringen, wirkt das Elcoxol erfrischend und belebend auf den Stoffwechsel der Tazolen ein. Die Wirkung ist sofort sichtbar. Die sonst schlaf und pergamentartig, trockene Haut des Tazolen wirkt erfrischt, angespannt und verjüngt.

Was ein Elcoxolmangel für Auswirkungen hat, sehen die Terraner an dem zweiten Gefangenen, Ragunjan. Der Wissenschaftler wirkt elend und schwach. Als die Cameloter auf Verlangen Mhogenas Ragunjan dem Scoctoren Vil an Desch gegenüberstellen, sinkt der Wissenschaftler zusammen und stirbt auf der Stelle. Jede Hilfe ist vergebens und es scheint, als habe Ragunjan beim Anblick des Scoctoren beschlossen zu sterben und seinen Organen den Befehl gegeben, die Funktion einzustellen. Mhogena beginnt nun mit seiner Fähigkeit der PSI-Reflektion auf den Scoctoren einzuwirken und erzielt erste Erfolge. Die Aggressivität des Tazolen lässt nach und Gespräche werden, wenn auch noch unter Vorbehalt, möglich.

Atlan erhält in Folge die Auswertungen seiner Ortungen im System des Schaltplaneten Conthikk. Demnach steht der Impulsgeber, der den Sonnentresor so nachhaltig schädigt nicht im System Conthikks, sondern ist an einer anderen Koordinate zu suchen. Conthikk dient lediglich dazu, die Impulse an Thagarum weiterzuleiten. Als vermeintlicher Standort wird der Schaltplanet Kauhriom bestimmt und damit steht das nächste Ziel für den Einsatz der Alliierten fest!

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 16. August 2006 in die Datenbank eingepflegt

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