Perry Rhodan Heft Nr. 1923

Friedensmission

Der Aufbruch der Solmothen -
und die Tricks der Galaktiker

von Susan Schwartz

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:


Bré Tsinga - Die junge Psychologin geht in einen »feuchten Einsatz«.
Cistolo Khan - Der LFT-Kommissar hat nicht nur mit innenpolitischem Ärger seine Probleme.
Battanboo - Der alte Solmothe bricht zu einer Friedensmission in die Galaxis auf.
Atlan - Der Arkonide beobachtet die Aktivitäten in seiner alten Heimat.
Genhered - Der Nonggo schöpft neuen Lebensmut.

1. Mai, 1290 NGZ Terra: Cistolo Khan, von den vergangenen Geschehnissen schwer gezeichnet, kämpft noch immer mit innenpolitischen Schwierigkeiten und vor allen Dingen um die Rückgewinnung des Vertrauens, das ihm während der Dscherro Krise verloren ging. Auf einer Konferenz von Vertretern der LFT assoziierten Planeten wie etwa Plophos und Gäa, erfährt Khan, dass die meisten terranischen Welten dem Angebot der Arkoniden Mirkandol als neuen Sitz des Galaktikums zu berufen ablehnend gegenüber stehen. Als Khan überraschend von der Sitzung abberufen wird, erfährt er über Hyperfunk vom Vorhaben der Solomothen und ihrer Friedensmission. Zur selben Zeit kündigt auch Atlan seinen Besuch bei dem LFT Kommissar an. Cistolo Khan, nach dem Verlust des TLD Towers und der meisten seiner Agenten auf Informationen des Arkoniden und seiner IPRASA angewiesen, empfängt Atlan obwohl dieser noch immer als "persona non grata" gilt. Zusammen diskutieren die beiden Männer die Absichten der Solomothen, räumen den Meeresbewohnern aber keine großen Chancen auf Erfolg ein. Zumindest sind sich Cistolo Khan und Atlan über die positiven Motive der Solomothen einig.

Kreit System, Ertrus: Die PERLAMARIN III gehört wie ihre 4 Schwesterschiffe zur kleinen, gemischten Flotte der Solomothen. Die Innenräume aller 5 Schiffe; 3 Kugelraumer mit 200 Meter Durchmesser, 1 Diskussraumer der Blues mit 150 Metern Durchmesser und ein Walzenraumer der Springer mit 200 Metern, lassen sich mit dem radioaktiven Wasser Zyans fluten um den Solomothen die gewohnten Lebensbedingungen zu bieten. Jedes Schiff ist mit 5 Solomothen Paaren bemannt. Statt Beiboote verfügen die Raumer über spezielle Überlebenstanks mit denen sich die Solomothen außerhalb der Schiffe bewegen können. Als die PERLAMARIN III auf Ertrus landet, werden die Solomothen von einer Handelsdelegation der Regierung empfangen. Die Ertruser glauben zunächst, dass die Solomothen an einem Handelsabkommen interessiert sind. Die Delegation muss jedoch überrascht feststellen, dass die Meeresbewohner stattdessen über Mirkandol diskutieren möchten. Die ertrusische Delegation verhält sich zunächst misstrauisch und ablehnend, kann sich aber dem Gesprächsangebot der Solomothen nicht lange entziehen. Es scheint als können die Solomothen trotz ihrer Unterschiede zu den Ertrusern, der Diskussion allein durch ihre Argumente positive Impulse geben.

Terra: Bré Tsinga beschäftigt sich noch immer mit dem Nonggo Genhered. Genhered, der für das Versagen des Heliotischen Bollwerks zum Sündenträger ernannt wurde, leidet schwer unter der Entfernung seines SBS-Chips. Vom Neuronalen-Netz abgeschnitten, vegetiert der Nonggo nur noch vor sich hin. Es ist allein Bré Tsingas Einsatz zu verdanken, das der Nonggo noch nicht mit seinem Leben abgeschlossen hat. Um Genhered tatkräftig zu helfen, arbeiten die Siganesen um Domino Ross an einem Ersatzchip. Bré Tsinga kann Genhered dazu gewinnen trotz seiner Apathie an dem Chip konstruktiv mitzuarbeiten. Von diesem Zeitpunkt an geht die Entwicklung besser voran. Am Tag von Genhereds Operation, durch die der Chip eingesetzt werden soll, meldet sich Atlan. Der Arkonide, der während der Operation auf eigenen Wunsch anwesend sein möchte, kann die letzten Zweifel Genhereds an der Einsetzung des Ersatzchips zerstreuen. Während der Operation kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Der Nonggo wird plötzlich von Krämpfen geschüttelt. Es scheint zunächst so, als ob der Nonggo an den Folgen der Operation kollabiert. Glücklicherweise erholt sich Genhereds Körper schnell und der Nonggo wacht bald darauf aus der Narkose auf. Die Operation war erfolgreich! Genhered kann wieder "tauchen" und das Neuron des versetzten Nonggo Museums nahe Terrania City anzapfen.

Gatas: Die PERLAMARIN IV hat Gatas zum Ziel, die Hauptwelt der Blues. Die Blues, die dem Forum Raglund angehören, empfangen die Solomothen mit einer gewissen Herablassung und Distanz. Als das Gespräch auf den Punkt kommt, haben die Solomothen ähnliche Schwierigkeiten wie die PERLAMARIN III auf Ertrus. Die Blues gehen jedoch noch einen Schritt weiter. Als sie hören, dass die Solomothen nach ihrer Mission nach Arkon I weiterfliegen wollen, sehen sie die Gelegenheit Agenten auf der Hauptwelt des Kristallimperiums einzuschleusen. Bevor die PERLAMARIN IV Gatas wieder verlässt, schleichen sich 30 Blues-Soldaten unter der Führung von Syilly Dyrhülfn an Bord des Solomothen Schiffes und verstecken sich in einem der nicht gefluteten Bereiche des Schiffes. Die Solomothen merken nichts von ihren blinden Passagieren. Trotz des heimtückischen Planes der Blues kann nicht bestritten werden, dass die Solomothen auch auf Gatas zumindest einen Teilerfolg errungen haben, zumindest im Denken einiger Gataser.

Terra: Genhered erholt sich schnell von der Operation und die Aufgabe Bré Tsingas den Nonggo zu betreuen ist vorerst erledigt. Als Atlan und Bre die Meldung über die Landung der Solomothen auf Terra erhalten, beschließen beide dem Besuch der Solomothen als Beobachter beizuwohnen. Bre bemerkt zu ihrem Erstaunen, das die Argumente der Solomothen eine deutliche Wirkung bei Paola Daschmagan und Cistolo Khan hinterlassen. Die beiden mächtigsten Personen der LFT zeigen sich den Argumenten der Solomothen mehr und mehr aufgeschlossen. Trotzdem bleibt ein letztes Mißtrauen bestehen. Cistolo Khan setzt unbemerkt einige PSI-Spezialisten auf die Gehirnwellenmuster der Solomothen an um nach paranormalen Fähigkeiten zu suchen. Die Untersuchung bleibt ergebnislos. Zu alle dem gilt eine unbewusste Beeinflussung Khans und Daschmagans als ausgeschlossen, da beide mentalstabilisiert sind. Auch Bré Tsingas Analyse ergibt lediglich, dass es die Solomothen mit ihrer Friedensmission aufrichtig meinen. Nach Beendigung der Gespräche entschließt sich Bré Tsinga spontan die Solomothen auf ihre Mission zu begleiten. Als die Solomothen nichts einzuwenden haben gibt auch Cistolo Khan sein Einverständnis. Es gelingt Bre sich den Solomothen zu nähern und lernt das Volk der Meeresbewohner durch zahlreiche Gespräche immer besser kennen. Die PERLAMARIN I besucht noch zahlreiche andere Völker bevor sie sich schließlich nach Arkon I wendet. Bré Tsinga ist stets die zurückhaltende Beobachterin, die niemals offiziell bei den Gesprächen der Solomothen auftritt um deren Neutralität zu wahren.

Wenn immer möglich verbringt Bre die Zeit im Lebensbereich der Solomothen. Ein spezieller Schutzanzug erlaubt es der Sabinnerin ungefährdet mit den Solomothen zu schwimmen. Es ist ihr sogar möglich etwas über die Wassertänze der Solomothen zu erfahren und schon bald kann Bre erste Gesten nachahmen und sich den Solomothen verständlich machen. Nachdem die PERLAMARIN I ihre Mission abgeschlossen hat, fliegt das Schiff einen Treffpunkt an, um sich nahe M13 mit den übrigen Schiffen der Solomothen Flotte zu vereinigen. Trotz der Kenntnis von Bré Tsingas Anwesenheit, die immerhin Bürger der LFT ist, erteilen die Arkoniden den Solomothen die Einfluggenehmigung. Nach einigen Überlichtetappen werden die Schiffe jedoch von einer Wachflotte der Arkoniden gestellt. Der Kommandant der Flotte gibt sich Autoritär und ordnet eine Durchsuchung der Solomothen Schiffe an. Die Solomothen sind über das Verhalten der Arkoniden zwar verwirrt, folgen aber Bré Tsingas Ratschlag sich abwartend zu verhalten. Die Inspektion bringt allerdings die noch immer unentdeckten Blues in unerwartete Schwierigkeiten. Die Gataser Truppe wird aufgegriffen und verhaftet. Es war Verrat im Spiel, denn anders ist das Wissen der Arkoniden nicht zu erklären. Obwohl die Solomothen weiterfliegen dürfen, kühlt das Verhältnis zu den Arkoniden deutlich ab. Als die Schiffe schließlich Arkon I erreichen, wird den Solomothen eröffnet dass es bezüglich der Gataser ein Nachspiel geben wird. Bré Tsinga ist aufs höchste alarmiert.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 20. August 2006 in die Datenbank eingepflegt

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