Perry Rhodan Heft Nr. 1892

Als das Sternlicht erlosch

Siebentons Reife -
ein Mönch erreicht den Gipfel der Macht

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Siebenton - Aus einer jungen Frau wird ein Mann mit großer Zukunft
Walyon - Der alte Freund stellt erneut die Weichen für Siebentons Leben
Lokhout - Siebentons ehemaliger Lebenspartner wird zum Konkurrenten
Twolgg - Ein Mönch erhebt sich selbst zum Seelenhirten einer Kolonie
Caryton - Der alte Seelenhirte von Wolkenort

Der weitere Lebenslauf des Seelenhirten Siebenton:

Gleich nach der Mannwerdung tritt Siebenton der Priesterschaft bei und wird von Walyon unterwiesen. Im Alter von 142 Jahre trägt er dann die hellblaue Schärpe eines Shaogen-Hüters. Siebenton geht auf seine erste Mission, wobei er von zwei weiteren Hütern und zwei Shaogen-Wächtern (Sicherheitsdienst des Kultes) begleitet wird. Ihr Schiff ist der Mond KRAHAL unter dem Mönch Bessen.

Ziel ihrer Mission ist der Planet Namwogg, wo seit gut 600 Jahren abtrünnige Mönche leben. Sie waren in dieser Zeit absolut isoliert, denn ihre Welt wurde zur Tabuwelt erklärt. Jetzt jedoch ist dort ein Mondschiff mit 100 Frauen notgelandet. Es zeigt sich, das die Namwoggs sich noch weiter vom Shaogen-Kult entfernt haben und ihr Herrscher Twollg hat sich selbstherrlich den Titel Seelenhirte zugelegt. Siebenton kann die überlebenden Frauen retten und einen neuen Anfang auf Namwogg setzen. Und er lernt Arratax kennen, es ist Liebe auf den ersten Blick.

Siebenton bleibt acht Jahre auf Namwogg, um die Namwoggs auf ihrem neuen Weg zu begleiten. Mit 150 Jahren kehrt er nach Wolkenort zurück, wo Walyon jetzt in der subplanetar angelegten Inversen Wache arbeitet, der zum Berater des Seelenhirten avanciert ist. Auch Arratax hat auf ihn gewartet und sie gehen eine Beziehung ein. Kinder bleiben ihnen jedoch verwehrt.

Fünf Jahre später führt eine Mission Siebenton nach Cromm, wo die Bevölkerung sich mit einem Computer, Cromm-Herz, vernetzt hat. Bevor er seine Mission beginnen kann, erscheinen Schrottschiffe des Traal-Kultes und Einheiten der Außenwächter. Im Verlauf der Schlacht wird Cromm-Herz zerstört und anschließend leitet Siebenton die Rettungsaktion.

Als Siebenton, nun Träger einer tiefblauen Schärpe, mit 170 Jahren nach Wolkenort zurückkehrt, ist Walyon mit Saroteh vereint und sie haben zwei Kinder. Der Berater mit der violetten Schärpe erklärt, dass der Seelenhirte Siebenton empfangen will und dass er ihm eine Liste seiner möglichen Nachfolger übergeben wird.

Der Seelenhirte Caryton trägt eine schwarze Schärpe und fühlt sein nahendes Tod-Erleben. Er ist daran interessiert, dass Siebenton, obwohl noch sehr jung, seine Nachfolge antritt. Doch traditionell muss er eine Liste mit mehreren Kandidaten veröffentlichen. Diese Liste wird galaxisweit bekannt gemacht und jedes Individuum in Shaogen-Himmelreich kann für oder gegen einen Kandidaten sprechen. Der Zeitraum der Werbung beträgt drei Wochen. Anschließend wird das Gremium aus 200 violetten Schärpen-Trägern den neuen Seelenhirten wählen. Das geschieht nach dem Mehrheits- bzw. Senioritätsprinzip.

Als Siebenton dem Seelenhirten in dessen Privatgemächern gegenüber steht, erhebt dieser ihn zu seinem Berater und Siebenton bekommt eine violette Schärpe. Anschließend bekommt er die Liste zur Bekanntmachung.

Viereinhalb Wochen später geschieht es und der alte Seelenhirte geht ins Shaog ein. Dessen Liste enthält die Namen von fünf Priestern: Lokhout, mit 277 Jahren der Älteste, Permanor (262 Jahre), Dschagat (246 Jahre), Konifer (233 Jahre) und Siebenton(170 Jahre).

Lokhout ist spät Priester geworden. Er hat viele Hüter auf seiner Seite und auch beste Beziehungen zur Wirtschaft, die für ihn sprechen. Aber auch Siebenton ist nicht ohne Fürsprecher. Da sind Koliwan, inzwischen der bedeutendste Wissenschaftler in Shaogen-Himmelreich, Greine, jetzt ein bekannter Medienveranstalter, und Hentele, Forscher in Koliwans Fußtapfen. Trotzdem hat Lokhout in der Gunst des Gremiums sicherlich die Nase vorn. Da melden sich die Crommer und Namwogger zu Wort und treten für Siebenton ein. Damit ist die Wahl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen geworden. Und kurz vor Ablauf der Drei-Wochen-Frist melden sich die Caliguren und plädieren für Siebenton. So geschieht es, das das Gremium einen sehr jungen Mönch zum Seelenhirten wählt, Siebenton.

Walyon bleibt auch Berater unter dem neuen Seelenhirten. Nach zehn Monaten beginnt eine galaxisweite Rundreise mit der KREUZMOND VON WOLKENORT, dessen Kommandant der Mönch Baffen ist. Antrittsbesuche bei den Seelenhirten von Phasenberg und Toun stehen an, gefolgt von Besuchen bei den Jedouinen und anderen, lange Zeit vernachlässigten Völkern. Nach einem halben Jahr geht es zurück nach Wolkenort, wo Walyon sein Tod-Erleben hat. Seine letzten Worte betreffen die Außenwächter, die Siebenton im Auge behalten soll. Tatsächlich hat Siebenton sich mit diesen Mönchen nie so recht beschäftigt und er erfährt nun, das Brovn deren Oberbefehlshaber geworden ist – und ein Anhänger von Lokhout.

Siebenton geht in sich und besucht das Uralt-Archiv, zu dem nur der Seelenhirte Zutritt hat. Dort existiert auch eine Schaltanlage, die inaktiv ist und über die selbst die Seelenhirten nichts Genaueres wissen.

Hernach trifft sich Siebenton mit Brovn auf dem Planeten Bressor. Der Seelenhirte hält ihn für unberechenbar und ersetzt ihn durch den loyalen Korter. Nicht viel später wird auch der Tyrann Trell abgesetzt und Siebenton beschäftigt sich mehr und mehr mit den Schriften des Propheten Perschen, die im Archiv verwahrt werden.

Als Siebenton zwölf Jahre im Amt ist, in Shaogen-Himmelreich ist eine neue Blütezeit angebrochen, ist der Mönch Crabach der Berater an seiner Seite. Unerwartet und plötzlich bleibt das Shaogen-Sternlicht aus. Der Seelenhirte findet im Archiv keine Hinweise auf ein ähnliches Ereignis in der Vergangenheit. Als nach weiteren 70 Stunden erneut das Sternlicht ausbleibt, muss Siebenton an den lange zurückliegenden Traum denken. Das Licht ist erloschen, aber was ist mit dem unerreichbaren Gipfel?

Die drei Seelenhirten verkünden in Shaogen-Himmelreich eine Prüfung für alle Gläubigen, doch es entstehen an verschiedenen Orten Sekten, die kommen und gehen. Auch Brovn wird ein großer Sektenführer, stirbt aber bald. Mehr Erfolg hat Lokhout, der aus dem Hintergrund agiert und seine Tochter Silkon vorschiebt, die sich zur Gegen-Seelenhirtin erhebt und auf dem Planeten Amran residiert. Paturch, wie Silkon auch eine Tochter Siebentons, weilt beim Seelenhirten in der Inversen Wache, ebenso wie Arratax, der zum Mann geworden und Priesterschüler ist.

Siebenton ist schließlich bereit, zusammen mit den beiden anderen Seelenhirten nach Amran zu reisen, um Silkon zu treffen. Doch sie werden gefangen gesetzt und sollen vor ein Gericht gestellt werden. Da kommt es über Amran zu Sympathie-Bezeugungen anderer Völker, was schon eine Niederlage für Silkon darstellt. Die drei wahren Seelenhirten werden von Korters Außenwächter befreit, wobei Lokhout stirbt. Silkon geht in die Verbannung.

Siebenton ist jetzt 245 Jahre alt und seit über 60 Jahren ist das Sternlicht erloschen. Da hört der Seelenhirte von Fremden, die die Außenwächter gefangen haben. Diese behaupten, nicht zum Traal-Gegenkult zu gehören sondern aus einer anderen Galaxis zu kommen. Aus der Ferne vernimmt Siebenton Begriffe wie Thoregon, Heliotische Bollwerke, Shabazza und mehr. Sie sind ihm völlig fremd, aber der Name Baolin-Nda sagt ihm etwas. Laut den Schriften des Archivs soll ein Volk namens Baolin im Shaog leben und wirken. Der Seelenhirte startet mit der KREUZMOND VON WOLKENORT nach Mourmalin. Endlich sieht er den Berg vor sich und so etwas wie einen Weg zum Gipfel.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 14. Juni 2008 in die Datenbank eingepflegt

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