Perry Rhodan Heft Nr. 1891

Das Mädchen Siebenton

Sie geht ihren Weg -
im Zeichen von Shaogen-Sternlicht

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Siebenton - Die junge Frau aus dem Volk der Mönche durchlebt ein ereignisreiches Dasein
Walyon - Der Priester mischt sich nicht nur einmal in Siebentons Leben ein
Koliwan - Der Archäologe forscht nach den Hinterlassenschaften der Tessma
Hentele - Eine der besten Freundinnen Siebentons
Tseekz - Ein Kommandant der Caliguren

Das beherrschende Volk in der Galaxis Shaogen-Himmelreich sind die Mönche. Der Seelenhirte Siebenton, der sich in seiner KREUZMOND VON WOLKENORT gerade Mourmalin nähert, ist einer von ihnen. Dies ist seine/ihre Geschichte:

Das Shaogen-Sternlicht erfasst alle Wesen innerhalb von Shaogen-Himmelreich, bis auf jene, die in den Randzonen leben, im Rhythmus von 70 Stunden. Dies geschieht von Geburt an bis zum Tod-Erleben.

Siebenton wird wie jeder Mönch, die bis zu 290 Jahre alt werden können, als Mädchen geboren. Im Alter von 120 bis 130 Jahre erfolgt die Transformation zum Mann. Ihre Eltern lernte sie nie kennen, denn sie setzten sie am Raumhafen der Hauptstadt von Wolkenort, Bleuht, als Neugeborene aus. So wurde sie von den Frauen Greine und Oriwad gefunden, aufgenommen und großgezogen.

Siebenton zeigt sich schnell als etwas Besonderes, denn sie denkt und handelt wie ein Mann. Deshalb müssen Greine und Oriwad auch oft ihren Arbeitsplatz wechseln, weil die männlichen Verwalter und Aufsichtspersonen Siebenton nicht akzeptieren. Zu ihrer Besonderheit gehört auch ein ständig wiederkehrender Traum von einer Welt ohne Licht und einem unerreichbaren Gipfel.

Mit 45 Jahren weilt Siebenton in einer landwirtschaftlichen Kolonne und für Entspannung nach der schweren Arbeit sorgt die Dozz-Pfeife. Das Dozz-Kraut macht nicht süchtig, sorgt aber für ein seelisches Gleichgewicht. Siebenton sehnt sich mehr und mehr nach anderen Welten, wie Toun, Phasenberg, Kolmersgang oder Gismer. Dieses Sehnen ist fast so stark wie ihr Wunsch, nach dem Tod-Erleben ins Shaog einzugehen, die Himmelsburg, an die alle Völker glauben, außer die Angehörigen des Traal-Gegenkults.

Eines Tages erscheint Verwalter Klast, der Siebentons Art toleriert und sie sogar bevorzugt behandelt, in Begleitung eines ihr fremden, jüngeren Mannes. Siebenton erfährt, dass der Seelenhirte von Phasenberg, einer von insgesamt drei Seelenhirten, nach Wolkenort kommen wird. Nur wenige Auserwählte werden dessen Predigt hören können und Siebenton gehört nicht dazu. Aber später wendet sich der junge Mann an sie. Walyon ist Priesterschüler (Priester selbst tragen den Titel Shaogen-Hüter und tragen je nach Rang in der Hierarchie blaue bis violette Schärpen) und nimmt Siebenton mit zu dem großen Ereignis.

Während der Predigt hört Siebenton erstmals von den insektoiden Tessma, die vor den Mönchen die beherrschende Macht in Shaogen-Himmelreich waren. Auch das Kreuzmondschiff des Seelenhirten, das Siebenton aus der Ferne zu sehen bekommt und von denen es nur drei Einheiten gibt (sonst existieren nur Mondschiffe und einige wenige Vollmondschiffe) fasziniert die junge Frau.

Als Siebenton 52 Jahre alt ist, tritt Jessup an sie heran. Er ist der Berater des Archäologen Koliwan, der auf Wolkenort Tessma-Forschung betreibt. Siebenton willigt ein, für Koliwan zu arbeiten. So lernt sie Hentele kennen, die zu ihrer besten Freundin wird. Jahre später kommt es zu einem Eklat mit Todesfolge und nur das einsetzende Shaogen-Sternlicht verhindert die Verbannung der beiden Frauen. Aber sie müssen den Archäologen verlassen und geraten danach an einen Werber der Shaogen-Außenwächter. Brovn sorgt für die Trennung der beiden Frauen und Siebenton kommt mit auf das Mondschiff TARASCH, das zu einer Randwelt fliegt, wo das Sternlicht fast nicht mehr zu spüren ist. Brovn erzählt ihr von der Lehre der Außenwächter, der Isolation im Glauben.

Sie erreichen den Planeten Seevenor, wo Tausende Rekruten auf einen Vollmond warten, der sie zu einer Ausbildungswelt bringen wird. Doch mit dem Vollmond erscheint auch ein Schrottschiff, wie Siebenton vermeint. Doch es ist ein Traal-Schiff und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Nur Siebenton überlebt das Debakel. Sie ist jetzt 54 Jahre alt und hat wenig Hoffnung auf eine Zukunft. Aber Wochen später erscheint ein Tonnenschiff der Caliguren. Es ist die CZACZYK unter Tseeks Kommando. Caliguren sind Nomaden und Techniker mit einem tonnenartigen Körper und bewegen sich hüpfend fort. Die Überraschung ist aber die Anwesenheit von Walyon, der inzwischen ein Shaogen-Hüter mit blauer Schärpe ist (der Shaogen-Kult besteht seit 20.000 Jahren und wurde von dem Propheten Perschen begründet). Die beiden Mönche erkennen ihre Liebe zueinander, aber während Walyon nach Wolkenort zurückkehrt, bleibt Siebenton auf der CZACZYK, um ihr Fernweh zu stillen.

Sie lernt viele Völker kennen, allesamt tief verwurzelt im Glauben. Aber auch Ungerechtigkeiten begegnen ihr, wie der Tyrann Trell, der eine Allianz des Glaubens unter seinem Diktat aufbauen will. Siebenton reift mehr und mehr heran und fasst den Entschluss, als Mann Priester zu werden, Macht zu erlangen zur Durchsetzung ihrer Ideale im Zeichen des Sternlichts.

Mit 85 Jahren kehrt sie nach Wolkenort zurück. Walyon weilt nicht vor Ort, ein unbekanntes Schicksal hat ihn verschlagen. So nimmt Siebenton den Verwalter Lokhout zum Mann und sie bekommen die Kinder Silkon und Paturch. Siebenton ist in der Verbindung nicht sehr glücklich und die Jahre bis zur Transformation ziehen sich dahin. Schließlich, als sie 115 Jahre zählt, kehrt Walyon nach Wolkenort zurück. Siebenton ist bereit, sich von Lokhout zu trennen, um sich mit ihrer großen Liebe zu liieren. Doch früher als normal beginnt ihre Wechselphase und sie wird zum Mann. Damit kann ihr Aufstieg zur Macht beginnen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 14. Juni 2008 in die Datenbank eingepflegt

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