Perry Rhodan Heft Nr. 1879

Phantome in Terrania

In der Hauptstadt der Erde -
unheimliche Wesen tauchen auf

von Ernst Vlcek

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Cistolo Khan - Der LFT-Kommissar sieht eine neue Gefahr, die der Bevölkerung der Erde droht
Genhered - Der Sündenträger der Nonggo will schweigsam bleiben
Bré Tsinga - Die Xenopsychologin wird mit einer neuen Aufgabe betraut
Clara Mendoza - Eine junge Journalistin wittert die Story ihres Lebens
Paola Daschmagan - Die Erste Terranerin glaubt an friedliche Absichten

Sie bohren sich mit ihren Maschinen, den Chreschen, durch den Untergrund dieser Welt und ihre erste Attacke, geführt von dem jungen Krieger Fellokk, zielt auf ein riesiges Tiergehege.

Bytus Bottoni ist Tierpfleger im Zoo von Terrania. Ihm ist bekannt, dass der Stadtteil Alashan bzw. Terrania-Süd mit über 200.000 Bewohnern seit 24 Stunden als Faktorelement verschwunden ist. Doch das interessiert ihn nur am Rande. Für ihn sind nur die Tiere wichtig. Jetzt muss er aber bestürzt feststellen, das der zehnbeinige Welsch vom Planeten Couraven tot ist, regelrecht zerfleischt – da wird er plötzlich von hinten attackiert, halb besinnungslos geschlagen und verschleppt.

Eine weitere Attacke geschieht in der Rohrbahnstation Garnaru-Mitte. Dort wird der Blue Toczor Grysc verschleppt. Alles geht so schnell, das Augenzeugen nicht erklären können, was wirklich geschehen ist und wer der Angreifer war. Nur von einer unbekannten Sprache wird berichtet.

Die PAPERMOON hat den Sündenträger geborgen. Es ist ein Nonggo, der körperlich normal, aber geistig gestört wirkt. Cistolo Khan bestimmt, das der Nonggo unter der Obhut von Bré Tsinga nach Mimas gebracht werden soll.

Er ist ein Erkunder und darf vorerst keine Angriffe durchführen. Nahe der fremden Stadt, bei der ihre Burg materialisiert ist, entdeckt der Dscherro Raumschiffe. Mit diesem Wissen kehrt er zur Burg zurück, um Taka Poulones zu informieren.

Mit einem Team dringt Alexander Erengast in die Faktordampf-Barriere von Kalkutta-Nord ein, wo 1,3 Millionen Menschen verschollen sind. Sie entdecken ein einzeln stehendes Gebäude, das 2,4 mal 1,7 Kilometer misst und 150 Meter hoch ist. Der Grundriss zeigt insgesamt 194 Ecken. Es zeigt sich kein Nonggo und in das Gebäude eindringen können sie nicht. Innen orten die mitgeführten Roboter jede Menge technisches Gerät.

Die Kosmopsychologin vom Planeten Sabinn bemüht sich auf Mimas recht einfühlsam um den verstörten Nonggo. Als sie ihm von Kenteullen berichtet, wird er ruhiger und nennt anschließend seinen Namen: Genhered Zensch Meved.

Zeitgleich mit Erengasts Team geht eine Gruppe um Coeru Pinguard in die FaD-Barriere von Terrania-Süd. Dort entdecken sie einen riesigen Zuckerhut, der mit seinen Türmen, Erkern und Zinnen nicht an die Nonggo denken lässt. Es wirkt eher wie eine bedrohliche Burg bzw. ein Tempel. Dann werden sie angegriffen.

Am 6. Oktober sitzen Khan, Paola Daschmagan, Terranias Polizei-Chef Renould Arrachen, die Oberbürgermeisterin Elena Vukosek sowie Arlo Thimbau in Vertretung von Gia de Moleon zusammen. Es geht um die Phantome von Terrania, wie die Journalistin Clara Mendoza es populistisch aufgebauscht hat. Khan erreicht einen Vor-Alarm für Terrania, denn laut Erengasts Bericht ist Kalkutta nicht betroffen. Dafür ist Pinguards Team überfällig und weiterhin ist bekannt, dass die GILGAMESCH, jetzt auch mit Atlans RICO, zurück ist und keinen Erfolg bei der Verfolgung der Nonggo hatte.

Nach dem einige weitere Stunden vergangen sind, lässt der LFT-Kommissar eine Truppe von 500 Soldaten und 1.000 TARA-V-UH in die FaD-Barriere eindringen. Die Journalistin Mendoza kann sich heimlich mit einschleichen. Sie erlebt die Angreifer, 1,50 Meter große, muskulöse Wesen, die halbwegs humanoid sind und eine grüne Haut besitzen. Am Eindrucksvollsten ist aber das vierzig Zentimeter lange korkenzieherartige Horn, das jeder Dscherro auf der Stirn trägt. Für eine ihrer Waffen prägt Mendoza den Begriff Fünf-D-Eiser, dann versucht sie sich zu retten, denn es ist ein fürchterliches Gemetzel. Aber Mendoza wird noch von einem Dscherro entdeckt und misshandelt, bevor er sie, die nicht bewaffnet ist, ziehen lässt.

Tsinga ist mit Genhered nach Kalkutta in das Faktorelement umgezogen. Dort lebt der Nonggo sichtlich auf und erklärt, er sei der Projektleiter des Heliotischen Bollwerks gewesen und zum Sündenträger ernannt worden. Mit seiner Zurücklassung ist ihm alles genommen worden, was das Leben lebenswert macht. Es klingt ernst und Tsinga befürchtet seinen Tod.

Sie sind Gefangene in der Dscherro-Burg Gousharan. Sie sind schon mehrere Dutzend Bewohner aus Terrania und ihre Bewacher sind barbarische Krieger, die wenig Rücksicht nehmen. Ihre Hoffnung sinkt von Stunde zu Stunde.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 25. Mai 2008 in die Datenbank eingepflegt

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