Perry Rhodan Heft Nr. 1862

Aufbruch der Herreach

Der Countdown läuft -
zum endgültigen Duell mit Goedda

von Susan Schwartz

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Tarad Sul - Ein Herreach wird von Alpträumen geplant
Presto Go - Die Oberste Künderin der Herreach bricht mit alten Traditionen
Caljono Yai - Die junge Mahnerin tritt eine große Reise an
Atlan - Der Arkonide wartet auf das Ende im Brutkosmos
Dao-Lin-H'ay - Die Kartanin will den Kampf gegen Goedda nicht aufgeben

Für die Herreach bleibt die ständige Umstellung auf neue Situationen der ewige, lästige Begleiter. Nach der Akzeptierung des Todes von Kummerog, ihrem Gott, folgten die Träume. Diese wurden zu Alpträumen und sehr real, als nämlich Tarad Sul im Schlaf eine Artgenossin tötet. Noch am gleichen Tag treffen sich die führenden Herreach Presto Go, die Oberste Künderin, Caljono Yai, Vej Ikorad und Tandar Sel von den Neuen Realisten, Gen Triokod und Gerek Dur von den Freiatmern, sowie Sul, bei dem Yai im Gebet schon viel Unterstützung gefunden hat. Sie sind sich darin einig, dass der Gefahr aus dem Nebenan bzw. der Traumblase begegnet werden muss.

Am 4. Juli erschaffen 10.000 Beter den Riesen Schimbaa, der ein Fenster ins Nebenan öffnet, das für Minuten stabil gehalten werden kann. Vielleicht bemerken es die drei dort eingeschlossenen Galaktiker. Die Herreach können sich aufgrund von Einzelbildern ein Gesamtbild verschaffen. Im Nebenan existiert ein Bauwerk innerhalb eines Nebelmeeres und in dessen Zentrum befindet sich etwas Organisches, etwas absolut Böses. Dieses Böse, das im Zusammenhang mit den Philosophen stehen muss, von dem die verstorbenen Vandemar-Zwillinge erzählten, bemerkt die Aktivitäten der Herreach nicht, vielleicht aufgrund ihrer Immunität.

Am folgenden Tag landen die Posbis um Vladda auf Trokan. Sie bergen die Leichen der Zwillinge und erleben am 6. Juli die Schaffung eines weiteren Fensters ins Nebenan. Dann werden sie hautnah Zeugen des ersten Flimmerns und sehen, wie Goedda wächst – und Yai vermeint, kurzzeitig Atlan zu sehen. Die Posbis fliegen nach dem Erlebnis wieder ab.

Die Herreach kommen an den nächsten Tagen zu der Erkenntnis, das sie zu weit weg sind, um ein stabiles Fenster zu schaffen. Sul erklärt, sie müssten nach Terra, zum Sitz des Philosophen, um effizient eingreifen zu können. Es klingt wie ein Frevel, doch schnell finden sich erste Freiwillige, die diesen Schritt wagen wollen.

Yai kontaktiert Homer G. Adams auf der GILGAMESCH, wo inzwischen Paola Daschmagan, Gia de Moleon und Cistolo Khan soweit regeneriert sind, um NATHAN Anweisungen zu geben. Die Syntronik soll das Wetter auf dem Kontinent Afrika entsprechend den Wünschen der Herreach ändern und außerdem 10.000 Kampfroboter bereitstellen.

Der Fragmenter BOX-6624 unter dem Kommando des Posbis Saddel nimmt am 16. Juli etwas über 5.000 Herreach an Bord, unter anderem Yai und Sul. Nahe dem Kilimandscharo nehmen sie Quartier, worauf der Philosoph nicht reagiert. Am nächsten Tag wird im Gebet der Riese Schimbaa erschaffen, der ein stabiles Fenster in der Größe von 200 mal 100 Meter öffnet. Auch jetzt reagiert der Philosoph nicht, er sieht das Fenster wahrscheinlich nicht einmal. Noch einen Tag später marschieren die Roboter ins Nebenan.

Im Brutkosmos haben sich Atlan, Dao-Lin-H’ay und Myles Kantor mit ihrem Schicksal abgefunden. Nur noch wenige Stunden und ihre unsterblichen Leben werden an diesem bedrohlichen Ort enden. Da geschieht ein Wunder, denn wie aus dem Nichts tauchen terranische Kampfroboter auf und beginnen mit ihrem Vernichtungswerk. Dorthin, woher sie kommen, setzen sich die drei Zellaktivatorträger ab. Wenig später befinden sie sich auf Terra bei den Herreach in Sicherheit. Aber sie können die in Gebetstrance stehenden Herreach nicht wecken, damit das Fenster geschlossen wird, denn Kantors Bombe steht kurz vor der Explosion.

Yai bemerkt die drei Galaktiker wohl, begreift aber ihr Anliegen nicht. Als sie erkennt, dass das Bauwerk im Nebenan in einer Explosion vergeht, begreift und reagiert sie, so schnell es geht. Das Fenster schließt sich, aber Yai bekommt noch mit, wie die Philosophen wie auf Schollen in den Hyperraum treiben. Es sind mehrere Dutzend und sie sehen alle gleich aus – bis auf eine Ausnahme, die sie sich genau einprägt.

Als Yai Atlan von den Philosophen berichtet, vermeint der Arkonide, Alaska Saedelaere in ihrer Beschreibung zu erkennen. Aber wie kann das sein? Und ist er jetzt zusammen mit den anderen Philosophen tot? Auf jeden Fall sind 40 Herreach gestorben und die 52 Philosophen sind von ihren Domizilen verschwunden. Der Gefahr des Todes mehrerer Milliarden Galaktiker besteht somit nicht mehr. Erleichtert über diese Tatsache, sind die Tolkander und die noch drei anderen Gefahren Shabazzas für den Augenblick nebensächlich.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 01. Mai 2008 in die Datenbank eingepflegt

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