Perry Rhodan Heft Nr. 1859

Duell in der Traumblase

Er ist der Philosoph vom Kilimandscharo -
zugleich der Regent der Erde

von Robert Feldhoff

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere - Der Träger der Haut ringt in der »Mittagswelt« ums Überleben
Dreur - Der Regent von Terra stabilisiert seinen Zwilling
Die Haut - Der Parasit hat Angst um seine Existenz
Jenseitsdreur - Der Philosoph stellt sich zum Duell
Atlan - Der Arkonide empfängt ungeheuerliche Informationen

Atlan ist innerhalb der Traumblase weiterhin von Myles Kantor und Dao-Lin-H’ay getrennt und als Gesprächspartner steht ihm nur sein Extrasinn zur Verfügung. Dieser teilt ihm mit, das es erst der 6. Juli sein kann und das ihm während des ersten Flimmerns eine Unmenge an Informationen von Goedda zugeflossen sind. Der Extrasinn muss diese erst ordnen, hält sie aber für eine Art Chronologie.

Auf der Mittagswelt hat Alaska Saedelaere während der letzten vier Tage nichts unternehmen können. Er hat fast das gesamte Massiv des Kilimandscharo umrundet und sich immer wieder von der Haut getrennt, was jetzt für zehn Minuten gelingt. Jetzt hat der Parasit eine gewisse Affinität zu Goedda bekommen und dem Zellaktivatorträger ist der Begriff Grosse Mutter zugeflossen. Er beginnt mit der Besteigung des Kilimandscharo, denn in großer Höhe funktioniert ja seine mitgeführte Ausrüstung.

Das Wesen ist in Peking aufgewachsen und bekam von einer Terranerin den Namen Dreur. Nach Ablauf von 25 Tagen wusste er, dass er ein Philosoph ist und dass er innerhalb des Fünf-D-Kontinuums Raum für Goedda schaffen muss. Dreur erkannte, das er nicht allein war, das es 51 weitere seiner Art gab. Gemeinsam erschufen sie die Enklave mit ihren Zwillingen darin, die eins mit ihnen sind. In seinem Fall war es Jenseitsdreur.

Auf seinem Vorstoß begegnet Saedelaere immer wieder Nullpersonen, zu denen immer noch kein Kontakt möglich ist. Mehrfach muss er Jenseitsjack ausweichen, wozu die Haut erklärt, es handele sich jetzt um Jenseitsdreur.

Nachdem Jenseitsdreur erwachte, wusste er sogleich, dass er der vor Ort lagernden Proto-Materie feste Form geben muss. Es entwickelte sich ein intuitiver Vorgang, der sich aus dem Kontakt mit Dreur erklärt, der in einem Drei-Sekunden-Takt stattfindet. Da Dreur sich am Kilimandscharo auf Terra aufhielt, entstand ein Abbild dieser Gegend innerhalb der Enklave. Nur das Leben selbst konnte Jenseitsdreur nicht spiegeln. Insgesamt entstanden in der Enklave 52 Parzellen, dann erscheint Goedda im Zentrum. Kurz darauf erfuhr Jenseitsdreur von Jenseitsjack von einem Eindringling. Der tauchte schließlich in seiner Parzelle auf und Jenseitsdreur ging auf die Jagd, während die Gliederschiffe immer wieder Nahrung für Goedda brachten und Material für das Bauwerk, in dem die Große Mutter wuchs.

Auch Saedelaere beobachtet die großen Schiffe und schätzt, das Goedda schon 200 Kilometer misst. Er kommt zum Schluss, dass er Jenseitsdreur töten muss, wenn er sein Ziel erreichen will. In der Kleinstadt Rhaga entdeckt er eine agrartechnische Anlage, in der er an explosive Chemikalien kommt. Als Köder, die zur selbst gebastelten Bombe führen soll, soll eine Puppe dienen, die er mit Ballons füllt, in denen Knallgas steckt. Nach Fertigstellung der Falle, macht Saedelaere auf sich aufmerksam. Jenseitsdreur erscheint – und die Bombe explodiert.

Dreur erlebt das körperliche Ende seines Zwillings. Jenseitsdreur ist nur noch Geist und muss von Dreur gestützt werden. Es gestaltet sich zu einem schwierigen Manöver, bei dem mehrere tausend Menschen sterben. Es entstehen trotzdem einige Löcher zum Hyperraum in der Parzelle von Jenseitsdreur.

Kurz vor dem Gipfel trennt sich der Zellaktivatorträger erneut von der Haut. Jenseitsdreur erkennt den Parasiten und gelangt über ihn in den Körper des Eindringlings. Es kommt zu einer mentalen Auseinandersetzung, wobei sich Jenseitsdreur nicht scheut, dem Eindringling einen Arm zu brechen. Wenig später ist er der Lenker des Saedelaere-Körpers – und der Terraner erfährt von Goedda, dem Fressorganismus kosmischen Ausmaßes, sowie von den Philosophen, die die Wiege für die Große Mutter im Hyperraum verankern.

Kurz vor dem ersten Flimmern startet Saedelaeres Bewusstsein einen letzten Versuch, seinen Körper wieder zu bekommen. Es misslingt und der Unsterbliche befiehlt daraufhin seinem Körper den Herzstillstand. Kurz vor seinem Ende kommt es zum Flimmerphänomen.

Das Flimmern ist vorüber, Saedelaere lebt und er fühlt sich als Regent der Erde.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 26. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

Diese Zusammenfassung wurde 2003 mal aufgerufen.

 

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