Perry Rhodan Heft Nr. 1855

Vorstoß in die Traumblase

Fenster ins Nebenan -
drei Aktivatorträger wagen den Durchbruch

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide startet einen Vorstoß in die geheimnisvolle Traumblase
Myles Kantor - Der terranische Wissenschaftler findet ein reichhaltiges Forschungsgebiet
Dao-Lin-H'ay - Die Kartanin stößt in der sogenannten Kardia auf eine Geistesmacht
Ockonea - Ein Physander macht mobil

Kurze Zeit nach ihrem Durchgang ins Nebenan stellen Atlan, Dao-Lin-H’ay und Myles Kantor fest, das sich das Fenster nach Trokan schließt. Sie vermuten, dass sowohl die Vandemar-Zwillinge als auch die Herreach eine Erholungspause benötigen, bevor sie das Tor in die Traumblase erneut öffnen.

Die drei Aktivatorträger, die von zehn Modula-Robotern und drei Antigravplattformen begleitet werden, beginnen mit der Untersuchung des Röhrenlabyrinths. Kantor hält es für organisch und es misst zehn Kilometer. Des Weiteren existiert ein 800 Meter messendes Zentrum, das in seiner Form an ein Herz erinnert und deshalb den Namen Kardia bekommt.

Um effektiver zu arbeiten, beschließen sie, getrennte Wege zu gehen und nennen es Aktion Lebkuchenhaus, im Anbetracht der bisherigen Ereignisse mit den Tolkandern ein makabrer Name. Sie teilen sich die Antigravplattformen und die Roboter und Dao-Lin wendet sich dem Zentrum zu. Der Arkonide entscheidet sich für einen abseits vorhandenen Nebel, den er mit Suppe betitelt. Und Kantor will eines jener Ellipsoide untersuchen, die vielfach innerhalb des Labyrinths zu sehen sind.

Atlan durchdringt den Nebel und entdeckt dahinter ein typisches Gliederschiff der Chaeroder. Es wird von Physandern und physanderartigen Robotern zerlegt und in das Bauwerk integriert.

Für Kantor wird ersichtlich, dass die Ellipsoide mit Versorgungs- und Lebenserhaltungssystemen identisch sind, durch die eine breiige Nährflüssigkeit fließt, der er die Bezeichnung Manna gibt. Kurz darauf muss er irgendwie einen Alarm ausgelöst haben.

In der Kardia kommt die Kartanin einer mentalen Quelle auf die Spur, von der eine enorme Bedrohung ausgeht. Dao-Lin flieht aus dem Zentrum und empfängt etwas später einen Notruf Kantors.

Der terranische Wissenschaftler kann die Funksprüche von zwei Physandern abhören, die sich Ockonea und Chlock nennen. Sie unterstehen einem Chaeroder namens Ympalor. Sie sprechen über Bund, der in Goeddas Bereich eingedrungen ist, womit sie nur ihn meinen können. Trotz ihrer Überraschung sehen sie keine Bedrohung für das Bauwerk Goeddas.

Der Arkonide ist inzwischen ebenfalls zu einigen Erkenntnissen gekommen. Wie er erwartet hat, liegt die Traumblase im Hyperraum eingebettet und das Labyrinth ist so etwas wie ein Zwischenbereich. Insgesamt umfasst das Gebilde im Hyperraum einen Bereich mit einem Durchmesser von 9.000 Kilometern.

Dao-Lin trifft mit Kantor zusammen und ab sofort werden sie beide gejagt. Erste Modula-Roboter gehen verloren, dann stößt Atlan zu ihnen. Gemeinsam ziehen sie sich in die Suppe zurück, die für einige Zeit Sicherheit geben sollte. Es sind jetzt schon über 30 Stunden vergangen, seit das Fenster sich schloss. Warum greifen die Spiegelgeborenen nicht ein?

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 26. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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