Perry Rhodan Heft Nr. 1850

Traumtod

Ausblick in die nahe Zukunft -
in eine Galaxis ohne Menschheit

von Ernst Vlcek

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Norman Erengast - Der letzte Terraner besucht seine Heimatwelt
Yamo Dormat - Der letzte Haluter will Rache für sein Volk
Grek-27 - Ein Maahk an Bord eines Haluterraumschiffes
Elebor - Der Posbi überlebte den Untergang seiner Heimat
Atlan - Der Arkonide bekommt einen Blick in eine erschreckende Zukunft

Der Philosoph, der auf Terra residiert, nennt sich Dreur und lehrt die Terraner die Lehre vom Paradies. Letztlich ist es der Weg in die Gefilde Goeddas.

Anfang Juni erfährt Dao-Lin-H’ay in Hangay von dem zurückkehrenden Karaponiden Ten-No-Thau vom Schicksal ihres Gefährten Ronald Tekener. Zusammen mit 45 Posbi-Boxen kehrt sie am 21. Juni nach langer Abwesenheit in die Milchstraße zurück. Sie befindet sich an Bord der BOX-1442, die von dem Posbi Treloor geführt wird. Ihr erstes Ziel ist 47 Tucani, wo auch der Camelot-Kreuzer HALIFAX, unter Seyfa Tixar, anwesend ist. Die Kartanin erfährt, dass die Haluter gegen den Tangle-Scan der Igelschiffe erfolgreich ihren Tangle-Schild erprobt haben, der ihre Ordinärhirne schützt. Am nächsten Tag kontaktiert sie die beiden Haluter Tromo Sintam und Ernor Pramot. Diese erklären, dass der T-Schild doch nicht die Wirkung besitzt, die die Haluter erhofften. Andererseits sind sie davon überzeugt, dass der Schild bei den Posbis wirkt. So startet ein Unternehmen unter Treloors Führung, der seine Posbis zu der tolkandischen Basis Tolk-21 führt. Die Posbis sind mit dem T-Schild ausgestattet und ihr Einsatz wird ein Erfolg. Nicht nur, das Tolk-21 schwer verwüstet wird, der T-Schild erweist sich als ausreichender Schutz für die posbische Bionik.

Am 23. Juni landet die HALIFAX mit Dao-Lin auf Camelot, wo die Kartanin den im Koma liegenden Ronald Tekener aufsucht. Die Mediker sind bezüglich seiner Gesundung zuversichtlich. Anschließend berichtet ihr Myles Kantor, das er seine Arbeiten am 5-D-Indifferent-Kompensator, kurz 5-DIK, abgeschlossen hat. Hatte das Gerät bislang nur eine Treffsicherheit von zehn Prozent, so liegt sie jetzt bei 50 Prozent. Damit ausgerüstet startet die ENZA zum Sol-System, wo weiterhin die GILGAMESCH parkt. Dao-Lin und Kantor setzen am 24. Juni zu Homer G. Adams über, die ENZA fliegt weiter nach 47 Tucani.

Adams berichtet, dass sich Atlan und die Vandemar-Zwillinge seit Tagen nicht mehr gemeldet haben. Doch das ändert sich jetzt. Der Arkonide spricht über Funk von Bildern, die Mila und Nadja aus den Gedanken des Philosophen zogen. Es sind Visionen vom Traumtod:

Im Dezember 1291 kehrt Norman Erengast mit seiner Space-Jet nach fünfjähriger Abwesenheit in die Milchstraße zurück. Er ist ein Misanthrop und hat nicht einmal einen Bezug zu seinem Bruder Alexander. Sein erstes Ziel wird das Eutitt-System mit Snagos Werft in 4.566 LJ Entfernung zu Sol. Bestürzt stellt Erengast fest, das hier alle tot sind, wie sich herausstellt, seit dem 25. September 1289 um 21.33 Uhr. Es hat irgendwie mit einem Philosophen zu tun und einem Flimmern, dass das endgültige Aus brachte. Erengast stellt weiterhin fest, das die halbe Westside schweigt. Dann hört er aus Funknachrichten des Kristallimperiums, das die LFT nicht mehr existiert. Kurze Zeit später stößt er auf einen Flüchtlingstross, unter anderem das halutische Schiff HALPORA des Haluters Yamo Dormat, der als Gäste den Maahk Grek-27, den Posbi Elebor und den Matten-Willy Samba an Bord hat. Sie berichten Erengast, das im Dezember 1288 erstmals Igelschiffe der Tolkander in der Milchstraße auftauchten. Zwar kam es noch zum Einsatz des Tangle-Schilds und des verbesserten 5-DIK, doch der Todesimpuls, ausgehend von 52 Welten, brachte den Tod auf allen Planeten im Umkreis von 10.000 LJ.

Erengast zieht es ins Sol-System, wohin die HALPORA startet. Doch auf Terra residieren jetzt die Galactic Guardians und Dormat weigert sich, zu landen. So tut dies Erengast mit seiner Jet allein. Die GaGuas erweisen sich als hilfsbereit gegenüber dem vielleicht letzten Terraner und er birgt einen Datenträger. Doch dann wollen sie ihn nicht wieder ziehen lassen, denn sie wollen seine Jet. Da greift Dormat ein und rettet ihn. Der Haluter erzählt im Anschluss seine Geschichte. Demnach flog er nach der Katastrophe im September 1289 nach M-31, wo er auf Halpora Killerviren gegen die Brut Vivoc entwickeln wollte. Wochen später erfuhr er vom Untergang Haluts durch die Tolkander und kehrte in die Milchstraße zurück. Da weilten schon der Posbi und Willy bei ihm. In der Heimat erfuhren sie, das nicht nur Halut untergegangen war, sondern auch die Hundertsonnenwelt. Des Weiteren war das Forum Raglund zersplittert und das Gos’Tussan bereitete sich auf eine Offensive der Tolkander vor (die sicherlich eine neue Welle von Brutwelten einrichten würden). Etwas später hörte Dormat vom Abzug der Maahks von ihrem Botschaftsplaneten Aakho. Dort wurde schließlich Grek-27 geborgen und etwas später wurde ihnen bekannt, das dem milliardenfachen Tod ein sechsfaches Flimmern vorausging. Der geborgene Datenträger stammt von der Terranerin Tara Villada und erzählt ihr Leben im Bann des Glücks bringenden Kreises des Philosophen.

Demnach war im Juli 1289 das Bauwerk fertig und musste nur noch geschmückt werden, womit der Tod umschrieben wird. Goedda selbst erteilte die Todes-Lektionen über seine Philosophen. Die erste Lektion, das erste Flimmern, erfolgte am 12. Juli 1289 und schon wenige Tage später die zweite Lektion. Viele Terraner gingen in den Freitod, um schon jetzt bei Goedda sein zu können, wie etwa Alexander Erengast, der Stellvertreter Cistolo Khans. Im August erfolgte das dritte Flimmern und am 15. September die vierte Lektion. Die fünfte Lektion kam am 21. September. Es kam auf Terra zu Massenmorden, so tötete etwa Khan die Erste Terranerin Paola Daschmagan. Und am 25. September um 21.33 Uhr erfolgte die letzte Lektion und damit der Tod auf Terra und im Umkreis von 10.000 LJ.

Atlans Extrasinn weiß, das der Philosoph mit ihnen gespielt hat und der Traumtod eine mögliche Zukunft war. Doch wenn es nicht dazu kommen soll, bedarf es eines kleinen Wunders. Außerdem ist jetzt klar, dass die Philosophen, wie schon vermutet, auf zwei Existenzebenen tätig sind. Zum einen auf den 52 betroffenen Welten, zum anderen an einem Ort, der den Namen Traumblase bzw. Traumsphäre bekommt.

Am 25. Juni meldet sich der Herreach Caljono Yai nochmals bei den Spiegelgeborenen, die sich von den Bildern noch nicht ganz erholt haben, die sie Dreur entnahmen. Yai berichtet, das der Riese Schimbaa erschaffen wurde und dieser ein Fenster ins Nebenan geöffnet habe. Dadurch drohe Trokan eine große Gefahr. Die drei Zellaktivatorträger versprechen, umgehend von Terra nach Trokan zu fliegen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 19. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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