Perry Rhodan Heft Nr. 1849

Die Mittagswelt

In einer fremden Sphäre -
Alaska trifft die Nullpersonen

von Robert Feldhoff

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere - Der Zellaktivatorträger findet sich im Zentrum einer unfaßbaren Sphäre wieder
Lanagh - Ein junger Raubyner erprobt seine Fliegerkünste
Scheep - Der Raubyner im Land der Nullpersonen
Die Haut - Ein Parasit hat Angst um seine weitere Existenz
Jenseitsjack - Eine merkwürdige Entität greift an

Alles in der THOREGON VIER ist auf Null herunter gefahren, Alaska Saedelaere, umschlungen von der Haut Kummerogs, und die beiden jungen Raubyner Lanagh und Scheep stellen sich tot. Trotzdem greifen hyperdimensionale Einflüsse nach der Balkenspindel. Das Schiff des 4. Boten von Thoregon wird zerschmettert. Die beiden Raubyner verlieren ihr Bewusstsein und Saedelaere wird davon verschont, weil die Haut ihn vor der jetzt anwesenden, mentalen Präsenz schützt, die ihn an eine Superintelligenz erinnert. Doch es muss etwas ganz anderes sein. Es ist wie eine organische Supernova, die sie verschlingt. Noch immer bleibt der Zellaktivatorträger bei Bewusstsein und es ist ihm, als ob die fremde Macht eine Teleportation durchführt, über Lichtjahrtausende hinweg und vielleicht vergeht auch die Zeit anders als gewohnt?

Die Entität begreift sich als Große Mutter, als etwas Gebärendes, das sich an einen vorbestimmten Ort begeben muss. Und die Große Mutter trägt auch einen Namen, Goedda. Der ehemalige Maskenträger befindet sich damit genau an jenem Ort, vor dem der 4. Bote, Zenndicyl Pervorat Zeun, warnen wollte.

Die Teleportation geht endlich zu Ende und Saedelaeres Chronograph zeigt den 11. April, was sicher nicht mehr stimmt. Sie befinden sich auf einem Planeten, der von silbrigem Licht beschienen wird. Aber es ist keine Sonne, sondern Goedda selbst, die leuchtet. Die Landschaft der Welt ist steppenartig und als auch die beiden Raubyner wieder aktiv werden, machen sie sich auf den Weg. Dabei stoßen sie auf eine einsame Hütte, in der ein Stuhl, von einem gezeichneten Kreis umgeben, sowie ein Bett, umschlungen von einem Halbkreis, denn es steht an der Wand, stehen. Im Bett liegt eine Nebelgestalt und als sie aufsteht, tritt sie durch die drei Besucher hindurch. Und auch die Gegenstände, die die Nebelgestalt berührt hat, können die drei nicht mehr anfassen, ein Phänomen dem Saedelaere den Namen Unschärfe-Syndrom gibt. Als Nächstes stellen sie fest, das die Sonne Goedda nicht weiterwandert, sondern im Zenit verharrt. Darum erhält dieser Ort den Namen Mittagswelt. Kurz darauf werden sie aufgespürt, denn da ist ein Wesen, das sie nicht sehen, aber deutlich spüren können. Es nennt sich Jenseitsjack. Noch weilt dieses Wesen nicht in der Nähe und sie ziehen ungestört weiter. Dabei erkennt der Hautträger, dass die Mittagswelt eine Hohlwelt ist, mit Goedda im Zentrum. Oder aber, alles ist nur eine Traumwelt, aus der er bald erwacht.

Sie gelangen an einen Ort mit ca. 300 Gebäuden. Auf Schriftzügen und Straßenschildern erkennt Saedelaere das Interkosmo. Befinden sie sich also nicht mehr in Tolkandir sondern in der Milchstraße? Drei Schatten lenken ihn ab, die ein Haus betreten, das in einem blauen Kreis steht. Saedelaere nennt diese jetzt Nullpersonen und beginnt vermehrt nach Hinweisen auf seinen genauen Standort zu suchen. Wie sich herausstellt, muss dieser Ort nahe von Trade-City auf Olymp liegen. Des Weiteren erfährt er, dass es in der Milchstraße zu einer Invasion der Tolkander gekommen ist, den Galaktikern somit das gleiche Schicksal droht, wie den dortigen Völkern.

Der Hautträger errechnet, das der Innenraum der Hohlwelt 9.000 Kilometer durchmisst und Goedda 49 Kilometer. Außerdem funktioniert hier kein einziges elektrisches Gerät. Die beiden Raubyner gehen derweil, wie eigentlich ständig, eigene Wege. Dabei kommt es zu einem Unfall und Lanagh wird schwer verletzt. Saedelaere versucht, Hilfe zu holen und entdeckt dabei ein altertümliches Flugzeug, das trotz Energieentzug fliegen kann. Ein Probeflug zeigt, dass die Atmosphäre der Mittagswelt in 1.000 Meter Höhe endet, ebenso wie der Energieentzug. Als er zu dem Raubyner zurückkehrt, ist dieser seinen Verletzungen erlegen.

Plötzlich taucht Jenseitsjack auf. Das Wesen ist 2,10 Meter groß und Humanoid-insektoid. Es ist ein Orter-Telepath und Teleporter – und Berserker, wie sich erweist. Mühelos tötet er Scheep und wieder ist es die Haut, die Saedelaere rettet, in dem sie ihn total umschließt und nur eine winzig Öffnung zum Atmen lässt. Jenseitsjack kann ihn mental nicht erfassen und Saedelaere rettet sich zum Flugzeug. Nebenbei stellt er fest, das Goedda auf 60 Kilometer angewachsen ist. Er startet in Richtung Trade-City und Jenseitsjack nimmt die Verfolgung des Flugzeugs auf und wächst dabei auf 500 Meter an. Saedelaere bleibt letztlich nur der Sprung aus dem Flugzeug mit einem Fallschirm. Jenseitsjack zerstört die Maschine und beendet damit seine Jagd.

Saedelaere stürzt in einen Fluss und lässt sich davontragen (neben der Haut besitzt er noch einen leichten Schutzanzug, etwas Nahrung und ein Funkgerät). Nach fünf Tagen verlässt er den Fluss und geht zu Fuß weiter. Doch dann erkennt er vor sich nicht die Silhouette Trade-Citys sondern den Kilimandscharo. Damit befindet er sich quasi auf Terra und es muss um den 20. Juni sein. Da bricht aus dem Boden eines jener aus Tolkandir bekannten Brockenschiffe von 23 Kilometern Länge. Es zielt auf Goedda und geht darin auf. Saedelaere ahnt, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 12. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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