Perry Rhodan Heft Nr. 1848

Zerrspiegel

Die Lehren des Philosophen -
Milliarden Menschen folgen ihm

von Susan Schwartz

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Caljono Yai - Die Mahnerin der Herreach erlebt ihre ersten Alpträume
Atlan - Der Arkonide steckt voller Sorge um die Galaxis
Homer G. Adams - Der ehemalige Hanse-Chef meldet unwillkommenen Besuch
Presto Go - Die oberste Künderin versucht ihr Volk vor neuen Gefahren zu bewahren
Mila und Nadja Vandemar - Die Mutanten-Zwillinge schicken einen Notruf an die »Außenwelt«

Anfangs war das seltsame Verhalten der Terraner auf Trokan für die Herreach unbegreiflich, aber inzwischen bemühen sich die Neuen Realisten um sie. Dann, es ist Anfang Juni, erlebt Caljono Yai erstmals einen Alptraum. Nie zuvor hatte ein Herreach überhaupt einen Traum und nun das.

Die Space-Jet mit Atlan sowie Nadja und Mila Vandemar kehrt vorsichtig nach Terra zurück. Der Philosoph weilt immer noch in der Nähe des Kilimandscharo, wo die Jet am 12. Juni landet. Noch immer wird der Philosoph von einer menschlichen Spirale umlagert, die allesamt in einer Traumwelt leben. Nur ab und zu kehrt jemand daraus zurück, wie der alte George oder die junge Anita. Die drei Zellaktivatorträger unterhalten sich mit ihnen und erfahren, dass die Kinder wohl zuerst von den Kreisen betroffen waren. Anita erzählt auch von einem Stein, der ins Wasser fällt und so quasi Kreise ins Wasser zeichnet. Dazu hören sie die Stimme des Philosophen direkt in ihrem Kopf und wer sogar dem Inneren Kreis angehörte, hat das Werk erkannt, das wunderbar ist. George spricht von einem Bauwerk und bezüglich des Philosophen spricht er von Jemand, der wie nach innen gestülpt sei, in ein Nebenan. Kann damit ein Mikrokosmos gemeint sein?

Die Alpträume Yai’s werden immer heftiger und darin wirkt ein Fliegender. Dabei ist das Fliegen etwas, was die Herreach erst durch die Terraner kennen lernten.

Der Arkonide und die beiden Spiegelgeborenen betreten die menschliche Spirale und den Inneren Kreis. Sie stellen fest, das sie nicht nur immun gegenüber den Verheißungen des Philosophen sind sondern auch taub. Im Zentrum des Kreises existiert die 100 Meter messende flirrende Sphäre, die Atlan nicht betreten kann. Und die Zwillinge schaffen nur einen Vorstoß von 20 Meter. Ihnen zeigt sich ein Spiegelkabinett, das aber völlig verzerrt ist. Dabei zeigt sich der Philosoph als Derwisch, der sowohl Hier weilt, als auch im Nebenan. Dort baut er zusammen mit seinen 51 Artgenossen am Bauwerk.

Die Träume und das Wachsein verwischen sich für Yai, die feststellt, dass sie nicht allein betroffen ist. Darum überwindet sie sich und spricht mit Vej Ikorad darüber.

Am 17. Juni meldet sich Homer G. Adams von der GILGAMESCH und berichtet, dass bei 47 Tucani weitere 19 Gliederschiffe der Chaeroder und Physander erschienen sind. Eines davon hat direkten Kurs auf das Sol-System genommen. Weiterhin erklärt Adams, dass auf Trokan beim Pilzdom eine herreachische Versammlung stattfindet. Diese erschafft soeben eine semimaterielle Gestalt. Es ist ein Ungeheuer, das die Herreach angreift.

Ikorad, Yai und Tander Sel von den Neuen Realisten treffen sich mit der Obersten Künderin Presto Go. Auch Gen Triokod von den Freiatmern ist dabei. Allen ist die neue Gefahr bewusst, etwas absolut Böses muss erstanden sein. Eine Betgemeinschaft versucht, den Riesen Schimbaa oder aber den Zwerg Pallomin zu erschaffen. Doch es ist ihnen nicht möglich und stattdessen tauchen die schwirrenden Enacho auf. Dieser Fehler geschieht aufgrund ihrer Angst, nicht durch das Böse. Später folgt noch der angstgeborene Axamit – und der schreckschreiende Gumbuda, der die Herreach angreift und sogar tötet. Die Betgemeinschaft zerbricht, Gumbuda löst sich auf.

Im Anschluss erweist sich Go als die wahre Führerin ihres Volkes, denn sie erkennt, dass die Enacho ein Abbild ihrer Angst waren. Axamit war die Inkarnation ihrer Angst und Gumbuda die Verkörperung ihrer Angst. Sie müssen weiter machen und sich dabei auf das Wesentliche konzentrieren. Sie müssen dem Namenlosen einen Namen geben und damit dem Bösen die Macht nehmen. Etwas später hat Yai Funkkontakt zu den terranischen Zwillingen.

Am 19. Juni trifft das Gliederschiff im Sol-System ein. Es nähert sich langsam Terra, Adams Kontaktversuche fruchten nichts. Auf Terra wenden sich derweil die Zwillinge nochmals dem Inneren Kreis zu. Mittels ihrer psionischen Möglichkeiten stoßen sie vor, während Atlan bei den reglosen Körpern zurückbleibt. Der Arkonide bemerkt, wie sich der gesundheitliche Zustand der Körper zusehends verschlechtert und nur die anwesenden Medo-Roboter halten ihre Lebensfunktionen aufrecht. Gleichzeitig bemerkt Atlan, das sich das Flirren der Sphäre verändert, so, als ob jemand versucht, auf der sphärischen Oberfläche Bilder zu zeigen. Diese Situation dauert einen Tag an – da stürzt völlig überraschend das Gliederschiff ab und eine globale Katastrophe droht.

Doch es kommt anders. Das Schiff verschmilzt scheinbar mit dem Kilimandscharo und ist plötzlich verschwunden. Kurz darauf erwachen die Zwillinge. Bevor sie vollkommen erschöpft das Bewusstsein verlieren, berichten sie Atlan von den Lehren der Philosophen:

  1. Alle Bewohner eines Systems sollen unter Führung eines Philosophen zu einer geistigen Einheit verschmelzen,
  2. Jeder Jünger ist ein Kreis innerhalb des System umspannenden Kreises,
  3. Im Zentrum agiert ein Philosoph als Innerer Kreis,
  4. Alle sich im Inneren Kreis befindenden Intelligenzen tragen unmittelbar zur Entstehung des Bauwerks bei,
  5. Alle Jünger sollen unter der Leitung eines Philosophen ihre Kräfte zur Erhaltung des Bauwerks beisteuern,
  6. Ist das Bauwerk fertig gestellt, werden die Jünger als Schmuck für das Bauwerk ein Opfer bringen.

Alles das kann jeden Augenblick wahr werden und Atlan stellt dazu an diesem 20. Juni fest, das sich die Bilder auf der flirrenden Sphäre langsam stabilisieren.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 12. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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