Perry Rhodan Heft Nr. 1847

Im Bann des Philosophen

Duell am Kilimandscharo -
Atlan jagt ein Parawesen

von H. G. Francis

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Anata Katcoraexe - Eine ATG-Technikerin sucht ihre Kinder
Atlan - Der Arkonide versucht den Vorstoß ins abgeschottete Solsystem
Claude Vernon - Kommandant einer Zeitstation
Mila und Nadja Vandemar - Die Mutanten-Zwillinge schicken einen Notruf an die »Außenwelt«
Cistolo Khan - Der LFT-Kommissar beschäftigt sich nur noch mit Kreisen

Am 1. Juni steht die GILGAMESCH (das Modul ENZA mit Myles Kantor weilt auf Camelot) vor dem Sol-System, das aber nicht geortet werden kann, weil es hinter dem ATG-Feld verborgen liegt. Zur Besatzung des Modulschiffs gehört auch die ATG-Technikerin Anata Katcoraexe, die vor 20 Jahren nach Camelot kam. Damals ließ sie ihre noch jungen Söhne Basai und Kamaya beim Vater im Sol-System zurück, um die sie sich jetzt große Sorgen macht.

Atlan und Homer G. Adams kontaktieren Claude Vernon, den Kommandanten von Zeitkreuz 2. Die Station hat die Form eines Andreaskreuzes, wobei die Balken 100 Meter lang sind, und bildet mit der Gegenstation Zeitkreuz 2-plus, unter Jasper Grenold, eine Zeitschleuse. Insgesamt existieren drei solcher Pärchen, jeweils im Orbit von Merkur, Terra und Saturn. Vernon hat keinen Kontakt zu Grenold und weigert sich zuerst, die GILGAMESCH ins Sol-System einfliegen zu lassen. Dann jedoch gewährt er Atlan mit vier Begleitern Zutritt auf seine Station (die Zeitkreuze wurden im Übrigen von Professor Emmet Brown konstruiert).

Kurz darauf startet eine Zeitfähre bzw. ein SUMO-Shift mit Vernon, Atlan, Katcoraexe und dem Plophoser Karak Menontro zu Zeitkreuz 2-plus, womit sie sich innerhalb des ATG-Feldes und zehn Lichtsekunden von Terra entfernt befinden. Die Besatzung der Station leidet unter dem Kritzelsyndrom und ist nicht ansprechbar. Gleiches gilt für Paola Daschmagan und Cistolo Khan, mit denen Atlan Funkverbindung aufnimmt. Trotz ihrer Mentalstabilisierung sind sie vom Kritzelsyndrom betroffen.

Vernon erweist sich jetzt als kooperativer und schleust die GILGAMESCH Modul um Modul ins Sol-System ein. Wenig später haben die Cameloter Kontakt zu Mila und Nadja Vandemar, die auf Trokan weilen. Alle dort lebenden Terraner sind vom Kritzelsyndrom betroffen, nicht jedoch die Herreach und sie selbst. Die Zwillinge kommen an Bord und am 2. Juni landet ihr Modul SAIRA, unter Salara Sinhar, auf Terra.

Atlan und die Spiegelgeborenen suchen Khan auf, bei dem medotechnisch völlige Gesundheit prognostiziert wird. Derweil erfährt Katcoraexe, das ihre Söhne als ATG-Techniker auf Merkur weilen und zur Besatzung des Hauptgezeiten-Wandlers gehören.

Der Arkonide sucht NATHAN auf, aber die lunare Syntronik hat eine Zusatzprogrammierung erhalten, die nur von Daschmagan, Khan und Gia de Moleon geschaltet werden kann, und erweist sich als wenig hilfreich. Sie ist auch nicht bereit, jene Schiffe, die vor der Gefahr an die Peripherie des Sol-Systems geflohen sind, auszuschleusen. Immerhin kann NATHAN den Weg aufzeigen, den der Philosoph auf Terra genommen hat (die Bezeichnung, die von den Chaerodern stammt, ist von den Betroffenen übernommen worden). Erstmals trat er in Peking in der alten Kaiserstadt auf. Es folgten die Städte Chengdu, Bombay, Isfahan und Kairo. Zurzeit weilt der Philosoph in Mombasa.

Mit einem Shift nähert sich Atlan wenig später einer Ebene nahe dem Kilimandscharo, wo sich 200.000 Menschen in kreisender Glückseligkeit versammelt haben. Der Philosoph, das paramentale Wesen, erweist sich als gestaltloser Schemen, eine Art flirrender Energiewirbel ohne klare Umrisse. Außerdem wird ein weiteres Problem ersichtlich, denn der Philosoph beeinflusst auch die globale Wetterkontrolle.

Am Fuß des Kilimandscharo kommt es zum Zusammentreffen der Cameloter und Modula-Roboter mit dem Philosophen. Aber Mila und Nadja haben keinen Zugriff auf das fremde Wesen und es kommt nur zu einem Feuerüberfall. Damit ist dem Philosophen aber nicht beizukommen – und plötzlich ist das flimmernde, flirrende, sich spiegelnde Energiefeld erloschen.

Von der GILGAMESCH wird gemeldet, dass der Philosoph nur einen Ortswechsel vollzogen hat. Dafür gerät die Besatzung des Schiffs in den Bann des Kritzelsyndroms. Das Kommando unter Atlan kehrt zurück und der Arkonide sieht nur noch eine Möglichkeit, nämlich den Hauptgezeiten-Wandler auf Merkur, der das Sol-System 6:22 Minuten in der Zukunft hält abzuschalten bzw. zu zerstören.

Am 6. Juni nähert sich eine Space-Jet dem Merkur. Die Besatzung des Hauptgezeiten-Wandlers, auch die beiden Söhne Katcoraexe’s, wird geborgen, dafür kann Atlan die Syntronik nicht überzeugen, das ATG-Feld abzuschalten. Darum werden Bomben ausgelegt und die Jet startet wieder. Erst im Orbit wird festgestellt, das Katcoraexe mit ihren Söhnen, alle im Bann des Philosophen, zurückgeblieben sind. Es ist aber zu spät, in einer heftigen Explosion vergeht der Hauptgezeiten-Wandler und das Sol-System stürzt in die Gegenwart zurück.

Sofort fliehen alle in der Peripherie stehenden Schiffe und auch die GILGAMESCH setzt sich von Terra ab. Aber am 9. Juni kehren Atlan und die Zwillinge in einer Jet zurück. Sie wollen dem Philosophen Paroli bieten.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 12. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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