Perry Rhodan Heft Nr. 1841

Jagd auf Ychandor

Sie wollen einen Chaeroder -
Atlan in der Giftgashölle

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide stößt in die Giftgashölle vor
Ychandor - Der Chaeroder will nur noch in Ruhe und Frieden sterben
Hermon von Ariga - Der Feuerleitchef der RICO riskiert eine Standpauke
Sassaron - Der Beibootchef der RICO erkundet ein Schiff der Chaeroder
Cistolo Khan - Der LFT-Kommissar reagiert schnell auf die neuesten Erkenntnisse

Überall in der Milchstraße herrscht Entsetzen über das Geschehene auf den 52 Planeten, was die Tolkander mit dem Absolutum umschrieben haben. Diese haben sich inzwischen komplett nach 47 Tucani zurückgezogen, wo sie beginnen, Industrieplaneten aufzubauen. Die LFT, das Forum Raglund und das Kristallimperium wollen auf den Todeswelten und den anderen knapp 250 Planeten, wo das Absolutum nicht stattfand, Erkundungskommandos absetzen bzw. Hilfe bringen. Im Übrigen kommt aus dem Arkon-System die Erklärung, dass die Arkoniden Atlan für die Tragödie verantwortlich machen.

Auf Lokvorth landet eine LFT-Gruppe um die Medikerin Celya Danton. Auf dem Brutplaneten haben die Tolkander keine Spuren hinterlassen, was für alle anderen Brutwelten ebenfalls gilt. Die Kolonisten, die Bund waren, fühlen jetzt eine Leere im Kopf und wünschen sich das Fieber zurück. Mediziner und Psychologen sind sich schnell einig, das auf den Brutwelten bald wieder Normalität einkehren wird.

Auf Orgom im Arloga-System ist die 4 CHARITY, ein 500-Meter-Schiff der AVALON-Klasse, unter Dr. Thekla Arison gelandet. Neben den über 100.000 toten Kolonisten gibt es auch 4.000 tote Tolkander, unter anderem einen Eloundar. Wenig später erscheint die GILGAMESCH unter Atlans Führung. Der an Bord installierte Hyperraum-Resonator hat am 21. April insgesamt 52 Mal reagiert und die Wissenschaftler sprechen von einer Implosions- und einer Kaskaden-Phase. Was es damit auf sich hat, soll jetzt auf Orgom geklärt werden.

Es kommt zur Obduktion von über tausend Leichen, bei denen allesamt die Abwesenheit der Resonanzkörper-Konstante festgestellt wird (zu einem früheren Zeitpunkt wurde auch von der ÜBSEF-Konstante gesprochen). Daraus wird geschlossen: das Absolutum bzw. die Implosionsphase ist identisch mit der Geburt eines Philosophen, die Kaskadenphase bedeutet die Flucht des Philosophen mittels paramentaler Kräfte.

Am 24. April löst sich die RICO vom GILGAMESCH-Verbund und geht auf die Jagd nach Ychandor. Atlan erklärt eine grüne Sonne, 23.000 LJ zu Sol in Richtung Zentrum, zum Ziel. Unterwegs erhalten die Cameloter die Information von Paola Daschmagan, das auf allen 52 Welten ein Eloundar gestorben ist. Außerdem erteilt Atlan einige weitere Auskünfte. Demnach war der Modula-Roboter Kralik nicht bloß ein Transmitter sondern hat auch Informationen über den Chaeroder gesammelt. Ychandor trägt eine Art Pikosyn an einem seiner Arme, den so genannten Inkazz. Während des Kontaktes auf seinem Kommandoschiff hat der Chaeroder mehrfach mit dem Inkazz kommuniziert, wodurch Kralik bekannt wurde, das Ychandor sich auf den Methanriesen Akhaar im Treyco-Symm-System zurückziehen will, den er seinen Ruheplatz nennt.

Als die RICO auf Akhaar landet, kann die Anwesenheit des Chaeroders nicht festgestellt werden. Daraufhin startet ein VESTA-Kreuzer mit Atlan, Hermon da Ariga, Sassaron, Sevia, Gambord, Kaha da Sceer und Kenna da Gralt zum Nordpol, wo die Maahks vorzeiten eine Station betrieben. Unterwegs werden halbstoffliche und halbintelligente Medusenwesen beobachtet, denen das Schiff ausweicht. In der Station erfahren die Cameloter von der immer noch aktiven Positronik, das vor drei Tagen ein fremdes Schiff landete. Der Kreuzer kehrt zur RICO zurück, die die entsprechenden Koordinaten anfliegt. Dort wird ein 200 Meter messendes Schiff geortet, eindeutig tolkandisch. Es versucht zu fliehen, wird aber geentert. An Bord weilt nur Ychandor, der hier sterben will. Der Chaeroder erklärt, es sei unter seiner Würde, Informationen an untergeordnete Wesen abzugeben, woraufhin Atlan ihm den Inkazz amputieren lässt. Das Gerät kann an einer Syntronik angeschlossen werden. Während die RICO zur GILGAMESCH zurückkehrt, erfahren sie, dass der Inkazz eine wahre Enzyklopädie der galaktischen Völker enthält. An erster Stelle werden die Terraner genannt und wieder einmal muss gefragt werden, woher die Tolkander diese präzisen Informationen haben.

Am 29. April ist die RICO wieder im Arloga-System, Ychandor ist mittlerweile verstorben. Auch die PAPERMOON ist vor Ort und LFT-Kommissar Cistolo Khan wird von Atlan informiert. Beide sehen in den Philosophen gefährliche Wesen und begreifen, das diese sich nicht nur bei 47 Tucani aufhalten könnten, sondern an jedem anderen Ort auch. Khan bricht fluchtartig ins Sol-System auf, gefolgt von der RICO. Vor Ort angekommen, inzwischen ist der 30. April angebrochen, können die Cameloter das Sol-System nicht mehr orten. Es muss sich in ein Antitemporales Gezeitenfeld gehüllt haben.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 05. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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