Perry Rhodan Heft Nr. 1840

Locksignal Frieden

Verhandlungen mit den Tolkandern -
Milliarden von Lebewesen sind bedroht

von Peter Terrid

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide riskiert in einer Mission für den Frieden Kopf und Kragen
Ychandor - Der Chaeroder lädt zu Friedensgesprächen ein
Rossom von Atalaya - Der stolze Arkonide schlägt ein Angebot aus
Kralik - Er entpuppt sich als vielseitiger Gefährte Atlans
Cistolo Khan - Der LFT-Kommissar wird mit Botschaften versorgt

Mit den 60 Industrieschiffen sind 300 Chaeroder (es sind die Koordinatoren) und 2.000 Physander (die wahren Ingenieure) in der Milchstraße eingetroffen. Auf einer Art Kommandoschiff befinden sich Ychandor, Lachynese, Bruydeinen und Eychesch. Obwohl es bei den Chaerodern die Gleichberechtigung gibt, sind sie so etwas wie die Wortführer. Ihnen wird bekannt, dass auf dem Planeten Matjuula, wo Unither den Bund für das Vivoc darstellen, viel zu früh das Absolutum eintritt, ebenso auf Gaillon. Es gilt, durch Lügen Zeit zu gewinnen.

Zwischen den Verantwortlichen der LFT und Camelots findet währenddessen eine Holo-Konferenz statt, wobei vor allem Cistolo Khan und Atlan die momentanen Möglichkeiten abwägen. Alternativ bietet sich an, entweder die Tolkander sofort und mit allen Mittel anzugreifen oder abzuwarten, bis die richtigen Waffen, wie beispielsweise der 5-D-Indifferenz-Kompensator, einsatzbereit sind. Dann trifft der Holo-Bericht Rebecca DeMonns von Gaillon ein, wozu sie erklärt, die Tolkander, die dort gestorben sind, seien wie in religiöser Verzückung aus dem Leben geschieden. Kurz darauf meldet sich der Chaeroder Avynshaya, der behauptet, das Unglück auf Gaillon konnte nur geschehen, weil dort ein terranisches Einsatzkommando anwesend war. Anschließend fliegen sein Gliederschiff und die begleitenden Igelschiffe vom Sol-System ab, um weitere Katastrophen zu verhindern. Atlan und Khan entschließen sich, wenn auch mit ungutem Gefühl, vorerst abzuwarten.

Der Akone Centoar Vilgor hat einen Trupp gesetzwidriger Galaktiker zusammengestellt, die auf der Brutwelt Fhyrnom Vivoc beschaffen sollen.

Im Sektor 47 Tucani beginnen die Chaeroder und Physander auf zwölf unbewohnten Planeten des Kugelhaufens Industriekomplexe aufzubauen. Dies geschieht heimlich, denn die Galaktiker sollen davon keine Kunde bekommen. Gleichzeitig wendet sich Ychandor an Arkon und Raglund und weist die Schuld für das Geschehen auf Gaillon und Matjuula den Terranern zu.

Auf der GILGAMESCH und PAPERMOON vergehen die nächsten Tage in Ungeduld und Erwartung. Es ist bekannt, dass auf Matjuula zwei Milliarden Unither starben. Weiterhin wird deutlich, dass die Tolkander in 47 Tucani am Wirken sind. Aber weil die Tolkanderflotten zwischen dem Kugelhaufen und der Milchstraße wie unsinnig hin und her rochieren, sind exakte Beobachtungen nicht möglich.

Ychandor spricht eine Einladung auf sein Industrieschiff aus, das sich 1.000 LJ zu Thantur-Lok positioniert. Er spricht vom Frieden und schließt dabei jedes noch so kleine galaktische Volk mit ein. Dabei zeigt der Chaeroder eine Kenntnis, die selbst NATHAN überrascht (die Alstorather, die Ychandor erwähnt, sind in fast 3.000 Jahren, die die Terraner Raumfahrt betreiben, nie aufgefallen). Die Unither lehnen aber umgehend ab.

Der Gataser Tayloz Üpkek (eigentlich ist er Vilgors Vorgesetzter, doch dieser spielt mit ihm wie mit einer Marionette) hört von dem Akonen über dessen Truppe und wird überredet, die Delegation auf das Gliederschiff zu leiten.

Die GILGAMESCH erreicht die Position außerhalb Thantur-Loks, wo das Gliederschiff in Begleitung einiger hundert Igelschiffe schon parkt. Über Funk meldet sich erstmals ein Physander. Es sind ameisenhafte Wesen, die durch technische Implantate fast schon als Cyborgs durchgehen. Chenoch lädt Atlan auf das Industrieschiff ein, der Begleiter seiner Wahl mitbringen darf. Es sind dann unter anderem Hermon da Ariga und Kralik.

Auf dem Gliederschiff zeigt sich mit Ychandor erstmals ein Chaeroder, die wie große Weberknechte wirken. Auch andere Delegationen weilen schon auf dem Schiff, teilt er mit, und spricht erneut vom Frieden, den die unteren tolkandischen Völker versehentlich bedroht haben.

Vilgor ist mit der AZTAKT auch nahe Thantur-Loks. Über Funk ist er mit Dulfrey Garth verbunden, der die Aktion auf Fhyrnom im Nebelsektor leitet. Als die Verbindung abrupt abbricht, ahnt der Akone, dass das Absolutum eingetreten und alles Leben auf Fhyrnom erloschen sein muss.

Es kommt der Augenblick, wo Ychandor sein wahres Gesicht zeigt. Er verkündet, dass das Absolutum eingetroffen sei, das die Geburt eines Philosophen umschreibt. Atlan ahnt, das sich dahinter etwas Grauenvolles verbergen wird. Der Chaeroder zieht sich zurück – und die Cameloter, wie wohl alle Delegationen an Bord, werden von Gazkar, Neezer und Alazar angegriffen.

Die Cameloter sind aber nicht wehrlos. Sie stoßen auf die Delegation von Rossom da Atalaya, der erklärt, Üpkek sei tot, dann erweist sich Kralik als Modula-Roboter. Er hat einen Transmitter integriert und bevor die Tolkander den Tangle-Scan einsetzen können, sind die Cameloter geflohen. Die Arkoniden weigerten sich, mit Atlan zu fliehen. Es wäre ihnen wie Verrat vorgekommen.

Auf der GILGAMESCH teilt Homer G. Adams mit, dass viele galaktische Schiffe zerstört sind – und auf den 52 Brutwelten jegliches Leben erloschen ist. Damit wird dieser 21. April als ein sehr schwarzer Tag in die galaktische Geschichte eingehen.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 05. April 2008 in die Datenbank eingepflegt

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