Perry Rhodan Heft Nr. 1838

Die schweigende Galaxis

Unterwegs mit der Balkenspindel -
Alaska findet die Spur des Todes

von H. G. Francis

tibi
Tibi: Ralph Voltz

Hauptpersonen:

Alaska Saedelaere - Der Zellaktivatorträger ist in einer unbekannten Region des Universums unterwegs
Kummerogs Haut - Der Symbiont erinnert sich an Szenen der Vergangenheit
Scheep - Der Raubyner liebt gefährliche Spiele
Lanagh - Varquaschs Sohn riskiert nicht nur ein freches Mundwerk

Die THOREGON VIER treibt auch Mitte Februar noch zwischen den Sternen der Galaxis Bröhnder und wird vom bordeigenen Reparatursystem Instand gesetzt. Alaska Saedelaere macht sich derweil Gedanken um das, was der 4. Bote mit Goedda umschrieben hat. Die Haut Kummerogs ist immer noch ungern von ihm getrennt und weckt quälende Erinnerungen an die Zeit mit dem Cappin-Fragment in Saedelaere. Und dann sind da noch die beiden halbwüchsigen Raubyner Scheep und Lanagh, die ihm das Leben schwer machen. Ein Konflikt scheint vorprogrammiert zu sein.

Schließlich teilt das Schiff mit, das es soweit repariert und eine weitere Datei der Syntronik abrufbereit sei. Es ist eine weitere Botschaft des 4. Boten, dessen Name Zenndicyl Pervorat Zeun ist, und an eine Person namens Ce Rhioton gerichtet. Es geht um eine Galaxis in einer Entfernung von 8,8 Millionen LJ zu Bröhnder. Dort wurde, so versteht es Saedelaere, Goedda geweckt, womit eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes drohe. Der Zellaktivatorträger beschließt, diese Galaxis anzufliegen.

Nach mehr als vier Wochen, Ende März, erreichen sie die 55.000 LJ durchmessende Spiralgalaxis. Dort herrscht absolutes Schweigen, die THOREGON VIER vernimmt kein einziges Funkzeichen. Das Schiff landet auf einer Randwelt, wo Vogelwesen gelebt haben. Diese starben scheinbar alle zur gleichen Zeit, ohne dass der Grund dafür ersichtlich wird. Sie lebten im Zeitalter der Elektronik, aber die Computer sind allesamt durch einen Hyperimpuls gelöscht worden.

Auf einer weiteren Welt lebten vierbeinige Wesen, die das gleiche Schicksal erlitten, und auf einer dritten Welt, mehr in Richtung Zentrum, lebten amphibische Wesen, die Raumfahrt betrieben. Hier entdeckt Saedelaere schriftliche Aufzeichnungen, die die Syntronik der THOREGON entziffern kann. Demnach waren die Hauptvölker dieser Galaxis, deren Name T-dir oder Tolkandir lautet, die Chuuba, Tevvd und Vecharer. Sie erlebten eine Invasion durch Stachelschiffe, die eine Strahlung einsetzten, die absolut wehrlos machte. Das Schweigen über Tolkandir breitete sich schrittweise aus.

Überraschend wird doch ein Funkspruch empfangen, der aus einem Kugelhaufen im Halo stammt. Dort ortet die THOREGON Fluchtschiffe der tolkandischen Völker. Nun stellt die Haut fest, dass sie deren Sprache kennt. Demnach muss der Mutant der Cantrell schon einmal in Tolkandir geweilt haben. Die Haut erinnert sich:

Demnach besetzten die Invasoren in einem Sektor, der ungefähr ein Zehntel Tolkandirs ausmachte, zwischen 200 und 300 Welten. Diese Invasoren nannten sich Gazkar, es gab aber auch noch weitere Völker. Durch einen bestimmten Hyperimpuls wurde dann alles Leben in dem betreffenden Zehntel Tolkandirs ausgelöscht. Danach wurde das zweite Zehntel annektiert. Kummerog ermittelte des Weiteren ein sechsmaliges Flimmerphänomen, bevor der Tod über die Planeten kam. Und er wusste von riesigen Schiffen, die aus blauem Metall bestanden und 23 Kilometer maßen.

Die THOREGON ortet später ein scheibenförmiges Schiff. Es misst fünf Kilometer und droht in eine Sonne zu stürzen. Saedelaere geht an Bord und stellt fest, das die Gazkar für die Katastrophe verantwortlich sind. Er birgt eine Infokapsel, die vom ältesten Volk des Universums berichtet, das hier gestrandet war. Er hört aber auch von Wellenfronten, die, wenn sie den Faktor Zehn erreichen, die Riesenschiffe und damit den Tod bringen.

Nochmals einige Zeit später gerät die THOREGON in genau diesen Bereich der Wellenfronten. Der Zellaktivatorträger sieht nur eine Möglichkeit, er deaktiviert die Balkenspindel und stellt sich tot. Bei Faktor Zehn erscheinen vierzehn der 23-Kilometer-Schiffe und ein ungeheurer mentaler Druck breitet sich aus. Saedelaere erkennt noch, das es der 11. April ist, dann verliert er das Bewusstsein.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 29. März 2008 in die Datenbank eingepflegt

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