Perry Rhodan Heft Nr. 1836

Mission in Fornax

Ein Haluter wagt viel -
er gerät in die Gewalt des Bösen

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Swen Papenbrock

Hauptpersonen:

Tomo Mirkus - Ein Haluter geht in einen riskanten Einsatz
Komganczor - Ein Kommandant der Überschweren ist im richtigen Moment zur Stelle
Raylacza - Ein Anführer der Galactic Guardians sucht nach einem Falschspieler
Lay-Re-Mae - Ein Eloundar setzt sich für einen jungen Artgenossen ein
Icho Tolot - Der Aktivatorträger steckt immer noch in der Drangwäsche

Auf Halut erholen sich Icho Tolot und Gucky immer noch vom Einfluss des Tangle-Scans und werden dabei von Taro Phontes betreut. Tolot konnte darum auch seine Drangwäsche noch nicht ausleben und momentan erwarten sie die Rückkehr Tomo Mirkus’. Der junge Haluter war losgezogen, um festzustellen, ob der Tangle-Scan bei Halutern wirkt, die nicht in einer Drangwäsche sind.

Der Planet Orgom im Arloga-System, 3.400 LJ zu Sol, ist eine der rund 300 Welten, die von den Tolkandern besetzt sind. Dort landet Mirkus unbeobachtet von den 500 Igelschiffen in einem Raumboot seiner TORGO, die im Ortungsschutz der Sonne parkt. Es ist der 7. März und Mirkus stellt fest, das die Gazkar, Neezer, Alazar und Eloundar die knapp 70.000 Kolonisten am Raumhafen zusammengetrieben haben, wo auch die Vivoc-Brut gelagert ist. Der Haluter erlebt die Geburt eines Eloundars, während ein ausgewachsener Eloundar vom Absolutum spricht und von der Ankunft der Erhabenen. Da kommt Mirkus auf einen gewagten Gedanken – und entführt sowohl den Neugeborenen, als auch den alten Eloundar. Mit dem Raumboot erreicht er die TORGO, wo er seine Gefangenen in Tiefkühlschlaf versetzt. Aber kurz darauf ist sein Schiff von Igelschiffen eingekesselt.

Die Galactic Guardians unterstehen eigentlich zwölf Personen, die die Lokale Gruppe in ebenso viele Sektoren aufgeteilt haben. Die TRONNAK, ein Eloxima-Typ, 195 Meter lang und mit einem 60 Meter Diskusbeiboot ausgestattet (von der Kosmischen Hanse konzipiert, die 16 gebauten Einheiten gelangten über verschiedene Umwege an die GaGuas), unter dem Kommando von Komganczor, gehört zu den GaGuas, die in Fornax residieren. Ihr Anführer ist Raylacza und wollte die Kontrolle, die besser ist als Vertrauen. Deshalb steht das Schiff auch in der Milchstraße, die entsprechend ihrer Sektoren von vier GaGua-Anführer kontrolliert wird. Die TRONNAK hält sich seit einigen Tagen auf dem ersten Arloga-Planeten versteckt und verfolgt die Aktionen des Haluters.

Komganczor, der beeindruckt ist, bietet seine Hilfe an. Mirkus kommt mit seinen beiden Gefangenen per Transmitter auf die TRONNAK, seine TORGO explodiert. Das GaGua-Schiff setzt sich ab und nimmt Kurs auf Fornax, während Mirkus sich freiwillig in ein Fesselfeld begibt.

Auf Grommich im Eylsel-System existieren drei Städte, in denen 600.000 GaGuas leben, aber nicht nur Überschwere. Raylacza selbst residiert in der Festung Oylar. Er ist ein Czesch-Geborener, eine der Hauptwelten in NGC-6822, wo noch immer die meisten Überschweren leben. Von der Ankunft des gefangenen Haluters ist Raylacza nicht begeistert, aber momentan hat er genug andere Probleme. Von den Anführern sind zwei ermordet worden, der Arkonide Damil da Akrus, der die galaktische Southside beherrschte, sowie Nimbracza von der Northside. Da hat wohl jemand einen Alleingang vor und Raylacza hat Monjacza, den Direktor der BASIS in Verdacht.

Es ist eine Zusammenkunft der zehn übrigen Anführer geplant, aber Raylacza will zuvor ein Treffen mit Tizian Grannet, einem Gäaner, der der Eastside vorsteht, und dem Gurrad Shampolar aus Magellan abhalten. Zwischen ihnen herrscht so etwas wie Vertrauen und die Begegnung soll in Fornax auf Taylahayx stattfinden.

Mirkus gibt Raylacza sein Ehrenwort und darf sich fortan frei in der Festung bewegen und auch die Eloundar untersuchen. Am 13. März hat sein Psychospiel mit dem alten Lay-Re-Mae-So-Yqa-Tol einen kleinen Erfolg. Er spricht davon, dass das Absolutum geboren werde, wachse, das Universum erfüllt. Und wenn es geboren werde, sendet es ein hörbares, einmaliges Signal – und die Erhabenen würden möglicherweise schon vorher in der Milchstraße eintreffen.

Wenig später steht fest, dass der junge Eloundar die Einfrierung nicht überlebt hat. Als Lay-Re-Mae davon erfährt, beschließt er zu sterben, und stirbt. Mirkus ist sich inzwischen bewusst, das der Tangle-Scan ihn voll getroffen hat und er an den Nachwirkungen leidet.

Taylahayx liegt am Nordrand von Fornax und wird von Blues bewohnt, deren Loyalität Raylacza sich sicher ist. In einem abgelegenen Tal stehen schon die TATOFF des Gurrads und IMBLIONK des Gäaners, auch Eloxima-Typen. Die beiden GaGua-Anführer befinden sich mit einigen Begleitern außenbords, als die TRONNAK zur Landung ansetzt. Urplötzlich tauchen getarnte Kämpfer auf und töten Shampolar und Grannet. Sie setzen sich über subplanetare Transmitter ab – dann explodiert das gesamte Tal mit den beiden gelandeten Schiffen.

Für Raylacza ist es klar, das er einen Verräter in den eigenen Reihen haben muss und das man ihn andererseits nun für den großen Verräter halten muss. Aber Mirkus, den Raylacza mitnahm, versichert den Blues glaubhaft, das der Überschwere unschuldig ist.

Die TRONNAK fliegt erneut die Milchstraße an, wo ein Informant an Bord kommt. Tatsächlich halten alle GaGuas jetzt Raylacza für den Verräter. Nochmals greift Mirkus ein und spricht über das Funknetz der GaGuas von Raylaczas Unschuld. Das Wort eines Haluters gilt eigentlich überall in der Lokalen Gruppe und Raylaczas Leben dürfte vorerst gerettet sein. Der Überschwere setzt Mirkus dafür auf Halut ab und fliegt zurück nach Fornax.

Phontes spricht inzwischen bezüglich der Nachwirkungen des Tangle-Scans vom Echo-Effekt. Trotzdem wollen Tolot und Gucky jetzt mit der HALUTA II aufbrechen. Ihr erstes Ziel soll Fornax sein, wo Tolot seine Drangwäsche austoben will, danach NGC-1313, die vermutete Heimat Kummerogs.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 29. März 2008 in die Datenbank eingepflegt

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