Perry Rhodan Heft Nr. 1801

Die Herreach

Zwielicht über Trokan -
eine Welt wird mit Leben infiziert

von Robert Feldhoff

tibi
Tibi: Alfred Kelsner

Hauptpersonen:

Presto Go - Die Künderin der Herreach wird mit Licht und Dunkelheit konfrontiert
Edegon - Ein Flüchtling erreicht den "sprechenden Berg"
Bohnji und Burg - Sie errichten das erste Paradies ihres Volkes
Dourmel - Sein Ziel ist die Erschaffung eines Riesen
Szonkar - Der Herreach verändert das Denken von Generationen

Während die Terraner vom Orbit aus die unerklärlichen Vorgänge auf Trokan betrachten, spielen sich auf seiner Oberfläche rätselhafte Dinge ab. Als das schwarze, wie ein überdimensionaler Zapfen aussehende Objekt seine endgültige Größe erreicht hat, beginnt es ein Temporalfeld zu erzeugen, das den Zeitablauf relativ zum Sonnensystem um ein Vielfaches beschleunigt und den Planeten in einen grauen Schleier hüllt. Das Sonnenlicht wird nur noch stark verfremdet zur Oberfläche durchgelassen und das Land liegt in diffuser Dunkelheit. Trotzdem erkaltet die Oberfläche Trokans nicht übermäßig, denn das Temporalfeld emittiert eine Vielzahl von elektromagnetischen Strahlen.

Irgendwo an dem schwarzen Ungetüm öffnet sich eine Klappe aus der eine abgetrennte Hand mit zwei Fingern und zwei Daumen zu Boden fällt. Der Vorgang lässt sich nicht erklären und es ist zu diesem Zeitpunkt niemand auf Trokan anwesend, der sich darüber wundern könnte. Die lebensfeindliche Umgebung Trokans lässt die ohnehin tote Hand zerplatzen, aber einige im toten Gewebe noch lebende Mikroben können sich durch einen Zufall am Leben erhalten. So kommt es, dass Trokan durch ein abgetrenntes, totes Körperteil quasi befruchtet wird. Der durch das Temporalfeld vielfach beschleunigte Zeitablauf lässt die Evolution auf Trokan in Windeseile voranschreiten.

Die aus der Hand stammenden Mikroben breiten sich aus und entwickeln sich weiter. Es entstehen resistentere Mutationen und langsam breiten sich die Lebenskeime über die Oberfläche des Planeten aus. Ein Tag außerhalb Trokans entspricht einer Million Jahre auf der Oberfläche und schon bald haben sich primitive Lebensformen entwickelt, die mit den ursprünglich "ausgesäten" Bakterien nicht mehr viel gemein haben. Freies Wasser dringt an die Oberfläche und gibt der Evolution einen weiteren Schub. Schließlich erscheint pflanzliches und tierisches Leben auf Trokan. Der einst tote Planet wird langsam vom Leben erobert. Über mehrere Stufen entwickeln sich die Kherrah, die mit den fleischfressenden Räubern auf Trokan ums nackte Überleben kämpfen müssen. Die Kherrah siedeln in der weiten Ebene um den Temporalfeldgenerator, da sie dort die besten Bedingungen vorfinden. Noch immer hält das rätselhafte Gebilde, das wie ein Berg in den grauen Himmel Trokans zeigt, das Temporalfeld aufrecht.

Aus den Kherrah entwickeln sich die Herreach, die sich schließlich gemeinsam gegen die Fleischfresser durchsetzen. Übertragen von einer mentalen Stimme aus dem Temporalfeldgenerator dringt vor allem ein Satz in das Bewusstsein der Herreach: Kummerog ist der Gott, der hinter den Toren wartet. Die Tore werden sich öffnen und Gott Kummerog wird durch die Pforte schreiten.

Die Herreach entwickeln sich weiter und gründen eine große Stadt in der Ebene des Temporalfeldgenerators. Die Stadt, in der sich immer mehr Herreach ansiedeln, heißt Moond, der Temporalfeldgenerator wird Tempel von Moond genannt. Ein Priesterkult, der die Wiederkehr des Gottes Kummerog prophezeit, beginnt sich zu entwickeln. Die Herreach entdecken die Fähigkeit durch mentale Massenmeditation den Riesen Schimbaa zu erzeugen, eine mentale Projektion zu der die Konzentration sehr vieler Herreach nötig ist. Dann kommt der entscheidende Tag. Das Steuerprogramm des Temporalfeldgenerators ortet sechsdimensionale Impulse, woraufhin es den Zeitrafferprozess beendet. Die vor dem Temporalfeldgenerator meditierenden Herreach schicken den Riesen Schimbaa aus, da sie denken, Gott Kummerog wird nun erscheinen.

Der graue Wirbel in der Atmosphäre verschwindet und die Herreach sehen zum ersten Mal die Sterne. Aber es kommt auch zu anderen Begleiterscheinungen. Trokan bebt. Die Stadt Moond wird fast vollständig zerstört. Als die Katastrophe abgeklungen ist, erscheint plötzlich ein schwebender Berg aus dem Himmel. Er hat Kugelgestalt und setzt unweit des ehemaligen Tempels auf. Den Herreach steht die erste Begegnung mit ihren neuen Nachbarn bevor, den Terranern.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Thomas Rabenstein zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 31. July 2006 in die Datenbank eingepflegt

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