Perry Rhodan Heft Nr. 1799

Der Kreis schließt sich

Nach all den Jahrmillionen -
ein Brückenschlag gelingt

von Horst Hoffmann

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Den Terraner erwartet die Lösung eines kosmischen Rätsels
Hanaghar Destowicz Pearrehl - Ein ehemaliger Imprint-Outlaw erlebt merkwürdige Visionen
Voltago - Der Kyberklon als neuer Kommandant des achten Sporenschiffes
Reginald Bull - Ein Unsterblicher trifft alte Freunde und Feinde wieder
Atlan - Auf ihn und Perry Rhodan wartet ein sehr persönliches Gespräch

Am 27. Dezember sind schon über 7.000 Schiffe zurück in Richtung Milchstraße gestartet. Auf der BASIS ringen derweil einige hundert Galaktiker aus Endreddes Bezirk mit dem Tod. Einer von ihnen ist Hanaghar Destowicz Pearrelh. An ihm ist etwas Besonderes, denn er sieht Dinge, hat Visionen von der Zukunft, die vor allem die Zellaktivatorträger betrifft. Es geht dabei um das Grauen, dass das Universum frisst!

Die BASIS ortet schließlich hyperstrukturelle Ereignisse im Bereich von Queeneroch. Mit einem Kreuzer starten Myles Kantor, Gucky und Dao-Lin-H’ay, während Julian Tifflor zurückbleibt. Der ehemalige kosmische Lockvogel bringt in Erfahrung, dass die Verhandlungen auf der Grenzländerstation SCHERMOTT eine stabile neue Ordnung für die Völker Hirdobaans bringen. Diesen werden im Übrigen Daten zum Aufbau einer eigenen High-Tech überlassen.

Einen Tag später, nach einem Irrsinnsflug, erreicht der BASIS-Kreuzer das Zentrum von Queeneroch und hat Kontakt mit der LEPSO, MONTEGO BAY, LAMCIA und dem Sporenschiff. Plötzlich geraten die fünf Einheiten in eine sich bildende Kugelsphäre – und ein Strukturriss, eine Passage hinüber ins Arresum öffnet sich. Einige tausend Rochenschiffe der Ayindi, die dort geortet werden, lassen keinen anderen Schluss zu.

Voltago/Aachthor bezeichnet gegenüber Atlan, Perry Rhodan, Reginald Bull und den anderen Zellaktivatorträgern die Sphäre als das Nirgendwo. Er verkündet, dass das Sporenschiff seine Ladung im Arresum verteilen wird und irgendwann in der Zukunft werde ein Schwarm das Werk vollenden, so wie einst im Parresum. Der Kyberklon verspricht auch letzte Antworten auf die vielen offenen Fragen. Doch nicht er werde sie beantworten – sprach's, und Ernst Ellert erscheint.

Inzwischen verabschiedet Tifflor das letzte Schiff, allein die BASIS bleibt zurück. Ungewiss fragt er sich, was sich in Queeneroch abspielen mag, wo jetzt sogar ein Loch im Universum geortet wird. Nicht weit von dem Unsterblichen entfernt erlebt derweil Pearrelh, der letzte Todgeweihte, weitere Visionen:

Trokan, der neue Mars, wird Ärger bringen und Tifflor wird allein sein. Allein an einem weit entfernten Ort dieses oder eines anderen Universums. Ebenso ein weiterer Aktivatorträger!

Nicht bloß Ellert erscheint, im Sporenschiff materialisieren Tausende Arressianer, Menschen, die im Arresum eine neue Heimat gefunden haben. Sie sollen Voltago/Aachthor als Besatzung dienen. Bull hat dabei unter anderem ein Wiedersehen mit Trevor Casalle, Norma Drinkell und Vater Ironside. Dann berichtet Ellert:

Einst bestand auch für das Arresum ein Schöpfungsprogramm. Die Kosmokraten hatten im Multiversum sieben Mächtige für das Arresum berufen. Es waren der humanoide dreiköpfige Batalik, der insektoide Dosorom, der grüne Indogor, der vierarmige Hüne Kenedan, der unsichtbare Quenol, der hundertäugige Sattar und der veränderliche Zwitter Turgeno. Doch während diese ihre Sporenschiffe vorbereiteten, veränderten sich einige von ihnen. Dosorom wurde zu einem zehn Meter großen Riesen mit vier Flügelpaaren, sechs Tentakelarmen, die in Scheren endeten und vier Facettenaugen. Er wurde zum Außenseiter und plante den Verrat – wie es im Parresum durch Bardioc geschah. Er erschuf aus der Biophore seines Sporenschiffes Anti-Leben, die Abruse. Der Verrat wurde offenkundig und es kam zum Duell der Mächtigen. Sie starben allesamt und gingen mit ihren Sporenschiffen unter. Immerhin gelang es Batalik noch, einige Lebensquanten freizusetzen. Daraus ging das geheimnisvolle Urvolk des Arresums, längst schon ausgestorben, sowie die Ayindi und Barrayen hervor!

Nach dieser Enthüllung zieht Ellert von dannen und Voltago/Aachthor übergibt den Zellaktivatorträgern einen Speicherkristall. Auf ihm befinden sich Daten zum Bau eines Schirmgenerators, mit dem die Imprint-Süchtigen in der Milchstraße geheilt werden können. Des Weiteren weist er noch einmal eindringlich auf die Brücke in die Unendlichkeit hin, dann versetzt er alle seine Gäste auf die BAY. Dort wird dann der Abflug der Ayindi (warum nahmen Iaguul oder Moira keinen Kontakt auf?) und des Sporenschiffs beobachtet. Die Passage ins Arresum schließt sich wieder und die Kugelsphäre vergeht. Damit sind Parresum und Arresum wahrscheinlich für immer voneinander getrennt.

Es ist der 30. Dezember an Bord der BASIS. Auch Tifflor hat Visionen der Zukunft. Der Aktivatorträger ist schon lange nicht mehr mit sich und der Welt zufrieden. Er beschließt, zurück in der Milchstraße, endlich aktiv zu werden.

In Queeneroch erfolgt der Abschied von Colounshaba und Pulandiopoul. Die LAMCIA fliegt heimwärts, die galaktischen Schiffe nach Hirdobaan. Während des Fluges sucht Rhodan die Einsamkeit, lässt sich einmal aber von Atlan stören. Da taucht Ellert erneut auf und der Bote von ES trägt eine zehn Zentimeter große schwarze Box bei sich. Ellert erklärt: Die Superintelligenz und auch andere Mächte werden in nächster Zukunft die Zellaktivatorträger, die Menschheit und die Lokale Gruppe in Ruhe lassen. Genau das, was sich die Unsterblichen schon seit Längerem wünschen. Trotzdem werden Atlan und Rhodan ihre Ritter-Auren behalten und sie werden eine Brücke betreten, denn ihnen bleibe keine andere Wahl! Mit diesen Worten übergibt Ellert die Box als Präsent, deren Zeichen zu erkennen und zu deuten sind. Anschließend zieht sich der Bote von ES zurück.

Der letzte Tag des Jahres, alle Zellaktivatorträger sind auf der BASIS vereint. Die ominöse Box lässt sich nur von Rhodan oder Atlan öffnen, wobei sich für 30 Sekunden eine der Seiten auflöst, um dann wieder zu erscheinen. Doch die Box ist ohne Inhalt und hätte nur Platz für einen Zellaktivator der alten Generation.

Eine letzte Vision: Eine Kreuzung, der Weg mit Feuer. Einer, der noch einsamer sein wird als Tifflor. Sie müssen durch das Feuer, brennend auf der Brücke!

Pearrelh stirbt und seine Visionen werden den Zellaktivatorträgern nur bruchstückweise bekannt. Inzwischen ist Atlan überzeugt, dass in der Box ein alter Aktivator lag und der Arkonide fragt sich, ob das Präsent etwas mit dem Zweikörperphänomen zu tun hat?

Der Jahreswechsel, am 1. Januar 1221 NGZ um 00:13 Uhr startet die BASIS in die Heimat. Es ist der endgültig letzte Flug des Fernraumschiffs…

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 16. Februar 2008 in die Datenbank eingepflegt

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