Perry Rhodan Heft Nr. 1785

Knotenpunkt Zonder-Myry

Sie erreichen eine gigantische Anlage -
den Bahnhof für Endreddes Anlage

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Myles Kantor - Der terranische Wissenschaftler versucht von außen Endreddes Bezirk zu erreichen
Atlan - Der Arkonide sucht nach wie vor nach dem eigentlichen Zentrum Gomasch Endreddes
Ssmach-Tsorr - Ein Hoher Herr der Topsider auf Zonder-Myry
Icho Tolot - Der Haluter sucht den Kontakt zu Artgenossen

Zurück im Riffta-System, berichtet Perry Rhodan auf Borrengold den Handelsfürsten vom Ende der Maschtaren. Diese sind weiterhin davon überzeugt, dass Gomasch Endredde auch in Zukunft für die Hamamesch sorgen wird. Martosch von Grencheck bringt gegenüber dem Terraner zum Ausdruck, dass die Handelsfürsten die Rückkehr des Boten Fir erwarten. In der Folge startet die BASIS am 23. November zur intensiven Erforschung des Transitionsschirms, der das Zentrum von Hirdobaan abriegelt. Im Riffta-System bleiben 50 Korvetten, 20 Kreuzer sowie die MONTEGO BAY, PERSEUS und NJALA zurück.

Auf Level 6 Zonder-Myry legen die Phasenspringer, die sie eigentlich gar nicht mehr sind, vorerst eine Ruhepause ein. Nur Icho Tolot macht sich auf den Weg und sucht Level 4 Bagotta auf. Dort sollen sich Artgenossen von ihm aufhalten und Tolot wird in den dort vorhandenen Kristallwäldern fündig. Dorthin haben sich 13 Haluter zurückgezogen, die Tolot erklären, dass ihre Ordinärhirne dem Suggestivzwang von Gomasch Endredde unterliegen, ihre Planhirne jedoch nicht. Sie befinden sich somit in einem Dilemma, aus der sie eine abstrakt-mathematische Lösung suchen. Entsprechend haben sie sich hierher zurück gezogen und weisen nun auch Tolot ab. Enttäuscht kehrt der unsterbliche Haluter nach Zonder-Myry zurück, denn gemeinsam hätten sie sicherlich Tréogen besiegen können.

Beim Fernkarussell Fly Away weist Tolot Atlan und die Anderen darauf hin, dass der größte Knotenpunkt, den er auf der Rastermatrix in NETWORK gesehen hat, hier auf Level 6 existiert. Dieser befindet sich abseits aller Regionalkarussells und 3.400 Kilometer vom Südpol Zonder-Myrys entfernt.

Auf Level 6 leben auch viele Topsider und arbeiten sich unter ihrem Hohen Herrn Ssmach-Tsorr langsam zu Tode. Den Phasenspringern wird bewusst, dass sie sehr bald etwas für die ehemaligen Imprint-Outlaws unternehmen müssen.

Wie sich herausstellt, fliegen die insgesamt 450 Orbitalstationen von Zonder-Myry regelmäßig den Knotenpunkt an. Aus dem Grund wird eine Station von den noch übrigen 38 Androgyn-Robotern erobert. Am 27. November fliegen die Phasenspringer damit das Areal des Knotenpunkts an. Dieses wird von mindestens 100.000 Operas und Stabrobotern abgeriegelt und ist in seiner Ausdehnung mit Olymp, Arkon II oder Marsport vergleichbar. Irgendwie erinnert alles an einen gigantischen Verladebahnhof und der Knotenpunkt erhält die Bezeichnung RAILWAY STATION. Er umfasst mehrere Raumhäfen und Großtransmitter; genauer: Es sind acht Komplexe mit je fünf kreisförmig angelegten, quaderförmigen Gebäudekomplexen um jeweils einen Transmitter. Sie bedienen sicherlich die Containerwelten der acht Oktanten und dort wird auch galaktische High-Tech entdeckt, die noch nicht auf die Level verteilt worden ist. Des Weiteren finden die Phasenspringer die von den Hamamesch benutzte Siegeltechnik. Dann werden sie von den Operas entdeckt und die Jagd beginnt.

Nachdem die Kartanin Kara-Var-Neth getötet wurde, setzt sich Tolot zwecks eines Ablenkungsmanövers von der Hauptgruppe ab. Er dringt bis in das Zentrum von RAILWAY STATION vor, wo er ein Positronik-Center entdeckt. Es besteht aus zehn Koordinierungsstellen (Kuppelbauten) und einer zentralen Steuereinheit, einem 150 Meter hohen und 30 Meter durchmessenden Turm, der von einem Diskus gekrönt wird. Dieser durchmisst 55 Meter und ist 39 Meter hoch. Der Haluter dringt in diesen Leuchtturm ein, denn daran erinnert es Tolot, und klinkt sich in das positronische Netz ein. Er infiltriert es mit Falschmeldungen, unter anderem, dass Tréogen zum Angriff bläst. Dadurch bricht in RAILWAY STATION das Chaos aus.

Als die Gruppe um Atlan zu Tolot stößt, hat der Haluter die Information um MINE NULL eruiert. Dabei handelt es sich um zwei Transmittertürme, die nördlich des Leuchtturms stehen, die die Verbindung zu vier noch unbekannten Bergwerks- und Werftplaneten darstellen. Inzwischen ist der 28. November angebrochen, als im Leuchtturm überraschender Weise ein Erzähler entdeckt wird, wie sie im Bereich der Karussells vorkommen. Der Arkonide tritt sogleich in den Erzählkreis.

Innerhalb von vier Tagen hat die BASIS mehrere Oktanten durchflogen und Myles Kantor wertet die gesammelten Daten aus. Er stellt fest, dass der Transitionsschirm in einer Zone wirkt, die nicht mehr als 30.000 Kilometer misst. Vor allem aber hat er außergewöhnliche Emissionen im 5-D-Bereich festgestellt. Der Wissenschaftler ist sich sicher, dass der Schirm für die Dauer von sieben Hundertstel Sekunden geflackert hat.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 01. Februar 2008 in die Datenbank eingepflegt

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