Perry Rhodan Heft Nr. 1768

Maschtaren sehen alles

Sie betrachten sich als Endreddes Söhne -
und ihre Ausbildung ist hart

von Ernst Vlcek

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Gessis - Ein Assistent der Maschtaren wittert seine große Chance
Gedeon - Ein Perrel erfährt das Geheimnis seiner Herkunft
Jorror - Der Maschtar ruft zum großen Wettbewerb
Logid - Ein Pooker engagiert sich für seinen Lieblingsschüler
Sheltor - Ein Schüler gerät ins Abseits

Das Schulungszentrum der Söhne Endreddes, wie sich die Maschtaren auch nennen, ebenso wie Inkarnation Endreddes, besteht aus drei separaten Systemen. Es sind der Zentralkomplex, der Ostflügel und der Westflügel. Alle sind subplanetar angelegt und jeweils nur über Transmitter erreichbar. Somit kann nicht ausgesagt werden, ob das Schulungszentrum auf einem Planeten existiert oder auf drei Welten. Als sicher jedoch gilt, dass das Zentrum in Endreddes Bezirk liegt, dem abgeschotteten Zentrum von Hirdobaan (was die Maschtaren aber völlig falsch sehen).

Der Hamamesch Gessis ist Assistent des Maschtars Kaiddan II., ebenso wie Houth und Eberon. Er erfährt, wie alle Hamamesch im Schulungszentrum, durch Maschtar Jorror VII. vom Tode Kaiddans. Somit wird bald ein Wettstreit um die Nachfolge beginnen, wie es Endreddes Gesetz vorschreibt.

Zuvor jedoch versammeln sich die übriggebliebenen acht Maschtaren und werden dabei jeweils von drei Opera-Robotern flankiert, die die Farben Silber, Blau und Rost besitzen. Die Maschtaren sind Jorror VII., Grirro III. Accon VI., Eggir IX., Lokkor I., Moran XI., Uwwen V. und Yillo VII. An ihnen zieht der Trauerzug vorüber, mit dem Leichnam Kaiddans vorweg. Es folgen alle 27 Assistenten, dann die Kukonden (Beamte) und Pooker (Lehrer). Diesen wiederum folgen die Assistenten-Anwärter und die Perrele (Vertraute und Gespielen der Assistenten, denn Frauen gibt es im Schulungszentrum nicht). Zuletzt folgen die Zöglinge, sortiert nach Altersstufen, insgesamt 25.000 Hamamesch. Von dem Trauerzug ausgeschlossen sind die Fassys, ca. 5.000 konditionierte Hamamesch für niedere Arbeiten und Dienste.

Nach der Zeremonie ruft Maschtar Jorror zum Wettkampf auf und es melden sich 1.200 Kandidaten, so viele wie nie zuvor! – Zu den Schülern des Pooker Logis zählt auch der Perrel Gedeon, der ihm vor 20 Jahren von Kaiddan anvertraut wurde. Logis hat Gedeon alle Regeln der Intrige und Ränke beigebracht, der demzufolge die besten Qualifikationen zum Maschtar besitzt. Doch Gedeon hat einen Fehler, er ist zu ehrenhaft.

Gedeon hat aber auch einige Geheimnisse, an die er zusammen mit seinem Altersgenossen Sheltor verbotenerweise heran kam. Beide wissen um ihre Herkunft. Gedeon ist der Sohn von Adebis von Perm und Ino Gisa von Jondoron. Seine Entführung war eine Strafe für den Handelsfürsten durch Gomasch Endredde, von Maschtar Kaiddan ausgesprochen. Des Weiteren haben die beiden Hamamesch die Oberfläche des Planeten gesehen, denn es existiert ein versteckter Ausgang. Durch diesen ist Sheltor vor einiger Zeit für immer verschwunden, denn ihm drohte der Ehrentzug.

Den ersten Wissens- und Psychotest überstehen 608 Kandidaten, die anderen werden zu Fassys degradiert. Unter der Leitung des Kukonden werden nun 76 Gruppen à acht Kandidaten gebildet. Diese müssen verschiedene Aufsätze thematisieren und später vor einem Forum verteidigen. Die Kukonden entscheiden über die Gruppensieger und diese noch 76 Hamamesch sind jetzt zu Zweikämpfen aufgerufen. Dies schließt Kreuz- und Querkämpfe nicht aus.

Gessis, ebenfalls Kandidat, sucht sich zu den Zweikämpfen einige Partner aus, wie Tatour, Dareker oder Polimo. Diese scheiden nach und nach ehrenvoll aus, was Gessis nur recht ist. So bleiben bald nur noch 35, 12 und 8 Kandidaten übrig, darunter Gessis und Gedeon.

Nun kommt es zu echten Zweikämpfen, bis nur noch Gessis und Gedeon als Kandidaten da sind. Die beiden ringen miteinander – und Gedeon siegt. So wie Gedeon die Regeln kennt, muss er jetzt zum neuen Maschtar erhoben werden. Doch überraschend für ihn greift Jorror ein und paralysiert Gedeon. Hilflos muss er mit ansehen, wie Gessis die gelben Male rund um die Augen erhält, sichtbares Zeichen seines Maschtaren-Status.

Der neue Maschtar zieht sich zurück und Jorror zeigt Gedeon auf, wieso es zu dieser Entscheidung kam. Es existieren nämlich Aufzeichnungen darüber, wie Gedeon und Sheltor hinter das Geheimnis ihrer Herkunft kamen, und auch, wie sie zur Oberfläche vordrangen. Letztlich zeigt der Maschtar Gedeon die konservierte Leiche von Sheltor, dessen Freiheit also nicht lange währte. Sie beide haben eines nicht bedacht, Maschtaren sehen alles.

Als Gessis wieder erscheint, trägt er das Symbol der Maschtaren und auch den Maschthom. Sechs Tage nach dem Beginn des Wettstreites ist der neue Maschtar Kaiddan III. in seinem Amt – und als erstes tötet er Gedeon mittels des Maschthoms.

Den neun Maschtaren ist als Fakt bekannt: Die High-Tech aus der Milchstraße, und zuvor aus anderen Galaxien, landet komplett im abgeschotteten Zentrum von Hirdobaan. Als Siegeltechnik kommt ein Prozent zurück zu den Hamamesch, weitere neun Prozent wird von den Maschtaren genutzt. Was Gomasch Endredde mit den übrigen 90 Prozent anstellt, entzieht sich ihrer Kenntnis.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 06. Januar 2008 in die Datenbank eingepflegt

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