Perry Rhodan Heft Nr. 1751

Die Grenzländerstation

Galaktiker vor Hirdobaan -
sie hinterlassen eine Spur der Zerstörung

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Nurmi - Ein Vakuta gerät gleich mehrfach in Schwierigkeiten.
Phermi - Der Oberste Lagerherr bekommt unverhofften Besuch.
Perry Rhodan - Der Terraner hat sich die Begegnung mit alten Freunden auch andres vorgestellt.
Harold Nyman - Der ehemalige BASIS-Kommandant macht Druck.
Homer G. Adams - Ein Unsterblicher als Erpresser.

Am 5. Juni 1220 NGZ erreicht die BASIS auf ihrem langen Heimflug von der Großen Leere die Station Coma-6. Perry Rhodan und die weiteren 12.000 Galaktiker haben auf der Reise schon einiges durchgestanden, denn an Bord gab es gehäuft technische Probleme. Diese betrafen vor allem die Grigoroff-Projektoren. Es mussten auch schon zwei Prozent der hunderttausend Segmente außer Betrieb genommen werden.  

Auf Coma-10 ging es der Besatzung um George Rush gut. Sie hatten der Sonne von Haven inzwischen den Namen Lucky Outside gegeben. Auf Coma-9 lebte Norman Glass immer noch. Allerdings zeigte er sich den Heimkehrern nicht. Zwischen Coma-8 und Coma-7 musste der ÜL-Faktor der BASIS auf 50 Mill. LJ verringert werden. Nun fand man mit Coma-6 eine ausgeplünderte Station, wo nur noch zwölf Androgyn-Roboter existieren. Der Raub geschah überraschenderweise durch Galaktiker, die weiter nach Hirdobann geflogen sein sollen. Rhodan erkärt die Kleingalaxis zum neuen Ziel.  

Noch vor dem Abflug stößt Rhodan ebenfalls noch auf die Überlebenden einer Hamamesch-Station auf Coma-6. Der Terraner kann sie überzeugen, dass die Galaktiker der BASIS nichts mit jener aggressiven Gruppe aus der Milchstraße zu tun haben. Dann erfährt die Besatzung des Fernraumschiffs einige Fakten aus Hirdoban. Die Zeitrechnung der Hamamesch schreibt zur Zeit das Jahr 1251 nach dem Friede von Pendregge, die Karawane der Verzweifelten ist auf der Suche nach Imprint-Waren, doch davon wissen die Hamamesch nichts. Am 7. Juni nimmt die BASIS Kurs auf SCHERMOTT.  

*

SCHERMOTT ist eine Grenzländerstation im Bereich der Oktanten Mereosch und Burugar. Sie besteht, wie alle Grenzländerstationen, aus sechs übereinander angeordneten Scheiben von 500 Meter Dicke und 3.400 Meter Durchmesser. Seit dem Frieden von Pendregge werden diese Stationen von den Vakuta bzw. Grenzländern verwaltet, ballonartigen Wesen mit acht Knopfaugen und vier Gliedmaßen. Oberster Lagerherr von SCHERMOTT ist Phermi, dem sechs Lagermeister unterstehen, wie Nurmi einer ist, dazu 20.000 weitere Vakuta. Unter der Aufsicht eines Hamamesch, in diesem Fall ist es Wadasch, sorgen die Grenzländer für den reibungslosen Handel zwischen den Völkern der insgesamt acht Oktanten, wie den sachähnlichen Nischdrichs, den insektoiden Stuuhr, den amorphen Stelzmakalie, den gruppenbildenden Sourvants, deren Mindestkonfiguration sechs Individuen umfasst, oder den scheibenförmigen Patruskee.  

Zwischen den einzelnen Völkern von Hirdobaan herrscht nicht immer eitel Friede und

auf den Grenzstationen sind die Vakuta dafür zuständig, bedarfsweise  zu schlichten. Dies hat  in einem Fall Nurmi  hinter sich, wobei sogar eine Laube bedroht war, eine vakutische Geburtsstätte. Der Lagermeister baut anschließend seinen Stress bei einem Patruskee ab. Diese werden auch Prediger der silbernen Gottheit des Universums genannt.  

Wenig später tauchen 500 unbekannte Raumschiffe bei SCHERMOTT auf. Drei Galaktiker, wie sie sich nennen, mit den Individualnamen Homer G. Adams, Esker Harror und Harold Nyman, bitten darum, Imprint-Waren ankaufen zu dürfen. Doch nicht einmal der Hamamesch Wadasch weiß, was die Galaktiker damit meinen. Dann wird bekannt, dass die Fremden eine Außenstation der Hamamesch überfallen haben.

Die Imprint-Outlaws dringen gewaltsam in die Grenzländerstation ein. Die wenigen anwesenden Schiffe der Hamamesch sind dagegen machtlos. Es ist letztlich Adams, der Phermi zur Rede stellt. Vom Obersten Lagerherrn erfährt der Zellaktivatorträger, dass es muss Gomasch Endredde geben muss. Wahrscheinlich wissen nur die Maschtaren, wo sie zu finden ist. Die Maschtaren wiederum lassen sich ebenfalls nicht finden, sondern finden von sich aus einen Suchenden. In Bezug auf die Imprint-Waren erwähnt Phermi ein Gerücht, wonach ein Konvoi aus dem Jondoron-Oktanten die dortigen wirtschaftlichen Ressourcen aufgebracht haben soll.  

Als die BASIS bei der Grenzländerstation erscheint, ziehen die über 500 galaktischen Schiffe soeben ab. Immerhin können noch einige Gefangene gemacht werden. So erfährt die Besatzung der BASIS, was vor gut zwei Jahren in der Milchstraße geschehen ist. Kurz darauf bricht die ATLANTIS mit Atlan, Ronald Tekener und Julian Tifflor zum Jondoron-Oktanten auf, während die BASIS den Schutz von SCHERMOTT vor weiteren galaktischen Übergriffen übernimmt. Rhodan hört davon, dass die acht Oktanten von Hirdobaan Handelsreiche sind. Alle Völker eines Oktanten dürfen in die anderen Oktanten reisen, doch das gilt nicht für die Hamamesch. Dieses Gesetz hat historische Wurzeln und mit dem Frieden von Pendregge sowie den vorherigen Olkheol-Kriegen zu tun.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 10. August 2006 in die Datenbank eingepflegt

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