Perry Rhodan Heft Nr. 153

Eine Handvoll Leben

Das ewige Leben für einen -
das ist der Tod für viele!

von William Voltz

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Hendrik Vouner- Das Blaue System ist sein Reiseziel - bis er die Impulse eines Zellaktivators empfängt.
Oliver Buchanan - Ein alter Mann, der einem Phantom nachjagt.
Fredman - Schiffsführer des Frachtraumers OLIRA.
Hefner-Seton - Kapitän eines medizinischen Forschungsschiffes.
Jassi-Petan, Sorgun und Fertrik - Drei Männer, die ihr Leben für die Unsterblichkeit riskieren.
Trotin - Ein Ara, der sein Gewissen erforscht.

Der terranische Raumfrachter OLIRA, unter Kapitän Fredman, ist im Nebelsektor unterwegs, um mehrere Ziele anzufliegen. Letztlich soll es bis nach Akon gehen und damit ist es eine Tour, auf die jeder Springer neidisch wäre. An Bord befinden sich auch einige Passagiere, unter anderem Hendrik Vouner und Oliver Buchanan. Vouner hat als Handelsreisender Drorah zum Ziel, Buchanan ist Pensionär – und auf der Jagd nach einem Zellaktivator.

Tatsächlich empfangen sie die Signale eines solchen Gerätes nahe dem Velander-System, für die die solare Regierung inzwischen eine Belohnung von zehn Millionen Solar ausgesetzt hat. Des Weiteren kursieren die wildesten Gerüchte, unter anderem, dass sich die Unsterblichen aus Neid und Hass schon reichlich dezimiert haben.

Fredman ist an eine Kursänderung nicht interessiert und Geld war ihm auch noch nie wichtig. Aber er hat nicht mit dem Starrsinn Buchanans gerechnet, der die OLIRA sabotiert. Nun muss Fredman Velander II anfliegen, von wo die Signale stammen. Die Gier nach dem ewigen Leben bricht an Bord aus, die noch durch die Psi-Präsenz des Zellaktivators gesteigert wird, denn es ist eine Amokstrahlung. Bald funktioniert fast nichts mehr an Bord und 30 der 44 Personen an Bord sind tot. Die OLIRA stürzt auf Velander II ab – und nur Vouner überlebt.

Die KÖTARK, unter Hefner-Seton, ist ein Schiff der Galaktischen Mediziner und soll im Velander-System, das noch nicht zur Kolonisierung freigegeben wurde, eine Forschungsstation aufbauen, von der vor allem die Terraner nicht unbedingt etwas wissen müssen. Als die Signale eines Zellaktivators empfangen werden, vergessen die meisten Aras an Bord vorläufig ihre Mission. Männer wie Jassi-Petan, Sorgun, Fertrik und Trotin gieren nach dem ewigen Leben.

Auch Hefner-Seton ergeht es nicht anders, doch er bleibt diszipliniert und landet schließlich neben dem Wrack eines vermutlich terranischen Frachters. Dort regt sich nichts mehr und dann bleiben die Impulse des Zellaktivators aus. Das kann nur bedeuten, er ist von jemanden, wahrscheinlich einem Terraner, geborgen worden. Hefner-Seton teilt seine Mannschaft in vier Gruppen auf, die nach dem Terraner suchen sollen.

Vouner hat tatsächlich den Zellaktivator gefunden und sich umgehängt. Für eine kurze Zeit fühlt er sich wie Perry Rhodan, der die Ewigkeit erleben kann. Doch dann beginnt die Jagd auf ihn und Vouner fürchtet zu Recht um sein Leben.

Der Terraner, der wahrlich kein Kämpfer ist, kann die vier Gruppen, die ihre Anwesenheit nicht verbergen, umgehen und zielt anschließend auf das araische Schiff. Vouner trägt eine Waffe, mit der er eigentlich gar nicht umgehen kann, und bedroht damit den Kommandanten der KÖTARK.

Hefner-Seton hat die Ankunft des Terraners beobachtet, spielt jedoch den Überraschten. Der Ara unterwirft sich vorgeblich dem Druck Vouners und startet sein Schiff. Seine Besatzung bleibt zurück, es besteht aber keine unmittelbare Gefahr für sie auf Velander II.

Vouner will nach Terra geflogen werden und für Hefner-Seton ist es offensichtlich, dass der Terraner von Kosmonavigation keine Ahnung hat. Der Ara treibt sein Spiel und als Vouner die Falle erkennt, ist es zu spät. Die KÖTARK hat das Kesnar-System erreicht und landet kurz darauf auf Aralon.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 28. November 2010 in die Datenbank eingepflegt

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