Perry Rhodan Heft Nr. 152

Größer als die Sonne...

Die Vegangenheit macht mobil -
und bekämpft die Zukunft...

von Kurt Brand

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Tyll Leyden - Ein junger Wissenschaftler, der gar nicht so phlegmatisch ist, wie er sich gibt.
Gus Orff - Chef der Astro-Abteilung auf der EXPLORER-2115.
Thomas Herzog - Kommandant eines Explorer-Schiffes.
Falton - Er ist seit über 6000 Jahren tot, doch seine Theorie ist nicht vergessen.
''Er'' oder ''Es'' - Das Fiktivwesen von Wanderer läßt die Vergangenheit aufmarschieren, um die Zukunft zu bekämpfen.

Die EX-2115, unter Oberstleutnant Thomas Herzog, ist am 11. März zu einer Forschungsmission aufgebrochen, die in das Zentrum der Milchstraße führt. Sie befindet sich damit über 30.000 LJ von Sol entfernt, hat aber über verschiedene Stationen, Planeten und selbst ausgesetzte Funkbojen Kontakt in die Heimat. Auf diesem Wege sind sie über die Zellaktivator-Jagd informiert. Im Übrigen stammt Herzog vom Planeten Rual im Rigel-System, wo 17 Millionen Menschen leben. Er besitzt eine goldfarbene Haut und tintenblaue Haare.

An Bord des Explorers befindet sich auch der junge Physiker und Astronom Tyll Leyden, der zur Abteilung des Astrophysikers Gus Orff gehört. Leyden werden geniale Fähigkeiten zugesprochen, weshalb auch sein fehlendes Verständnis für hierarchische Autorität toleriert wird. Am schlimmsten ist es, wenn Leyden frühstückt, dann lässt er nämlich niemanden an sich heran. Für ihn ist es die wichtigste Mahlzeit des Tages. Leyden beschäftigt sich mit der Theorie des arkonidischen Wissenschaftlers Falton, der schon seit über 6.000 Jahren tot ist. Diese Theorie ist erst vor Kurzem wieder entdeckt worden und beschreibt, wie aufgrund bestimmter Algorithmen, die der konservativen Wissenschaft widersprechen, Sonnen bestimmt werden können, die über Planeten verfügen, ja sogar, ob diese bewohnt sind oder bewohnbar gemacht werden können. Leyden will die Richtigkeit der Falton-Theorie beweisen, wird dafür aber von seinen Kollegen belächelt.

Am 4. April erreicht den Explorer die Nachricht, dass eine USO-Flotte Akonen überwältigt und den dritten Zellaktivator geborgen hat. Kurz nach dieser Nachricht gerät das Schiff in einen schweren Hypersturm und gerät fast 10.000 LJ vom Kurs ab. Anschließend stellt Herzog fest, dass sie sich auf der Ostseite des Zentrumssektors befinden – und wenig später meldet Leyden, der soeben sein Frühstück beendet hat, er habe ein Sonnensystem entdeckt. Es erhält die Kennung EX-2115-485 und ist 52.419 LJ von Sol entfernt.

Die etwa solgroße Sonne wird von einem Riesenplaneten umlaufen, der einen Durchmesser von 2,213 Millionen Kilometer besitzt. Herkules besitzt insgesamt 17 planetengroße Monde. Die Wissenschaftler drängen Herzog, auf Mond Nummer Drei, Impos (Kurzform von Imposant), zu landen, was auch geschieht. Das Schiff setzt nahe bei einem 8.000 Meter hohen Berg, an dessen Flanke die Ruinen einer Stadt zu erkennen sind, auf. Die Bewohner des Planeten müssen längst ausgestorben sein.

Überraschend werden die typischen Signale eines Zellaktivators empfangen. Dazu erklingt die mentale Stimme von ES, die behauptet, dass der Zellaktivator nur in der Vergangenheit geborgen werden kann. Er befindet sich in dem Berg, der aufgrund der Signale Singender Berg genannt wird. Kaum ist die Botschaft von ES verklungen, stürzt die EX-2115 in die Vergangenheit.

Die Stadt ist jetzt intakt und bewohnt und wird belagert. Die Imposer sind Kugelbauchwesen mit je drei Armen und Beinen und ihre Kultur entspricht jener Terras des 16. Jahrhunderts. An Bord des Explorers sind die meisten hyperenergetischen und normalenergetischen Aggregate ausgefallen. Wenn die Terraner zum Singenden Berg vorstoßen wollen, stehen ihnen nicht mehr Hilfsmittel zur Verfügung als den Imposern. Trotz allem schafft eine Gruppe aus 300 Personen unter Herzogs Führung den Marsch zum Berg. Dafür benötigen sie sechs Tage.

Völlig überraschend öffnet sich der Berg vor ihnen und gibt den Blick frei auf einen riesigen Dom, der fast den gesamten Berg ausfüllt. Letztlich ist es Leyden, der den Zellaktivator findet und als er ihn aufnimmt, stürzen sie zurück in ihre Gegenwart.

Es kommt zu keinem Streit, denn es wird die Notwendigkeit eingesehen, den Zellaktivator an Rhodan zu übergeben. Entsprechend wird eine Kaulquappe ausgesandt, die die Botschaft weiterleiten soll.

Währenddessen wird der Dom im Singenden Berg untersucht. Er stellt sich als gigantisches Planetarium dar, ein Modell der Milchstraße, das bis ins Detail die gegenwärtigen galaktophysikalischen Verhältnisse zeigt. Ein Gedanke genügt schon, und das Planetarium zeigt detaillierte Ausschnitte der Milchstraße. Da haben Unbekannte, es wird die Statue eines idealisierten Humanoiden gefunden, ein wahres Meisterwerk geschaffen und das Planetarium muss mindestens 1,2 Millionen Jahre alt sein. Für die Unbekannten prägt sich darum auch der Begriff Oldtimer!

Am 14. April kehrt die Kaulquappe zurück. Terra ist informiert und der Zellaktivator wird in Kürze abgeholt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 28. November 2010 in die Datenbank eingepflegt

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