Perry Rhodan Heft Nr. 1342

Tod aus der Unendlichkeit

Alarm im Tarkanium -
das Lao-Sinh-Projekt in Gefahr

von H. G: Francis

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Han-Doaq - Ein Kartanin mit überraschenden Fähigkeiten.
Teres-Trie, Kara-Mau und Tarka-Muun - Mitglieder der Esper-Polizei.
Perry Rhodan, Eirene und Atlan - Die Netzgänger besuchen den Planeten Phamal.
Ras Tschubai und Fellmer Lloyd - Die Mutanten geraten in Gefangenschaft.
Mia-San-K'yon - Protektorin von Hubei.

Einen Monat nachdem Ratber Tostan und Posy Poos überraschend von Sabhal verschwunden sind, stellen die Netzgänger aus der Milchstraße in alten Archiven fest, dass es im Bereich des Tarkaniums eine aufgelassene Netzgängerstation gibt. Diese existiert auf Phamal, dem vierten Planeten des Guita-Systems. Perry Rhodan befragt den Querionen Wybort dazu, erhält aber nur eine unbefriedigende Antwort. Der Terraner bricht mit Eirene, Atlan, Fellmer Lloyd und Ras Tschubai nach Phamal auf. Sie erkennen sofort, dass die Welt identisch mit Hubei ist, die bislang unbekannte Hauptwelt des Lao-Sinh-Projekts. Und die weiße Sonne wird von den Kartanin Oogh genannt. 

Während Rhodan und der Arkonide die Gorim-Station reaktivieren, ziehen die beiden Mutanten los, um die Feliden zu beobachten. Und Eirene wendet sich den Phamelern zu, den halbintelligenten, affenartigen Urbewohnern des Planeten. 

In der Stadt Hangay lebt auch der männliche Kartanin Han-Doaq. Der Ingenieur hat erkannt, dass er Ultrasehen und Ultrahören kann und beschafft sich zum Training illegal Paratau. Das geht auch einige Zeit gut, doch eines Tages wird die Esper-Polizei auf ihn aufmerksam. Während ihn Kara-Mau und Tarka-Muun eher herablassend behandeln, zeigt Teres-Tri, ihre Vorgesetzte, starkes Interesse an ihm. Schließlich begreift Han-Doaq, das er als einziger Lao-Sinh die Anwesenheit von fünf Fremden auf Hubei feststellt. Er unterrichtet Teres-Tri, die eine stille Jagd auf die Sayaaroner beginnt. 

Als zwei Tage später die Protektorin Mia-San-K’yon mit ihrem Gefangenen Reginald Bull von Kumai zurückkehrt, schlagen Teres-Tri und Han-Doaq zu und nehmen Lloyd gefangen. Nach und nach werden auch die anderen Galaktiker eingefangen, wobei die junge Frau den Kartanin vorwirft, ihre Vorfahren hätten vor 50.000 Jahren dafür gesorgt, dass sich die Phamaler nicht weiterentwickeln. 

Mia-San hat ganz andere Probleme als die gefangenen Galaktiker. Ein unbegreifliches Sterben der Esperinnen hat nämlich begonnen und wenn dem kein Einhalt geboten werden kann, droht die spontane Deflagration der Tränen Njalas im Tränen-Netz von Hubei, mithin 2,5 Milliarden Tropfen Paratau. 

Han-Doaq ist es noch einmal, der herausfindet, dass sich ein fremdes Schiff im Oogh-System befindet. Es ist die EXPLORER unter Stronker Keen und Lavoree, die Bull befreien wollen. Der Kartanin eruiert dank seiner Gaben, dass die Vironauten Ephemeridenschwärme beobachten, die damit beginnen, das Tarkanium einzukesseln. Über Teres-Tri teilt Han-Doaq sein Wissen der Protektorin mit, die darin den Grund für das Sterben der Esperinnen sieht. Mia-San ändert ihre Meinung und lässt die Galaktiker wieder frei, die Hilfe bringen sollen. Ansonsten wird es nicht nur auf Hubei, sondern im gesamten Tarkanium zu einer unermesslichen Katastrophe kommen. 

Rhodans Tochter beweist dieser Tage einmal mehr ihr kosmokratisches Erbe. Eirene postuliert, dass die Übersiedlung der Kartanin von Ardustaar in die Mächtigkeitsballung ESTARTU nicht das wahre Lao-Sinh-Projekt sei. Diese müssen in Zusammenhang mit den Tränen Njalas zu sehen sein, das ein Ereignis im Kosmonukleotid DORIFER herbeiführen soll. Dieses Ereignis dürfe jedoch nur gesteuert ablaufen und sie sieht eine kosmische Katastrophe im Falle einer spontanen Deflagration.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 31. August 2008 in die Datenbank eingepflegt

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