Perry Rhodan Heft Nr. 1339

Ijarkors letzte Schlacht

Götterdämmerung bei Ephytra -
eherne Gesetze verlieren ihre Gültigkeit

von Kurt Mahr

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Ijarkor - Ein Ewiger Krieger erkennt die bittere Wahrheit.
Srolg - Ijarkors Animateur.
Veth Leburian - Der Desotho sagt Ijarkor den Kampf an.
Perry Rhodan - Der Netzgänger leistet den Weltraumnomaden Hilfe.

Der ob der Vernichtung der Heraldischen Tore psychisch und physisch am Boden zerstörte Ewige Krieger Ijarkor wird von dem Animateur Srolg aufgefordert, seine Ehre zu verteidigen und Cursaafhar zu vernichten. Letztlich, weil Veth Leburian, der Desotho und Anführer der Weltraumnomaden, ihn als Marionette des geschwänzten Zwergpterus bezeichnet hatte. Doch Ijarkor sucht vorerst Ruhe im Dashid-Raum seines Palastes. Dabei bewirken die tief sitzenden seelischen Wunden, dass das Kodex-Gas, der Atem ESTARTUS, völlig anders wirkt, als normalerweise. In Ijarkor steigen die Erinnerungen aus der Vergangenheit empor:

Vor mehr als 50.000 Jahren, 2.500 Jahre nachdem sein Volk die interstellare Raumfahrt entwickelt hat, arbeitet der von der Zentralwelt Anamuun stammende Pterus Kor, der sich eigentlich zum Dichter und Sänger berufen fühlt, auf der Außenwelt Tiffoon in einer Anlage zur Nuklearsynthese. Nachdem Kor zum Schichtführer aufgestiegen ist, wird er von Scharrolk, einem der geheimnisvollen Singuva, die Gerüchten zufolge über der Zentralregierung Anamuuns stehen sollen, nach Etustar gebracht. 

Kor erfährt, dass die Singuva ihre fortgeschrittene Technik von der Superintelligenz ESTARTU erhalten haben und das sie beabsichtigen, ein Reich von zwölf Galaxien zu errichten, dessen Völker an den Dritten Weg glauben und den Permanenten Konflikt als einzigen sicheren Stimulus der kosmischen Entwicklung betrachten. Entsprechend wandelt Scharrolk den Namen Kor (der Starke) in Ijar-Kor (der kämpfende Starke) um. Ijar-Kor begegnet dem Kohortenführer Ayan-Neh (der kluge Streiter) vom pterischen Kolonialplaneten Dschallaam, der wie der Wissenschaftler K’Almer und die Beamtin Shu-Fu von den Singuva ebenfalls nach Etustar gebracht wurde. Schließlich erklärt der Rat der Singuva, der Stellvertreter ESTARTUS, Kor zum Ewigen Krieger Ijarkor und gibt ihm den Auftrag, die Völker Siom Soms dem Permanenten Konflikt zu unterwerfen. Dabei spürt Kor erstmals die Wirkung des Kodexgases. 

Nur 3.000 Jahre später gehören schon 10.0000 raumfahrende Völker zum Reich der zwölf Galaxien, ein Viertel davon in der Riesengalaxis Erendyra. Bisher musste nur viermal ein Sotho, ein mit besonderer Macht ausgestatteter Kriegeskrieger, erschaffen werden, um Abtrünnige zu vernichten. Etwa alle 100 Jahre wird auf Etustar der Alterungsprozess der Ewigen Krieger durch eine Zelldusche mit ultrahochfrequenter Hyperstrahlung neutralisiert. Das sie anschließend keine Erinnerung daran haben (erinnert Ijarkor sich jetzt) und auch nicht an irgendeinen Kontakt zu ESTARTU, weckt immer wieder Zweifel in Ijarkor. Bei seinem 32. Besuch auf Etustar eröffnet ihm Sh’rolk, ein Nachfahre Scharrolks, das sich die Superintelligenz tatsächlich nicht mehr dort aufhalte und die scheinbar degenerierten Singuva die wahren Herrscher des Reiches seien. Um dies geheim zu halten, hätten sie sich durch gezielte genetische Manipulationen in kleine Gnome verwandelt, vermeintliche Hofnarren der Sothos. Nach dem Besuch vergisst Ijarkor auch das wieder. 

Jahrzehntausende später trifft Ijarkor im Jahr 430 NGZ erstmals Srolg, als er mit Leburian, Ronald Tekener und Roi Danton in den Dunklen Himmel reist. Auf Etustar führt Srolg den Ewigen Krieger in das Zwiebelschalenmodell des Universums ein und berichtet von ESTARTUS Drittem Weg zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen. Ijarkor erkennt jedoch sofort, dass die Superintelligenz eine Synthese anstrebt, geboren aus der These der Ordnung und der Antithese der Unordnung, die nichts mit dem von den Singuva inszenierten Permanenten Konflikt zu tun hat. Weiterhin ist ESTARTUS Voraussage, aus der Synthese heraus würden weithin sichtbare Wunder der kosmischen Entwicklung zu sehen sein, falsch interpretiert worden. Es war nämlich nicht die Anweisung zur Erschaffung der estartischen Wunder. Doch Srolg erklärt, die Singuva hätten bei der Erzeugung der das psionische Netz deformierenden Wunder die Anordnungen des Attar Panish Panisha befolgt, der als oberster Interpret ihres Willens ein Geschenk ESTARTUS an ihre Kinder sei und eines Tages wieder erscheinen werde. 

Als Ijarkor anschließend Etustar verließ, behielt er einen Teil dieses Wissens und auch seiner Zweifel. Als er schließlich 15 Jahre später nochmals nach Etustar kommt, eröffnet ihm der Rat der nur noch 100.000 Singuva, dass sich die Superintelligenz bereits nicht mehr auf Etustar aufgehalten habe, als die ersten von ihnen dort eingetroffen seien. Der Rat spielt dem Krieger jene Aufzeichnung der Superintelligenz vor, die sie vor über 50.000 Jahren zurückließ. Darin werden die Pterus zu Erben eingesetzt und ESTARTU erklärt, sie sei einem fernen Ruf gefolgt. Ob sie je zurückkehren werde, sei ungewiss, da auch ihr Grenzen gesetzt sind. Anschließend kehrt Ijarkor nach Siom Som zurück. 

Bevor die SOMBATH in Begleitung von 8.000 Gardistenschiffen Cursaafhar erreicht, kann der Desotho zwei Millionen Nomaden nach Strobila evakuieren. Da Ijarkor nicht die Absicht hat, den Weltraumfriedhof zu vernichten, schlägt er Leburian einen Zweikampf vor. Auf Druck Srolgs landet der Ewige Krieger mit tausenden Gardisten auf Strobila, wo inzwischen eine brachliegende Netzgänger-Station reaktiviert ist. Ijarkor hält darum seine Gardisten zurück und tritt allein Leburian, Perry Rhodan, Atlan, Fellmer Lloyd, Eirene und Ras Tschubai entgegen. Statt eines Zweikampfs kommt es zu einem Gespräch. Eine Zusammenarbeit bzw. eine Versöhnung kommt jedoch nicht zustande. Ijarkor verlässt aber mit den Gardisten den Planeten und zieht sich mit seinen Schiffen zurück. Er wird von Srolg für abgesetzt erklärt, worauf Kor mit Zufriedenheit reagiert. Noch ist der Singuva machtlos im Flaggschiff des Kriegstrosses, denn die Gardisten akzeptieren vorerst nicht seine direkten Befehle. Doch das mag sich schnell ändern.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 25. August 2008 in die Datenbank eingepflegt

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