Perry Rhodan Heft Nr. 1332

Die Höhlen der Ewigkeit

Die Ewigen Krieger versagen -
die neuen Machthaber ergreifen das Ruder

von Peter Griese

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Jeo - Eremit auf dem Mond Ijarkor.
Kera-Hua-Zatara - Jeos Gesprächspartnerin.
Salaam Siin - Ein Netzgänger von Ophal.
Roi Danton und Ronald Tekener - Sie arrangieren eine Katastrophe.
Lainish - Chef der Hatuatano.
Ijarkor - Der Ewiger Krieger versagt.

Der Pailliare Jeo wurde vor Jahren vom Ewigen Krieger Ijarkor in die Höhlen der Ewigkeit verbannt, einem Labyrinth innerhalb des Mondes Ijarkor. Grund für diese Verbannung war seine Weigerung, den Krieger an seiner einmaligen Gabe der Inneren Ruhe partizipieren zu lassen. Den einzigen Gesprächspartner, den Jeo hat, ist die Frau-Pflanze Kera-Hua-Zatara, die sich in das Labyrinth zurückgezogen hatte, um in aller Ruhe nach ihren Kindern Huagaggachua und Comanzatara suchen zu können. Doch immer noch nicht weiß sie, ob diese überhaupt noch existieren, weiß nur um die Existenz ihres Verwandten Aldruizantaro. Die Frau-Pflanze, die spürt, welche wichtigen Ereignisse sich zurzeit anbahnen, lässt Jeo an den Geschehnissen im Siom-System partizipieren, wo der Beginn des Spiels des Lebens unmittelbar bevorsteht.

Jeo erlebt die beiden Freien Roi Danton und Ronald Tekener sowie den Meistersänger Salaam Siin, die sich bemühen, das Spiel des Lebens entsprechend ihrer Planungen ablaufen zu lassen. Er erlebt den Zwerg-Gavvron Lainish, der ahnt, dass die drei Vorgenannten Verrat üben wollen, den er aufdecken und verhindern will. Weiterhin erlebt der Pailliare die elf Ewigen Krieger, die sich versammelt haben, um einen aus ihrer Mitte zu ehren. Doch sie wirken gebrochen und werden mehr und mehr von den Animateuren ins Abseits gestellt. 

Kera-Hua-Zatara zeigt Jeo schließlich den Gesang der 1,3 Millionen Ophaler, die nicht wissen, das eine Komponente ihres Gesangs den Nambaq siwa enthält, die Harmonie des Todes, von Siin angestimmt und untergelegt. Die Harmonie des Todes erzeugt im Königs-Tor eine psionische Resonanz, die sich nach Pailliar zum Terraner-Tor und nach Lombok zum Helden-Tor ausweitet. Dort nehmen jeweils 150.000 Ophaler den Gesang auf und stimmen in ihn ein. Dadurch potenziert sich die Ode zum Spiel des Lebens und zu Ehren Ijarkors und wird zu einem gewaltigen psionischen Schwall. Er durchdringt die gesamte große Kalmenzone Siom Soms, bricht über alle Heraldischen Tore herein und zusammen – und zerstört sie. Anschließend bricht das Chaos aus. 

In dem folgenden Durcheinander gelingt Tekener, Danton und Siin die Flucht aus dem Siom-System. Zurück bleiben die Animateur-Pterus, die wissen, wem sie den Anschlag zu verdanken haben, jedoch öffentlich die Ewigen Krieger als Versager hinstellen. Letztlich beweist deren Versagen die Nachricht aus der Milchstraße, wo nämlich der Krieger Pelyfor gestorben ist. Die Geschichte der Krieger neigt sich offenbar dem Ende zu – und ab sofort regieren die Animateure. 

Ein letztes Bild: Vier Somer, die von Lainish auf die Verräter angesetzt worden sind, stoßen auf Jeo und Kera-Hua-Zatara. Die Frau-Pflanze rettet den Pailliaren, tötet die Somer und fällt mit der Gewissheit, dass ihre Kinder noch leben, zu Staub.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 25. August 2008 in die Datenbank eingepflegt

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