Perry Rhodan Heft Nr. 1289

STERNTAGEBUCH

Srimavos Flug nach ESTARTU -
auf der Suche nach der Superintelligenz

von Ernst Vlcek

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Srimavo - Die Sphinx auf Abenteuersuche in ESTARTU
Veth Leburian - Ein Gefangener der Orphischen Labyrinthe
Armanach - Ein Jäger in den Orphischen Labyrinthen
Reginald Bull und Irmina Kotschistowa - Die Toshins treffen den Desotho
Dagruun - Kaiser von Cursaafhar

Drei Wochen nach dem Aufbruch von Terra und dem Besuch aller Galaxien der Lokalen Gruppe erreicht das Virenschiff LEOS KINDERGARTEN die Galaxis Syllagar, die zur Mächtigkeitsballung ESTARTU gehört. Bei der Begegnung mit einem riesigen, aus den Reigen der singenden, tanzenden Module stammenden Kristall versagt der Enerpsi-Antrieb und die Vironauten sind gezwungen, auf Gorikjak (Grab der Gorims) zu landen, dem einzigen Planeten einer namenlosen grünen Sonne. Im System hält sich der Tross des Ewigen Kriegers Nastjor auf.

Während sich Leonard Frood, Anne Piaget und die Kinder sich auf dem Planeten ansiedeln, den Frood den Namen Lemuria gibt, bricht Srimavo mit der KOKON, einem zehn Meter langen und fünf Meter durchmessenden, eiförmigen Beiboot, Ende Mai nach Trovenoor auf. Zuvor hatte sie mit Gesil einen empathischen Kontakt und erfuhr vom Sieg über den Herrn der Elemente, ihrer Rückkehr nach Terra und den Aufbruch mit einem Virenschiff.

Weil die in Trovenoor dominierenden insektoiden Arlofer ihr die Teilnahme an den Yarunischen Jagden in den psionischen Labyrinthen verweigern, wie die von Sotho Tal Ker erwähnten Kalydonischen Jagden in den Orphischen Labyrinthen nach dem hiesigen Ewigen Krieger Yarun genannt werden, wendet sich Srimavo an den dallonischen Cyborg Armanach, der als von Kalmer legitimierter Freibeuter im Leerraum vor Erendyra ein Wrackteil der von Angehörigen des Kriegstrosses abgeschossenen PENDULUM geborgen hat. Armanach, der bereits an einer Jagd teilgenommen hat, erwirkt ein Jagdpermit für Srimavo.

Am 13. August durchqueren die beiden auf dem Planeten Tamplikuu die erste von drei Schleusen, die in die psionischen Labyrinthe führen. Diese werden von den geheimnisvollen Nakken gesteuert. Auf ihrem weiteren Weg werden sie von einem Fremden überfallen, der den Cyborg besiegt und Srimavo zwingt, ihn mit auf die KOKON zu nehmen. Der Fremde stellt sich als Veth Leburian vor, ein Mlironer, der seit 2.000 Jahren im psionischen Labyrinth gefangen war. In seinem Gesicht wandern schwarze Pigmentflecke, die er als psionischen Fall-out bezeichnet. Leburian erklärt, dass in den Labyrinthen ein veränderter Zeitablauf herrsche und dass die Jäger die Verbannten in der psionischen Realität als Ungeheuer wahrnähmen und diese denen ebenfalls als Ungeheuer erschienen. Weiterhin stellt er sich als Desotho seines Volkes vor.

Srimavo, die von Leburian begeistert ist, will diesem helfen, jedoch zuvor die Zellaktivatorträger über die Zerstörung der PENDULUM informieren, die zum EXPLORER-Verband gehörte. Am 20. August erfährt sie vom EX-Segment 713 vom Aufbruch der Zellaktivatorträger nach Siom Som, wohin auch die KOKON aufbricht. Die junge Frau verliebt sich in den Mlironer, dessen größter Wunsch es ist, zum Sitz der Superintelligenz ESTARTU in der Überlappungszone von Absantha-Shad/Gom zu gelangen, um sie über die Pervertierung ihres Dritten Weges aufzuklären, den die Ewigen Krieger vollzogen. Damit Leburian Ijarkor, der die Kosmokraten hasst, entsprechend erpressen kann, erklärt Srimavo sich zu einer Tiefkühllagerung in einem kryobiologischen Lebenstank bereit. Ihr Körper wird dabei durch das Vishna-Hormon vor Schaden geschützt.

Lange Zeit später, Anfang Dezember, verliert Srimavos Bewusstsein (der Desotho konnte noch keine Verbindung zu seinen Rebellen bzw. nach Mliron aufnehmen) den empathischen Kontakt zu Vishna. Sie ist überzeugt, ihre kosmokratische Schwester ist hinter die Materiequellen gegangen.

Nachdem die Gorim-Station von Mliron gestartet ist, werden Reginald Bull und Irmina Kotschistowa in die ASQUASCH, ein Schiff der Ephytraner, gebracht, die vor 3.000 Jahren mit den Weltraumnomaden, wie sich die Rebellen auch nennen, in Kontakt kamen und mittlerweile die Führungsrolle in deren Vakuumzivilisation auf dem Weltraumfriedhof Cursaafhar einnehmen. Es sind molluskenhafte Wesen mit sechs Tentakeln und einem Stielauge.

Cursaafhar gehört zum Ephytra-System, einem roten Riesen mit nur einem Planeten, Strobila, 18 LJ vom Siom-System entfernt. Er hat nie das Interesse des Ewigen Kriegers Ijarkor gefunden. Auf Strobila legen die Ephytaner ihre Eier ab, aus denen in den Lebensgrotten die krakenartigen Strobila schlüpfen. Aus denen entwickeln sich die amphibisch lebenden, dreigeschlechtlichen, aggressiven und triebhaften Neura, die sich nach der Paarung und Eiablage in die landlebenden Ephytraner weiter entwickeln. Diese tragen die Eier so lange bei sich, bis sie zum Sterben in die Lebensgrotten zurückkehren. Ihre toten Körper erhöhen den Nährstoffgehalt der Grotten und die Eier können reifen.

Cursaafhar besteht aus jenen Wracks Linear- und Transitionsschiffe, die die Somer vor Jahrtausenden hier deponierten, als die Kalmenzone aufgebaut wurde. Im Palast Dagruuns, des ephytranischen Kaisers des Weltraumfriedhofs, werden die beiden Toshins verhaftet. So vergehen einige Wochen und Anfang April trifft der Desotho Leburian ein, der vor kurzem den Kontakt zu seinen Nomaden wiedergefunden hat. Er wirft den beiden Vironauten vor, Verbündete der Kosmokraten zu sein und weist als Beleg auf Srimavos konservierten Körper hin.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 30. August 2007 in die Datenbank eingepflegt

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