Perry Rhodan Heft Nr. 1207

Im Bann des Kraken

Atlan und sein Treumann -
in der Gewalt der Fraternität

von Arndt Ellmer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:


Atlan
- Der Arkonide im Bann des Kraken.
Chulch - Atlans Treumann.
Gag Gag Gour und Grodunoch - Sie bestimmen Chulchs Lebensweg mit.
Torkun - Ein wichtiges Mitglied der Fraternität.
Jodevin - Chefausbilder der Triaden.

Irgendwo in oder unter der Stadt Starsen existiert die Graue Sphäre, der Treffpunkt zweier Gestalten, die sich als Grauleben verstehen und aus dem Tiefeneinfluss geboren wurden. Ihr Gegner ist der Stahlherr, dessen Motto Status ist tödlich lautet. Hinzu gekommen sind jetzt die beiden Hochländer, doch einer von ihnen befindet sich schon im Labyrinth der Blinden Eremiten und ist ihnen so gut wie sicher. Die beiden Gestalten verlassen die Graue Sphäre wieder und kehren an ihre jeweiligen Wirkungsstätten zurück.

Einer Triade der psionischen Bruderschaft gelingt die Gefangennahme Atlans und Chulchs. Die beiden werden in den Kraken gebracht, dem Sitz der Fraternität. Das Gebäude besteht aus einer 1200 Meter durchmessenden Kuppel und verfügt über acht armgleiche Seitentrakte, die jeweils 3500 Meter lang sind. Sie werden getrennt voneinander eingesperrt und Chulch erinnert sich an sein bisheriges Leben: Er, der nicht weiß, welchem Volk er angehört, war anfangs Treumann des Status-Zwei-Bürgers Gag Gag Gour, einem Glophoren. Später war er Treumann des Freynyn Grodunoch, dem der Status-Drei-Bürger Rolleifax folgte, dessen Volkszugehörigkeit er nicht mehr weiß. In all diesen Jahren wurde sein Widerstandwille gegen Geriokratie und Fraternität geboren und er wurde schließlich zum Plünderer.

Der Frater Jodevin nimmt sich Chulchs an. Er ist der Chefausbilder der Triaden und entsprechend wird Chulch psionisch aufgeladen. Da Jodevin auch ein Suggestor ist, kann Chulch sich nicht wehren, wird zu einem Pyrokineten und einer Triade zugewiesen.

Atlan erfährt von dem Frater Torkun, das diese dem Volk der Ni Val angehören und natürliche Suggestoren sind. Es sind blassblaue, knochige Wesen mit acht Augen. Torkun verschweigt jedoch, das die Fratres den Fratervorsteher nicht persönlich kennen. Atlan wird vor ein Gericht gestellt und angeklagt, ein Mitarbeiter des Stahlherrn zu sein. Dieser erschien vor fünf Tiefenjahren erstmals, wobei einer der Tortransmitter glühend aufleuchtete. Die Fratres zeigen Atlan auch ein Bildnis des Stahlherrn – und der Arkonide erkennt darin Tengri Lethos-Terakdschan.

Anschließend versuchen die Fratres, Atlan unter Suggestivzwang zu bekommen. Anfangs kann er sich über seinen Extrasinn dagegen zur Wehr setzen, dann erhält er mentale Unterstützung vom Vagenda, was immer er sich darunter vorzustellen hat. Das Vagenda sieht in Atlan einen Ritter der Tiefe und erklärt, der Stahlherr, der tatsächlich mit Lethos-Terakdschan identisch ist, sei von den Raum-Zeit-Ingenieuren gerufen worden. Das Vagenda selbst sieht sich im Auftrag der wahren RZI handelnd.

Als die Schwarzzeit beginnt, greifen die Stahlsöldner des Stahlherrn den Kraken an. Für Atlan, wie auch für Chulch, ist es die Gelegenheit zur Flucht. Sie begegnen einander wieder und fliehen gemeinsam in das Labyrinth der Blinden Eremiten. Das Vagenda selbst zeigt Atlan den Weg und erkärt, dort werde er erste Antworten auf seine Fragen finden.

In der Grauen Sphäre treffen sich erneut die beiden Gestalten. Sie sind der ÄLTESTE der Geriokratie sowie der Fratervorsteher und triumphieren, denn nun befinden sich beide Hochländer, die jeweils über einen kleinen Vitalenergiespeicher verfügen, im Bereich der Eremiten. In dem Vagenda sehen sie eine Seelenfalle und die RZI sind für sie Narren, die nicht begreifen können.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 30. September 2006 in die Datenbank eingepflegt

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