Perry Rhodan Heft Nr. 1153

Hölle auf Erden

Terra und Luna am Abgrund -
die Menschheit im Griff der zweiten Plage

von H. G. Ewers

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Reginald Bull - Der Hanse-Sprecher kämpft gegen die zweite Plage.
Chthon - Ein vierdimensionale Schatten.
Booker Tern - Entdecker der Parasitär-Enklaven.
Assaile Zimbalu - Terns Lebensgefährtin.
Imger Schrodh - Ein Kranker, der der Menschheit zur Gesundung verhilft.
Digitalis Aura - Ein findiger Siganese.

Anfang Januar versucht Reginald Bull mit dem TSUNAMI-Paar TS-32, unter Orvel Vaillant, und TS-31, unter Alany Vance, unter Einsatz des Mini-ATG den Grauen Korridor zu durchstoßen, der sich in grauen Streifen zeigt, die sich mit Streifen in den sechs Spektralfarben abwechseln. Doch es wird ein Misserfolg. Dafür meldet sich am 3. Januar Chthon im HQ-Hanse. Der 4-D-Schatten kündigt die zweite Plage an, die Parasitär-Enklaven. Anschließend taucht er wieder unter. Chthon scheint auf der Suche nach Jemanden zu sein, doch trotz seiner Ankündigung geschieht vorläufig nichts Besorgnis erregendes.

Im ostafrikanischen Daressalam lebt der Mikrobiologe, Virologe und Pathologe Booker Tern. Er kam erst vor wenigen Monaten nach Terra zurück, weil er auf dem Planeten Voerster das Opfer des Trypanosomen-Infekts wurde. Tern befindet sich in der Rehabilitationsphase, bei der er von seiner Lebensgefährtin Assaile Zimbalu unterstützt wird.

Im Ngorongoro-Krater außerhalb der Stadt entdeckt er zwei seltsame Steine, die anscheinend stetig wachsen. Sie bestehen aus einer sehr harten Hülle, unter der sich irgendetwas Fremdartiges bewegt. Tern hält es für sehr Besorgnis erregend und informiert Terrania.

Zwei Tage später sind auf Terra 70.000 Parasitär-Enklaven bekannt, auf Luna befinden sich 4.000. Sie sind inzwischen bis zu sieben Meter hoch und es gibt in ihrer Nähe infizierte Menschen und Tiere. Es beginnt mit kleinen Pusteln unter den Achselhöhlen. Diese werden bei einigen Tieren testweise entfernt, doch die Tiere sterben daraufhin schnell und qualvoll.

Tern fühlt sich bislang nicht infiziert, vielleicht besitzt er aufgrund der Voerster-Seuche eine Immunität.

Die Enklaven sind mit herkömmlichen Mitteln nicht zu zerstören, wie Versuche erweisen. Am 9. Januar eskaliert schließlich die Situation, denn die Infizierten fühlen sich nicht mehr als Menschen sondern als Dordon. Ihre Erkrankung geht mit einem starken Gewichtsverlust einher, der letztlich tödlich sein wird. Doch bevor es soweit ist, kommt es zur Spaltung der Menschheit in zwei Lager und zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Daressalam ist zum Seuchen-HQ ernannt worden, wo sich auch Bull und der Siganese Digitalis Aura einfinden. Inzwischen sind 300.000 Parasitär-Enklaven bekannt, die schon eine Höhe von 15 Meter erreicht haben.

Am 13. Januar findet sich Chthon in Daressalam ein. Er bezeichnet seinen Nebelwams als hyperphysikalischen Kokon, der ihm den Aufenthalt im Einsteinraum ermögliche. Chthon durchwandert mühelos eine P-Enklave, wovon jetzt eine halbe Million bekannt sind, die bis zu 80 Meter hoch sind. Dabei stellt er fest, dass die Enklaven miteinander vernetzt sind. Zu der Zeit sind auch Bull und Galbraith Deighton erkrankt, wie 40 Prozent der Menschheit.

Törn erhält Kontakt zu dem Jungen Imger Schrodh. Dieser ist zwar infiziert, hält sich aber nicht für einen Dordon. Er kuriert zurzeit die Röteln aus, gegen die er als Baby nicht immunisiert wurde. Diese erweisen sich als Mittel gegen die Enklaven und das Seuchen-HQ wird nach Càdiz in Spanien verlegt, wo aktive Röteln-Kulturen herangezogen werden. Diese nimmt Aura an sich und im Schutz des Nebelwams’ gelangt er in das Innere einer Enklave, wo er die Viren entlässt. Das geschieht am 17. Januar, wo die P-Enklaven bis zu 200 Meter groß sind und 90 Prozent der Menschheit infiziert.

Die betroffene Enklave zerfällt schnell – und in einem Domino-Effekt über die Vernetzung setzt sich der Verfall fort. Innerhalb von zwei Tagen sind alle Enklaven zerstört, selbst jene auf Luna, wieso auch immer. Aus den Dordon werden wieder Menschen und die Lage wird sich bis zum Ende des Monats beruhigt haben. Trotzdem forderte die zweite Plage knapp eine Million Todesopfer, wie das Babel-Syndrom auch. Aura hat den Angriff auf die Enklave gut überstanden, ist aber an Röteln erkrankt.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 05. März 2007 in die Datenbank eingepflegt

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