Perry Rhodan Heft Nr. 1105

Das Siegelschiff

Ein Mann in den Tiefen der Armada -
seine Bestimmung läßt ihn nicht los

von H. G. Ewers

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Eric Weidenburn - Der Terraner soll hingerichtet werden.
Jercygehl An - Weidenburns Retter.
Elf-Quo-Jo, Neun-Quo-Sin und Neun-Quo-Ben - Drei Quowocks, die ihr Volk vor dem Aussterben retten wollen.
Cha-Hu-Cho - Ein Skönder.

Jercygehl An gelingt die Flucht von der BOKRYL und er erreicht die GORO-O-SOC, noch bevor der Transporter in die erste ÜL-Etappe geht.

An Bord des fremden Schiffes herrscht unter den Weidenburn-Anhängern tiefe Depression. Auch Eric Weidenburn ist davon nicht ausgeschlossen und er spürt STAC auch nicht mehr. Nach einiger Zeit wendet sich die Frustration gegen ihn und er wird Gefangener der eigenen Leute. Die anwesenden Armadamonteure scheinen derart programmiert, dass sie sich aus internen Angelegenheiten der Gefangenen heraushalten.

Die Armadaeinheit 2099 besteht aus 37.000 Schiffen und wird von den Helium atmenden Quowocks bevölkert. Während einer Krisensitzung stellen Elf-Quo-Jo, Neun-Quo-Sin und Neun-Quo-Ben fest, dass ihr Volk langsam ausstirbt. Alle Schiffe sind schon längst unterbesetzt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Armadaherz reagieren wird. Die drei führenden Quowocks beschließen einen Kindsraub bei einem genetisch verwandten Volk. Entsprechend bricht das Spezialschiff FENLICK-GORON zum Armadasiegelschiff auf, wo das Verbrechen durchgeführt werden soll.

Die Weidenburnianer beschließen den Tod ihres Anführers. Dies wird von An beobachtet und da die Armadamonteure nicht eingreifen, rettet er den Galaktiker vor dem Tod. Anschließend erzählt ihm Weidenburn vom STAC und der Cygride ist tief bewegt, denn das STAC muss mit TRIICLE-9 identisch sein. Einige Zeit später empfängt An einen Funkspruch des Armadaherzens, der an die Monteure der GORO-O-SOC gerichtet ist. Demnach soll der Mensch Weidenburn im Gegensatz zu seinen Anhängern per Goonblock zum Äondic Twu gebracht werden. So trennen sie die Wege der beiden Wesen.

Der Armadaschlepper, auf dem sich Weidenburn befindet, erreicht nach einigen Stunden das Siegelschiff. Es wirkt wie in einen Nebel gehüllt und besteht aus einer ovalen Grundfläche mit einem maximalen Durchmesser von 3,5 Kilometern. Darauf erhebt sich so etwas wie ein mythischer Tempel mit einer frei schwebenden Treppe aus 26 Stufen. Die Treppe ist 1.000 Meter lang und am unteren Ende genauso breit. Zum Tempel verjüngt sie sich auf 500 Meter. Beim Äondic Twu warten ungezählte Schiffe, deren Beiboote auf der Treppe landen dürfen, um für alle ihre Neugeborenen Armadaflammen zu erhalten.

Auch die Quowocks befinden sich mit ihrer FENLICK-GORON in der Warteschleife. Die Zeit des Wartens nutzen sie zur Suche nach Opfern für den Kindsraub. Ihre Wahl fällt auf die ebenfalls Helium atmenden Skönder der AE 849.

Weidenburns Schlepper darf am 1. Mai auf einer der Treppenstufen landen. Vor ihm befinden sich die Skönder, wie der Terraner von einem Monteur erfährt – und plötzlich geschieht ein Überfall. Weidenburn gerät in den Konflikt und betätigt sich als Vermittler. Sowohl die Quowocks als auch die Skönder um Chra-Hu-Ohro akzeptieren ihn und unterzeichnen einen Adoptionsvertrag. Aber dann greifen die Monteure ein, denn die Skönder versuchten schon einmal eine parasitäre Okkupation und das seinerzeit betroffene Volk ging elendig zu Grunde. Die Quowocks werden zurückgeschickt und sollen sich in ihr Schicksal fügen.

Weidenburn erlebt im Tempel die Säulen der Weisheit. Er begreift, dass er schon einmal an diesem Ort weilte. Scheinbar ist er der Spielball unbegreiflicher kosmischer Mächte und erhält jetzt sein Siegel. Seine nächste Aufgabe soll es sein, die Galaktische Flotte in die Endlose Armada zu integrieren. Weidenburn ahnt, das Perry Rhodan damit nicht einverstanden sein wird. Es ist der 3. Mai.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 17. August 2006 in die Datenbank eingepflegt

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