Perry Rhodan Heft Nr. 1053

Metamorphose der Gläsernen

Die kosmische Bestimmung der Buhrlos -
sie verlassen die SOL

von Peter Griese

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Atlan - Der Arkonide kämpft für das Überleben der Buhrlos.
Righter und Mesona Huskey - Zwei Solaner erleben die Freuden und Qualen der Phänomenen-Aura.
Foster St. Felix - Sprecher der Buhrlos.
Jörg Breiskoll - Der Betschide fühlt das Unheil.

Am 9. März macht die SOL einen Zwischenstop im Leerraum, irgendwo im Limbus zwischen den Mächtigkeitsballungen der beiden verfeindeten Superintelligenzen. Zum einen will Atlan die genaue Position der Milchstraße errechnen lassen, zum anderen geht es um die Buhrlos. Die 320 Weltraum-Menschen, um ihren Sprecher Foster St. Felix, sind absolut apathisch. Sie zeigen keinerlei Reaktion, dabei müssen sie alle fünf bis acht Tage für sechs bis zwanzig Stunden in das Vakuum des Alls, damit sich ihre gläserne Haut, die ein eigenständiges Organ darstellt, nicht zum tödlichen Panzer entwickelt.

Das Zusammenleben der knapp 10.000 ehemaligen Orakel-Diener, der 200 Solaner vom Technischen Dienst und der 280 Betschiden muss sich erst noch einspielen. Immer wieder kommt es zu kleineren Problemen, wie zwischen dem Paar Righter und Mesona Huskey. Außerdem macht Jörg Breiskoll Tanwalzen und Atlan auf ein weiteres Problem aufmerksam. Der Nachfahre des Katzers Bjo Breiskoll spürt eine undefinierbare Kraft, die schon an Bord der SOL weilte, als er auf Chircool an Bord kam. Seitdem ist sie aber beständig größer geworden.

Wenig später werden die Buhrlos zwangsweise ins All gebracht. Dabei kommt es zu einem Phänomen, denn sie richten sich alle in eine Richtung aus. Dort steht in Weltraumfernen ein Radiostern und St. Felix erklärt bald darauf an Bord, nun müsse kein Buhrlo mehr sterben.

Am 13. März werden die Solaner von einer Hobby- und Arbeitswut ergriffen, von der die Betschiden ausgeschlossen bleiben. Die Wissenschaftler sprechen von einer Phänomen-Aura, die keine Gefahr darstellt, weil die Menschen Reparaturen vornehmen und Arbeiten erledigen, die sowieso dringend getan werden müssen. Dazu postuliert SENECA, die SOL stände im Fokus der Strahlung des Radiosterns. Darauf wiederum reagiere das E-kick der Buhrlos, das wiederum die Phänomen-Aura auslöse (schon immer laden sich die Buhrlos im All mit dem E-kick auf, das eine stimulierende Wirkung auf normale Menschen hat. Es ist an sich vollkommen harmlos und die früheren Diktatoren der SOL bedienten sich reichlich des E-kicks).

Letztlich wird auch SENECA von der Phänomen-Aura betroffen und damit wird die Situation am 15. März kritisch. Der Arkonide lässt die Buhrlos unter ein Paratronfeld stellen, erreicht damit jedoch das Gegenteil, denn die Solaner und SENECA laufen Amok. Das Paratronfeld wird zwar umgehend wieder deaktiviert, trotzdem hält das Chaos noch zwei Tage an. Am 17. März fallen die Solaner in eine tiefe Ohnmacht, was ebenfalls für SENECA gilt (Gesil ist von all dem ausgeschlossen und scheint sich dafür auch nicht zu interessieren). Nach drei Tagen ist die Besatzung wieder einsatzbereit, aber das Trägerschiff hat schwere Schäden davongetragen. Es wird zwischen sechs und neun Wochen dauern, es wieder flugfähig zu machen, denn beide Fernantriebe sind außer Funktion.

Jetzt werden die Buhrlos aktiv. St. Felix behauptet, sie seien jetzt echte Weltraum-Menschen, was sich durch eine sichtbar veränderte Hautfarbe zeigt, die ins bläuliche geht. Sie gehen für immer von Bord und streben dem fernen Radiostern entgegen. Damit endet ein weiteres Kapitel der Menschheitsgeschichte.

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 21. September 2006 in die Datenbank eingepflegt

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