Perry Rhodan Heft Nr. 10

Raumschlacht im Wega-Sektor

Die Strukturtaster melden das Auftauchen einer großen Flotte -
das ist der Anfang eines interstellaren Krieges

von K.H. Sheer

tibi
Tibi: Johnny Bruck

Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Herr der Dritten Macht
Reginald Bull - Perry Rhodans Sicherheitsminister
Crest und Thora - Sie warten seit über drei Jahren voller Ungeduld darauf, in ihre arkonidische Heimat zurückkehren zu können
Betty Toufry, Tako Kakuta und John Marshall - Drei Angehörige von Rhodans Mutantenkorps
Chaktor - Ein Raumfahrer vom achten Planeten des Wega-Systems
Thort - Der Herrscher der Ferronen

Am 25. Mai schlägt die Wachstation auf Pluto Alarm. Die Strukturtaster registrieren mehrere Dutzend Transitionen im System der Sonne Wega, 27 LJ von Sol entfernt. Perry Rhodan beruft eine Sitzung des Führungsstabes ein. Crest und Thora glauben an eine Arkonflotte. Sie stützen diese Ansicht durch die Erklärung, dass der Planet des ewigen Lebens, den sie vor vier Jahren schon anfliegen wollten, dort vermutet wird. Damit geben die beiden ein Geheimnis preis, das Rhodan und Reginald Bull noch nicht kannten.

Die Verantwortlichen der Dritten Macht können sich einen solchen Aufmarsch der Arkoniden bzw. des Großen Imperiums aber nicht vorstellen. Vorerst werden die Fakten der Positronik der Venusbasis vorgelegt. Der "Kommandant" hat der Dritten Macht schon einige gute Dienste geleistet. Nach einiger Zeit teilt die Positronik das Rechenergebnis mit. Eine andere sternfahrende Macht sei im Wega-System tätig. Es besteht sogar eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Fremden verspätet auf den Notruf der AETRON reagieren, wobei sie so lange brauchten, den Ausgangsort des Notrufs zu eruieren und wobei ihnen ein Rechenfehler unterlaufen ist. Der Kommandant, der die Befürchtung ausgesprochen hat, dass das Chaos im Großen Imperium ausbrechen wird, falls innerhalb von 50 Jahren nicht ein einschneidendes Ereignis geschehen wird, hat in seinen Alt-Dateien auch das Wissen gespeichert, das Wega ein Planetensystem hat.

Rhodan will auf jeden Fall, nicht nur auf Drängen der beiden Arkoniden, zur Wega fliegen. Allein der Gedanke, die mehr als Hundert dort materialisierten Schiffe könnten im Sol-System erscheinen, lässt ihn erschaudern. Die GOOD HOPE wird startklar gemacht und bricht am nächsten Tag auf.

An Bord weilen 50 Personen, darunter Rhodan, Bull, Frank M. Haggard, Conrad Deringhouse, der für zwei Raumjäger verantwortlich ist, Albrecht Klein, der 100 Roboter befehligt, Crest, Thora, John Marshall, Betty Toufry, Tako Kakuta, Ralf Marten und Wuriu Sengu. Zurück bleiben Michael Freyt, Allan D. Mercant, Homer G. Adams, Rod Nyssen und Eric Manoli, die sich um den Fortgang der panirdischen Konferenzen bemühen sollen, die auf den Abschluss eines Terranischen Föderationsvertrages zielen.

Die erste Transition der Menschheit wird wegen der angespannten Situation nicht gefeiert. Sie wird sicherlich auch aufgrund der anhaltenden Materialisationen der noch Unbekannten nicht geortet.

Die Sonne Wega, ein blauer Riese, hat 42 Planten. Die GOOD HOPE befindet sich auf Höhe des 14. Planeten. Die Telepathen espern und finden schnell heraus, dass die hier ansässigen menschenähnlichen Ferronen von den echsenhaften Topsidern angegriffen werden. Crest erklärt dazu, dass dieses kriegerische Volk aus dem System Orion-Delta stammt, 815 LJ von Sol entfernt. Schnell wird auch ersichtlich, dass die Ferronen trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit gegen die Topsider keine Chance haben, die mit einigen hundert Schiffen vor Ort sind. Die ferronischen Schiffe besitzen keine Energieschirme und sind auch nur lichtschnell.

Die Terraner bergen schließlich einen Ferronen aus Raumnot, sein Schiff ist zerstört. Dank des arkonidischen Translators kommt es schnell zu einer Verständigung. Der Ferrone heißt Chaktor und erzählt, dass sein Volk auf den Planeten Sieben bis Neun lebt, wobei Nr. 8 die Ursprungswelt Ferrol ist und Nr. 9 Rofus heißt. Dort steht inzwischen die ferronische Abwehrfront. Im Übrigen kann sich kein Ferrone erklären, was die Topsider wollen.

Crest ist der Auffassung, dass die Gehirne der Ferronen nicht imstande sind, fünfdimensionale Mathematik zu erfassen, die eine ÜL-Raumfahrt erst möglich macht.

Rhodan lässt die beiden Raumjäger ausschleusen und die drei Schiffe greifen zugunsten der Ferronen in die Raumschlacht ein. Sie geben sich dabei als Arkoniden zu erkennen, denn das Geheimnis Terras soll gewahrt bleiben. Die GOOD HOPE, obwohl nach arkonidischen Begriffen nur ein Beiboot, ist den topsidischen Einheiten überlegen und vor allem der Einsatz kleiner Gravitationsbomben schlägt einige Lücken beim Gegner. Doch nach dem Triumph folgt die Ernüchterung als unvermittelt ein Gigant auftaucht. Es ist ein 800 m durchmessendes Arkon-Schlachtschiff der Imperiums-Klasse. Thora schreit vor Begeisterung, aber Rhodan dreht ab – und rettet dadurch die meisten Leben an Bord. Das Schlachtschiff feuert auf die GOOD HOPE, die anschließend nur noch als Wrack auf Rofus notlanden kann. An Bord sind sieben Personen gestorben.

Die falschen Arkoniden verlassen das Wrack und verstecken sich in der Stadt Tschugnor. Doch die Topsider interessieren sich vorerst nur für Ferrol, wo sie auch landen. In Tschugnor reden die Ferronen davon, dass ihr Herrscher, der Thort, auf der Flucht von Ferrol nach Rofus sei. Doch die Terraner halten umsonst Ausschau nach landenden Schiffen, denn der Thort und sein Hofstaat erscheinen durch einen Transmitter, einem Transportmittel auf 5-D-Basis, dessen Technik auf Arkon noch in der Entwicklung steckt.

Der Thort und der Wissenschaftler Lossoshér suchen die vermeintlichen Arkoniden auf. Sie berichten, dass die Ferronen vor sehr langer Zeit die Transmitter von Mächtigen zum Geschenk bekamen – und Crest glaubt, die Spur der Unsterblichen gefunden zu haben. Aber vorerst gilt es, ein anderes Problem zu lösen, denn ein topsidisches Schiff ist auf Rofus abgestürzt. Es wird von den Ferronen belagert, die die wenigen Topsider aber nicht überwinden können. Rhodan entsendet die fünf Mutanten, die die Lage schnell unter Kontrolle haben. Von den gefangenen Topsidern wird in Erfahrung gebracht, dass ihre Flotte von Admiral Chrekt-Orn kommandiert wird, der die Befehle des Despoten von Topsid ausführt. Das Arkon-Schlachtschiff haben die Topsider von der degenerierten Besatzung halbwegs geschenkt bekommen. Die Arkoniden sind mittlerweile tot.

Rhodan will, dass Crest und Thora die Menschen darauf vorbereiten, das riesige Schiff zu fliegen. Er will es irgendwie den Topsidern abnehmen. Es ist der 28. Mai 1975 a.D. ...

Metadaten

Dieser Roman wurde von Rolf-Peter Harms zusammengefasst.

Die aktuelle Version wurde am 06. July 2007 in die Datenbank eingepflegt

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